Blaueishütte

1.680 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Mai bis Oktober

Mitte Mai bis Mitte Oktober.

Telefon

+49 8657 271

Homepage

www.blaueishuette.de

Betreiber/In

Raphael Hang

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager
20 Zimmerbetten 64 Schlafplätze

Details

  • Seminarraum
  • Wi-Fi
  • Dusche
  • Handyempfang
  • So schmecken die Berge
  • Umweltgütesiegel

Lage der Hütte

Die Blaueishütte (1.680 m) liegt in den Berchtesgadener Alpen am Fuße des Blaueisgletschers. Dieser ist der nördlichste Gletscher in den Alpen. Die Hütte unterhalb des Hochkalters wurde zwischen 2011 und 2012 komplett um- und ausgebaut und ist idealer Stützpunkt für Wanderer, Bergsteiger, Tourengeher und vor allem Kletterer.

In unmittelbarer Nähe finden sich ein Klettergarten und einige herausfordernde Wände. Schwierigkeitsstufen reichen vom Zwei-Züge-Boulder bis zur 15-Seillängen-Route. Oft kommen Gruppen, die Kletterkurse oder alpine Felsausbildungskurse gebucht haben. Lohnende Ausflüge führen zur Steinberghöhle und über das Blaueis zur Blaueishöhle. Seit die Hütte 1928 gebaut wurde, wird sie von der Familie Wang aus Ramsau bewirtschaftet. Legendär sind die riesigen Kuchenportionen. Es gibt keinen Winterraum.

Kürzester Weg zur Hütte

Von Salzburg auf der A8 Richtung München bei Bad Reichenhall abfahren und den Schildern nach Ramsau folgen. Westlich von Ramsau liegt der Hintersee, wo man das Auto auf dem Parkplatz am Ostufer abstellt. Anstieg bis kurz unter der Schärtenalm, weiter ins Kar, dann auf schmalem Steig zur Blaueishütte.

Gehzeit: 2:30 h

Höhenmeter: 880 m

Alternative Route
Von Ramsau (2:30 h)

Leben auf der Hütte

Familie Hang aus Ramsau bewirtschaftet die Blaueishütte seit 1928 bereits in der dritten Generation. Gekocht werden Suppen, Schweinsbraten und Schnitzel – für Süßmäuler gibt es Riesen-Portionen Kuchen und Kaiserschmarrn vom Holzofen. Verwendet werden ausschließlich Produkte aus der Region, das Bier kommt vom Hofbräuhaus Berchtesgaden.

Die Blaueishütte besteht aus einem Haupt- und Nebenhaus, wo Gruppen im Matratzenlager schlafen können. Es gibt einen großen Gastraum mit Kachelofen und zwei Nebenräume mit Beamer und Flipchart, die für Seminare genutzt werden. In beiden Hütten können in Summe ca. 80 Personen nächtigen. 2013 wurde die Blaueishütte mit dem Umweltgütesiegel der Alpenvereine ausgezeichnet.

Gut zu wissen

Kein Winterraum vorhanden. Strikte Hüttenruhe ab 22 Uhr. Nach den umfangreichen Umbaumaßnahmen 2011/12 gibt es einen Trockenraum. Die getrennten sanitären Anlagen sind neuwertig. Fließendes Warmwasser in den Waschräumen. Dusche gegen Gebühr. Guter Empfang für Mobiltelefone. Gebührenpflichtiges WiFi. EC- und Kreditkarten sowie Aufenthalt mit Hunden auf Anfrage.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Schärtenalm auf 1.359 m, die in 1:30 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Wimbachgrieshütte über die Eisbodenscharte, Hochalmscharte und das Wimbachtal (1.327 m, 5 - 6 h); Watzmannhaus über die Schärtenalm, Wimbachklamm und Stubenalm (1.930 m, 6 h); Neue Traunsteiner Hütte über Hintersee und Böselsteig (1.560 m, 6 h)

Gipfelbesteigungen: Steinberg (2.065 m, 1 h Gehzeit); Schärtenspitze (2153 m, 1:15 h); Rotpalfen/Wasserwandkopf (2.367 m, 2 h); Hochkalter (2.607 m, 3:30 h); Klettertour Blaueisumrahmung über die Blaueistürme und Blaueisspitze (5 – 6 h).

Anfahrt

Über Berchtesgaden oder Schneizlreuth auf der B305 nach Ramsau Hintersee.

Parkplatz

In der Kurve am Ostende des Sees.

Hütte • Salzburg

Purtschellerhaus (1.694 m)

Mitten durch das Purtschellerhaus (1.694 m ) verläuft die Staatsgrenze zwischen Deutschland und Österreich – die Gaststube befindet sich in Bayern, die Toilette in Salzburg. Am Boden ist das Übertrittsgebiet mit einem dicken Strich markiert. Weil es nach dem Zweiten Weltkrieg verboten war, von Deutschland nach Österreich überzutreten, trafen einander Menschen im Purtschellerhaus, um miteinander zu plaudern. Es war die einzige Möglichkeit zur direkten Kommunikation. Von der Terrasse des Hauses in den Berchtesgadener Alpen bietet sich Wanderern, Tagesausflüglern und Kletterern ein überwältigender Blick über den Salzburger Tennengau, die Stadt Salzburg und das Lattengebirge. Das Schutzhaus ist Stützpunkt für erfahrene Bergsteiger, die über den Normalweg auf den Hohen Goll gehen können. 15 Minuten oberhalb des Purtschellerhauses befindet sich ein Klettergarten mit Kletterrouten in den Schwierigkeitsgraden III bis VI. Im Winter ist das Haus wegen der hoher Lawinengefahr nicht zugänglich.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Wimbachgrieshütte steht im hinteren Wimbachtal am Fuß des Watzmanns im Nationalpark Berchtesgaden in Bayern. Dort am Ende des Wimbachgrieses bilden Watzmann im Osten, Hochkalter im Westen sowie die Abbrüche des Großen Hundstodes im Süden eine beeindruckende Kulisse. Die Hütte ist vom Bergsteigerdorf Ramsau in einer relativ leichten aber langen Wanderung zu erreichen. Sie ist ein familienfreundliches Ausflugsziel und auch ein idealer Ausgangspunkt, um den Watzmann zu überschreiten oder zu umrunden. Etwas fordernder als der Weg durch das Wimbachtal ist der Weg vom Königsee herüber zur Hütte. Dieser beginnt mit einer Schifffahrt und unter der eindrucksvollen Watzmann-Ostwand, die als die höchste Wand der Ostalpen gilt.  
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Bayern

Zeppezauerhaus (1.663 m)

Am Zeppezauerhaus kann man Bergluft einsaugen und wird die Stadtluft los. Es steht am Hausberg der Stadt-Salzburger, am Untersberg im Süden der Mozartstadt. Der Untersberg ist eine Landmarke. Für die Stadt selbst, für die Berchtesgadener Alpen, deren nördlicher Ausläufer der Untersberg ist und für den Rand der Nördlichen Kalkalpen. Das 1883 eröffnete Zeppezauerhaus ist als Wander-, Alpin- und Kletterzentrum am Rande des urbanen Großraumes der Stadt Salzburg verankert. Die Schutzhütte ist nicht nur durch die bevorzugte Lage sondern auch durch die leicht Erreichbarkeit attraktiv. Zum Zeppezauerhaus bricht man schon einmal spontan auf. Während die Einen zur Schutzhütte heraufsteigen, fahren diejenigen, die gerade nicht gehen wollen, nicht mehr so gut auf ihren beiden Beinen sind oder die ihrer Kinder wegen Wege in die Berge abkürzen müssen ohne auf Berg-Erlebnisse verzichten zu wollen, mit der Untersbergbahn hinauf. Der Untersberg lädt alle "Bergler" zu sich ein, hat für sie alle Platz, Wege und bietet ein vielfältiges, alpines Betätigungsfeld. Er ist ein Gastgeber, der niemanden ausschließt. Auch wenn er die Salzach flußabwärts in das Salzburger Becken wie eine uneinnehmbare Festung wirkt, fällt er nach Bad Reichenhall und das Reichenhaller Becker sanft und einladend ab.  
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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