Bergwanderung von der Patscherkofelbahn-Bergstation ins Viggartal und auf das Rosenjoch
Blick vom Zirbenweg östlich von Boscheben ins ViggartalFoto: Christina Schwann, ökoalpin
Aussicht vom ZirbenwegFoto: Christina Schwann, ökoalpin
Das Meißner Haus ist eine kinderfreundliche HütteFoto: Marcus Rau
Das Rosenjoch ist die höchste Erhebung des Viggar- und ArztalesFoto: Christina Schwann, ökoalpin
Arztal HochlaegerFoto: Innsbruck Tourismus
Von der Arztaler Alm auf kleine TälerüberschreitungFoto: IBK Tourismus

Eine Tour von
Beschreibung
Beste Jahreszeit
Einkehrmöglichkeit
Aussichtsreich
Bahnunterstützung
Bergsee am Weg
Mit Öffis erreichbar
Rundtour
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Bergwelten Tipp

Österreich, Tulfes
Wegbeschreibung
Wegbeschreibung
- Patscherkofelbahn-Bergstation - Zirbenweg - Boscheben (2.035 m)
- Boscheben - Abzweigung Viggartal
- Viggartal bis zu den Seen
- Anstieg auf die Kreuzpitze (2.476 m)
- Übergang zum Rosenjoch (2.796 m)
- Abstieg durch das Arztal
Der Zirbenweg ist einer der meistbegangenen und schönsten Wege unterhalb des Patscherkofel-Gipfels. Knapp an der oberen Höhengrenze des Zirbenwaldgürtels führt er in kaum nennenswerter Steigung, dafür aber in bester Aussichtslage hoch über Innsbruck zum Almgasthof Boscheben. Wenn im Juni die Almrosen blühen, dann bewegt man sich in einem Meer aus rosa Blüten.
An der Bergstation befindet sich das
Vom Grünbichl zieht der Weg nun entlang des nach Osten auslaufenden Bergrückens des Patscherkofels weiter. Der Weg ist hier teilweise mit schönen großen Steinplatten gelegt und gut zu gehen. Nach einer kurzen, etwas ausgesetzten Stelle, die aber mit einem Geländer versehen ist, erreicht man
Von Boscheben nimmt man den Weg in Richtung Viggarspitze und Glungezer-Hütte. Anfangs noch gemütlich und schattig durch ein Stück Wald, geht es bald durch einen Graben und über Blocksteingelände kräftig aufwärts. Hier kann es im Sommer sehr heiß werden - ausreichend Trinkwasser ist also unbedingt notwendig. Hat man die Steilstufe bewältigt, weist ein Wegweiser auf den Steig auf die 2.306 m hohe Viggarspitze hin. Man folgt aber weiter dem Steig am Hang entlang und trifft kurz darauf auf den nächsten Wegweiser. Hier hält nach sich rechts und steigt durch Almrosen und Almwiesen abwärts bis zum Viggar Hochleger im Viggartal ab.
Es folgt ein schöner, einsamer Wegabschnitt auf einem gut angelegten Bergweg durch das Viggartal aufwärts. Eine Abzweigung zur Glungezer-Hütte linker Hand lässt man unberücksichtigt, man steigt weiter aufwärts und sieht bald darauf den Blauen See rechter Hand. Ein Abstecher lohnt sich, denn die Farbe des Sees ist wirklich außergewöhnlich. Wieder zurück am Weg, geht es ein paar Höhenmeter aufwärts und man erreicht die Seegrube mit mehreren Seen, die von Blocksteinen umgeben sind. Der Viggarbach entspring in diesen Seen.
Nun folgt der Anstieg auf dem markierten Pfad zur Kreuzspitze. Durch Blocksteingelände, zunehmend karger und schottriger geht es noch mal kräftig aufwärts bis auf den 2.746 m hohen Gipfel, der eine herrliche Aussicht bietet.
Vom Gipfel der Kreuzspitze hält man sich rechts und steigt am Grat entlang kurz abwärts. Danach geht es über Blocksteine, teilweise etwas ausgesetzt zum Rosenjoch hinauf (T3), das mit 2.796 m den höchsten Punkt des Viggar- und Arztales darstellt.
Vom Rosenjoch hält man sich rechts, nimmt den Weg abwärts ins Arztal - man nimmt nicht den Weg weiter zur Grünbergspitze. Der Abstieg erfordert vor allem im ersten Teil Trittsicherheit auf dem vielen losen Gesteinsmaterial, das man in Gipfelnähe der Tuxer Alpen so häufig findet. Nach und nach wird es aber auch wieder grüner, der Weg schlängelt sich durch Almrosen und Almwiesen abwärts bis zu einer Weggabelung mit Wegweiser. Hier nimmt man den linken Weg (322), der abwärts bis in den Talboden des Artzales führt. Dort angekommen hält man sich rechts und wandert nunmehr gemütlich talauswärts. Bei der
Wer die Tour nicht an einem Tag bewältigen möchte – was zugegeben wirklich sportlich ist –, kann in Erwägung ziehen, im
Am folgenden Tag startet man zeitig in der Früh - unabhängig von jeglicher technischer Infrastruktur kann man die Startzeit selbst bestimmen. Rund 7 Stunden Gehzeit sind an diesem zweiten Tag recht gut zu bewältigen.
Patscherkofel-Seilbahn : Erste Bahn 9.00 Uhr, letzte Talfahrt 17.00 Uhr (Donnerstags bis 23.00 Uhr)- Stützpunkte:
Patscherkofelhaus , AlmgasthausBoscheben ,Meißner Haus ,Arztaler Alm - Startpunkt: Patscherkofel-Bergstation, 1.964 m
- Höhenmeter: Aufstieg: 1.167 Hm, Abstieg: 2.062 Hm
- Schlüsselstelle: Übergang von der Kreuzspitze zum Rosenjoch - T3 - ausgesetzter Grat! Hier sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unbedingt erforderlich. Größte Vorsicht ist bei Nässe oder Altschneefeldern geboten.
- Anforderungen: Sehr lange Bergwanderung, die viel Ausdauer und eine gute Kondition erfordert, auch wenn der Anstieg durch die Patscherkofel-Seilbahn erleichtert wird. Die reine Gehzeit beträgt 9 Stunden! Die Tour ist nur für erfahren, konditionsstarke Bergwanderer empfehlenswert. Für Kinder und Jugendliche ist die Tour nicht geeignet.
- Wegbeschaffenheit: Durchgehend markierte Bergwege (T2), oft schmal, teilweise geröllig; am Übergang von der Kreuzspitze zum Rosenjoch Blocksteingelände, ausgesetzt und absturzgefährdet (T3).
- Ausrüstung: Gute, knöchelhohe Bergschuhe, ausreichend Wasser, Jause, warme Kleidung
- Variante: Übernachtung im Meißner Haus und damit ein Aufteilen der langen Tour auf zwei Tage; Übergang von der Kreuzspitze zur Glungezer Hütte (mit Übernachtungsoption) und Abstieg zur Bergstation der Glungezer-Seilbahn.
Anfahrt und Parken
Anfahrt und Parken
Mit der Seilbahn bis zur Bergstation.
Parkplatz
Öffentliche Verkehrsmittel
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