Totes Gebirge - Bergeinsamkeit
Foto: Christina Schwann, ökoalpin
3-Tage in der Einsamkeit

Totes Gebirge

Touren-Tipps • 19. Juni 2018

Das Tote Gebirge besticht durch seine Weitläufigkeit, seine bizarren Karstformationen und die Stille. Aber „tot“ ist es auf keinen Fall: Die reiche und bunte Alpenflora nutzt jede Mulde, jede mit ein wenig Erde gefüllte Vertiefung. Dazwischen haben sich Latschen angesiedelt und in den unteren Bereichen recken vom Wind zerzauste Lärchen ihre Äste in den Himmel. Und eines genießt man hier ganz besonders - die Einsamkeit. 

Während es am Ausgangspunkt - der Loserhütte, die mit dem Pkw erreichbar ist - und rund um den Loser, dem Hausberg der Altausseer, noch recht rege zugeht, lässt man bereits in der ersten halben Stunde der Wanderung den Alltag hinter sich und taucht in eine wunderschöne, ruhige und dennoch kraftvolle Bergnatur ein. 


Etappe1: Von der Loserhütte zum Albert-Appel-Haus

Am ersten Tag wandert man von der Loserhütte über den Karl-Stöger-Steig zum Albert-Appel-Haus. Der Karl-Stöger-Steig ist zum Teil seilversichert. Hier gilt es, einige etwas ausgesetzte Passagen zu meistern, aber Dank Drahtseil sind auch diese Wegabschnitte gut zu meistern. 

Die Tour im Detail

Die Hütte im Detail

Albert-Appel-Haus
Hütte • Steiermark

Albert-Appel-Haus (1.663 m)

Das Albert-Appel-Haus liegt sehr zentral auf 1.663 Metern im Toten Gebirge in der Steiermark und nur unweit zur Grenze des Bundeslands Oberösterreich. Vor allem Bergsteiger und Wanderer fühlen sich aufgrund der zahlreichen Wanderwege in unmittelbarer Umgebung der Hütte wohl. Egal ob man Lust auf idyllische Bergseen, beispielsweise den Wildensee (1.535 m), oder auf Gipfelbesteigungen wie etwa auf den Woising (2.064 m) oder Rinnerkogel (2.012 m) hat, hier kommt man auf jedem Fall voll auf seine Kosten.  
Geöffnet
Mai - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

Etappe 2: Vom Albert-Appel-Haus zur Pühringerhütte

Am zweiten Tag der Wanderung wird man die Stille und Einsamkeit des Toten Gebirges besonders gut spüren. Die Karstflächen erstrecken sich weit nach Norden und der Blick schweift über eine seltsam anmutende Landschaft. In der Elmgrube und am Elmsee ist es dafür wieder sehr grün und eine bunte Alpenflora säumt die Ufer des Sees. 

Die Tour im Detail

Die Hütte im Detail

Die Pühringer Hütte
Hütte • Steiermark

Pühringerhütte (1.637 m)

Die Pühringerhütte (1.637 m) im steirischen Teil des Salzkammergutes befindet sich direkt am Elmsee am Fuße des Elm und des Rotgschirr und ist von Gössl aus über die Lahngangseen zu erreichen. Sie liegt am Weitwanderweg 201 und bietet ideale Übernachtungsmöglichkeiten für Wanderer und Kletterer, die das Tote Gebirge von Altaussee kommend nach Hinterstoder überqueren wollen. Skitourengeher können sich im Winter als Selbstversorger ausrasten.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

Etappe 3: Von der Pühringerhütte nach Gößl

Am dritten und letzten Tag steigt man über die Lahngangseen und das Draußengatterl nach Gößl am Grundlsee ab. Nach der herrlichen Bergeinsamkeit ist Gößl ein schöner Endpunkt der Wanderung, denn das idyllische Dorf am Ostufer des Gundlsees ist einfach bezaubernd. 

Die Tour im Detail

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