Fodara-Vedla-Hütte

1.965 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis Oktober

Sommer: Mitte Juni bis Mitte Oktober

Winter: Mitte März bis Anfang Mai

Mobil

+39 349 362 52 40

Telefon

+39 0474 501 093

Homepage

www.fodara.it

Betreiber/In

Arthur Mutschlechner

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager
22 Zimmerbetten 10 Schlafplätze

Details

  • Spielplatz
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Gepäcktransport
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Eingebettet in Almwiesen und ein Reich voller Latschen liegt die Fodara-Vedla-Hütte (1.965 m) am Südrand der Sennes-Hochfläche in einer Mulde. Sie gehört zum Almdorf Fodara Vedla und befindet sich im Gebiet der Gemeinde Enneberg in Südtirol und somit im Naturpark Fanes-Sennes-Prags.

Die Hütte, Stützpunkt am Dolomitenhöhenweg Nr. 1, ist Ziel- oder Ausgangspunkt für Wanderer, Mountainbiker, Schneeschuhwanderer und Skitourengeher. Mountainbiker schätzen besonders die 30 km lange Tour von St. Vigil (1.201 m) vorbei an der Hütte und hinauf auf das 2.003 m hoch gelegene Fodara-Vedla-Joch mit See, dann weiter ins Tal nach Cortina D’Ampezzo.

Der Sas dla Para (2.460 m), der Hausberg der Hütte und gleichzeitig ein prachtvoller Aussichtspunkt, ist selbst für Kinder mühelos in nur 1:30 h Gehzeit zu erreichen. Deutlich schwieriger, länger und anstrengender ist der Weg auf den Gipfel der Kleinen Gaisl (2.857 m, 4 h), auf dem man am malerischen Fosses See vorbeikommt. Steht man erst einmal ganz oben, entschädigt der Blick zu den berühmten Drei Zinnen für die Mühen.

Am Fosses See kommt man übrigens auch auf dem wunderbaren Rundwanderweg Fodara Vedla – Campo Croce – Fosses See – Seekofelhütte – Senneshütte – Fodara Vedla vorbei, auf dem man rund 5 h unterwegs ist (ein Einkehrschwung in den beiden Hütten nicht eingerechnet).

Die meist dicke Schneedecke ermöglicht es, dass man sämtliche Sommerrouten auch im Winter mit Schneeschuhen oder Tourenski begehen kann. Für Firn- und Tiefschneegenießer empfehlen sich die Abfahrten vom Sas dla Para, Gran Valun, Montejela und von der Kleinen Gaisl.

Kürzester Weg zur Hütte

Von St. Vigil aus fährt man mit dem Auto zum Berggasthof Pederü (1.545 m) und marschiert von dort aus über den knapp 3 km langen, gut markierten Wanderweg Nr. 7 nach Fodara zum Ziel. 

Gehzeit: 1 – 1:15 h

Höhenmeter: 421 m

Alternative Routen
Von Cortina d’Ampezzo mit dem Auto zur Schutzhütte Ra Stua, dann zu Fuß (1:30 h); vom Pragser Wildsee im Pustertal (5 h).

Leben auf der Hütte

Gemütlich die Holzstuben, einladend die Terrasse, behaglich die Gästezimmer, welche alle mit eigenem Bad und teils auch mit Balkon ausgestattet sind. Kindern steht neben den weitläufigen Wiesen auch ein Spielplatz zum Herumtollen zur Verfügung.

Arthur Mutschlechner bewirtschaftet die Hütte gemeinsam mit seiner Familie in dritter Generation und bietet – eine Seltenheit auf Hütten – eine außergewöhnlich große Auswahl an Salaten an. Die stammen alle aus dem eigenen Garten. Zudem gibt’s hausgemachte Nudelgerichte, Südtiroler Knödel und verschiedene Fleischspeisen. Der süße Hunger wird ebenfalls mit hausgemachten Kuchen gestillt.

Gut zu wissen

In der neuen Schutzhütte, erbaut 1979/80, gibt es ausschließlich Zimmer mit Dusche und WC oder zumindest mit Etagenbad. Bettwäsche und Handtücher werden zur Verfügung gestellt. Im Altbau hingegen finden bis zu 15 Gäste in einem Gemeinschaftslager Platz.

Ein kostenloser Parkplatz befindet sich bei der Pederühütte, von der man sich und/oder sein Gepäck auf Anfrage mit dem Jeep abholen lassen kann. Außerdem verfügt die Hütte über ein Fahrraddepot und einen Trockenraum. Guter Handyempfang, nur Barzahlung. Übernachtungen mit Hunden gilt es im Vorfeld abzuklären.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Sennes Hütte in 2.116 m, die in 40 min Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Berggasthof Pederü (1 - 1:15 h); Fanes Hütte (2.060 m, 2:30 h); Lavarella Hütte (2.050 m, 2:30 h); Hl. Kreuz Hütte (2.045 m, 6:30 h); Scotini Hütte (1.985 m, 6:30 h); Lagazuoi Hütte (2.752 m, 7 h).

Gipfelbesteigungen von der Fodara-Vedla-Hütte aus (eine Auswahl, weiterführende Auskünfte beim Hüttenwirt): Sas dal Para (2.460 m, 1:30 h); Monte Stella (2.780 m, 3 h); Seekofel (2.810 m, 3:30 h); Kleine Gaisl (2.857 m, 4 h).

Anfahrt

Über die Brenner-Autobahn und/oder die SS49 Pustertal-Straße nach Bruneck. Weiter über die SS244 nach St. Vigil und über die Bergstraße zum Gasthof Pederü.

Parkplatz

Berggasthof Pederü

Hütte • Salzburg

Postalm (1.700 m)

Im verträumten Obersulzbachtal im Gebiet der Hohen Tauern gelegen, präsentiert sich die Postalm (1.700 m) als moderne, energieautarke Schutzhütte mit dreifach klima:aktiv-Auszeichnung für das Energiekonzept der Schutzhütte, für die umweltgerechte Mobilität sowie für den Energielehrpfad der Postalm als Partner des Nationalparks Hohe Tauern. Dabei werden fünf Energiesysteme anschaulich erklärt: Wasserkraft, thermische Solarfläche, Photovoltaik, Wasserstoff-Elektrolyse und Biogas. Die urige und traditionelle Atmosphäre der Hütte lädt zum Verweilen ein und inmitten der Dreitausender der Salzburger Venedigergruppe ist sie wichtiger Stützpunkt für Wanderer, Mountainbiker, Skitourengeher und Naturliebhaber.
Geöffnet
Mär - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Trentino-Südtirol

Sennes Hütte (2.120 m)

Dieser Stützpunkt auf 2.120 m in den Südtiroler Dolomiten – nicht zu verwechseln mit der Munt de Sennes Hütte – befindet sich im Naturpark Fanes-Senes-Prags oberhalb von St. Vigil. Die Hütte, die über keinen Winterraum verfügt, ist im Sommer Ausgangspunkt für leichte Wanderungen wie etwa zum prachtvollen Fosses See (leicht, aber lang) oder für anspruchsvollere Touren auf Gipfel wie beispielsweise auf den des Monte Sella de Senes (2.787 m), von wo aus man einen großen Teil des gesamten Naturparks überblickt. Zudem ist die Hütte, die inmitten weitläufiger Almwiesen liegt, Anlaufstelle auf dem Dolomiten Höhenweg Nr. 1. Mountainbiker schätzen das Gebiet ebenfalls, besonders die schwierige und 33,5 km lange Runde von der Pederühütte um die „Gruppe de Lavinores“ gilt als eine der schönsten in Südtirol.
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Trentino-Südtirol

Faneshütte (2.060 m)

Die 1928 erbaute Faneshütte (2.060 m) – der Begriff „Hütte“ ist angesichts ihrer Größe ein wenig irreführend – thront oberhalb von St. Vigil in Enneberg in den Südtiroler Dolomiten. Ihr Standort im Naturpark Fanes-Sennes-Prags unter dem Limo-Pass (2.172 m) garantiert einen prachtvollen Ausblick auf die Tofane. Die Hütte selbst liegt auf 2.060 m auf den Almen von Pices Fanes/Kleinfanes an der alten Militärstraße, die Pederü und Cortina d'Ampezzo miteinander verbindet. Die Faneshütte ist von Anfang Juni bis Mitte Oktober und von Ende Dezember bis Mitte April Anlaufstelle und Stützpunkt für Mountainbiker, Wanderer, Kletterer und Bergsteiger, Rodler, Schneeschuhwanderer und Skitourengeher. Für Kletterer bietet sich nahe der Hütte der Sass da les Nu auf 2.698 m mit zehn unterschiedlich schwierigen Klettersteigen an. Mountainbiker lieben die 34 km lange Rundtour durch den Naturpark, die bei einem Höhenunterschied von rund 1.500 m in 5 h zu bewältigen ist. Im 25.680 Hektar großen Naturpark schier unerschöpflich ist das Angebot für Wanderer, ebenso für Hoch- und Skitourengeher. Einige Routen, wie jene auf die Pareispitze (2.794 m) oder den Monte Castello (2.760 m), können auch mit wanderbegeisterten Kindern in Angriff genommen werden.
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet

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