Hugo-Gerbers-Hütte

2.347 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Mitte Juni bis Ende September

Reservierungen können erst ab 1.Mai 2021 unter michael.palka@gebirgsverein.at entgegen genommen werden.

Homepage

hugogerbershuette.gebirgsverein.at

Betreiber/In

Michael Palka

Räumlichkeiten

Zimmer Winterraum
25 Zimmerbetten 5 Schlafplätze

Details

  • Seminarraum
  • Winterraum
  • Winterraum beheizt
  • Kreditkarten
  • EC-Karten
  • Für Familien geeignet
  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Die Hugo-Gerbers-Hütte (2.347 m) steht in der südwestlichen Kreuzeckgruppe über dem Oberdrautal in Kärnten. Sie punktet mit Abgeschiedenheit sowie einem fantastischen Ausblick auf die Gailtaler und Karnischen Alpen. Die über 100 Jahre alte Hütte liegt am Kreuzeck-Höhenweg. Das Schutzhaus befindet sich weitestgehend im Original-Zustand.

Das hat auch damit zu tun, dass die Kreuzeck-Gruppe, eine Untergruppe der Hohen Tauern, ursprünglicher und weniger erschlossen als die Tauern-Geschwister bleiben durfte. Die Gruppe wird auch gerne als "vergessenes Paradies" oder "Imperium der Stille" tituliert. Alle Gipfel der Gruppe bleiben unter der 3.000-Meter-Marke. Wenige Schutzhütten, zahllose kleine Bergseen und weite Wege charakterisieren die Gruppe, womit sie eine richtige Trekking- und Backcountry-Region ist

Die Hütte ist Ziel von konditionsstarken Wanderern, von Schneeschuh-Gehern und eventuell von Skibergsteigern auf ihren Touren zu Scharnik und Hochkreuz. Tagesausflügler wie Familien mit Kindern kommen auch von der Weneberger Alm herauf. Sie alle verbindet die Freude an alpinen Wegen abseits viel begangener Trampelpfade.

Kürzester Weg zur Hütte

Von Irschen im Oberdrautal über die Weneberger Almstraße zur Weneberger Alm (1.838 m). Nach einem Besuch in der Unteralmhütte geht es zu Fuß Richtung Hugo-Gerbers-Hütte.

Gehzeit: 2 h

Höhenmeter: 509 m

Alternative Routen:
Von der Leppner Alm (1.618 m, über Weneberger Alm, Unteralmhütte; 2:30 h); von Zwickenberg-Strieden (1.230 m, 3:30 h); von Oberdrauburg (629 m, 5:30 h). 

Leben auf der Hütte

Die Hütte ist über 100 Jahre alt, urig und einfach ausgestattet. Sie bietet genau das, was viele Bergliebhaber schätzen: Geschichte, Zeitlosigkeit und ein Stück Ewigkeit inmitten alpiner Natur.  Auf der Hugo-Gerbers-Hütte kann man wunderbar abschalten, Kartenspielen, das herrliche Panorama genießen, aus der Kreuzeckgruppe hinaus und in sich selbst hinein schauen, lesen, schlafen oder den Menschen auf der Hütte richtig begegnen und tratschen. 

Die Hütte wird während ihrer Bewirtschaftungszeit im Sommer bewartet und von Mitglieder der AV-Sektion Österreichischer Gebirgsverein ehrenamtlich betreut. Sie sorgen dafür, dass alle Gäste im Rahmen des Möglichen versorgt und beherbergt werden. Hungrig, durstig und unausgeschlafen hat noch niemand die Hütte verlassen. 

Gut zu wissen

Es gibt keinen Waschraum und kein fließendes Wasser auf der Hütte. 15 Minuten von der Hütte entfernt ist ein kleiner See, der sich zum Frischmachen eignet. Auch eine Quelle direkt hinter der Hütte kann als Waschgelegenheit genutzt werden. 

Seminare sind für kleinen Gruppe möglich. Barzahlung und Kartenzahlung möglich. Hüttenschlafsack-Pflicht. Mobilfunk-Empfang ist vom jeweiligen Netzbetreiber abhängig. Hunde als Nächtigungsgäste sind vorab anzumelden.

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Feldnerhütte (2.182 m), die in 5 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Anna Schutzhaus (5 h); Salzkofelhütte (1.987 m, 8 h). 

Gipfel und Touren: Roter Peil (2.505 m, 40 min, Trittsicherheit erforderlich); Kreuzelhöhe (2.623 m, 1 h); Scharnik (2.655 m, 2 h); Hochkreuz (2.708 m, 3 h); Kreuzeck – Höhenweg (Bergwanderung).

Anfahrt

Auf der B100, der Drautal Straße, der West-Ost-Verbindung zwischen Südtirol, dem Pustertal, Lienz und Spittal an der Drau, liegen Oberdrauburg und Irschen. Von Oberdrauburg geht es nordwärts über Zwickenberg und Strieden in Kreuzeckgruppe. Vorteilhafter ist die Anreise über Irschen, da die Auffahrt bis Leppner und Weneberger Alm möglich ist. 

Spittal an der Drau ist über die A10, die Tauern-Autobahn, von Salzburg und Villach (Anschluss A2/Südautobahn), erreichbar. Auf die B100 fährt man am Knoten Spittal ab.

Parkplatz

Einige wenige Parkplätze sind sowohl auf der Strieden als auch bei der Weneberger Alm vorhanden.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der S-Bahn 1, die Lienz in Osttirol und Spittal an der Drau verbindet, nach Irschen oder Oberdrauburg. Der Bahnhof Spittal-Millstättersee ist mit international und überregional verkehrenden Zügen erreichbar. Empfehlung: am Bahnhof Irschen aussteigen. Von dort kann man sich mit dem Edelweiß-Taxi auf die Weneberger oder Leppner Alm chauffieren lassen. Oder das Rad mit auf die Reise nehmen. Damit zu den beiden genannten Almen oder von Oberdrauburg über Zwickenberg bis Strieden fahren. 

Hütte • Kärnten

Salzkofelhütte (1.987 m)

Die Salzkofelhütte ist eine urige, mehr als 100 Jahre alte Hütte in der Kreuzeck-Gruppe und oberhalb des Mölltales. Die Hütte spiegelt auf ihrem Platz und ihrer Bauweise den landschaftlichen Charakter der südlichsten und auch stillsten Gebirgsgruppe der Hohen Tauern wider. Die Kreuzeck-Gruppe ist eine von Tälern zerfurchte Mittelgebirgsregion mit mehr als 60 über das Gebiet verstreute Bergseen.   Wanderer, die Ruhe und Abgeschiedenheit suchen, und Familien, die risikolos mit ihren Kindern Bergerfahrungen und -erlebnisse machen wollen, sind in der Kreuzeck-Gruppe richtig. Das Abenteuer beginnt dort mit der Panoramabahn. Und endet längst nicht an der Salzkofelhütte. Von ihr gelangt man in 75 Minuten auf den namensgebenden Gipfel, den Salzkofel, der als markanter Aussichtsberg in die Tauernregion seinen Ruf hat.   Die Fahrt mit der Kreuzeck Panoramabahn, einer Standseilbahn aus dem Jahre 1956, hat etwas Nostalgisches. Die Wagen sind offen und geben einen ungehinderten Blick auf die jenseits des Mölltales liegende Reißeck-Gruppe frei. Der von der Bergstation wegführende Panorama-Weg, der Kinder im wahrsten Sinne des Wortes begeistert, ist von geschnitzten Waldgeister-Darstellungen gesäumt.  
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Kärnten

Feldnerhütte (2.182 m)

Die Feldnerhütte (2.182 m) liegt in der Kreuzeck-Gruppe im Kärntner Oberdrautal am Kreuzeck-Höhenweg. Sie ist umringt vom Reich der stillen Berge und liegt am Glanzsee. Es gibt hier keine Dreitausender-Gipfel. Die Kreuzeck-Gruppe ist die südlichste Gebirgsgruppe der Hohen Tauern und ein Geheimtipp unter Wanderern, die Einsamkeit und lange, ausdauernde Touren lieben.. Den unzähligen Bergseen und einsamen Hochkaren wohnt ein besonderer Zauber inne. Die Gruppe wird mitunter als "vergessenes Paradies" tituliert. Dieses durchzieht der Kreuzeck-Höhenweg, eine beliebte Trekking-Route, auf der man bei wolkenlosem Himmel die Gletscher der nördlich gelegenen Hohen-Tauern-Gipfel und -Gruppen sehen kann. Mitunter schimmert auch die Adria aus dem Süden bis in die Gruppe.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
In den Lienzer Dolomiten in Osttirol thront die Karlsbader Hütte (2.260 m) mit grandiosem Rundumblick direkt am malerischen Laserzsee. Der Stützpunkt liegt am Gailtaler Höhenweg, lockt aber nicht nur Wanderer sondern auch Mountainbiker, vor allem aber Kletterer, die die Zacken und Spitzen der Dolomiten schätzen. Die Wandhöhen betragen bis zu 1.300 m, zudem befinden sich Klettergärten und Übungsfelsen sowie gleich 5 Klettersteige in unmittelbarer Hüttennähe.  Ein besonders beliebter Wanderweg ist der Drei-Törl-Weg zwischen dem Hochstadelhaus und der Karlsbaderhütte, auf dem man rund 5 h unterwegs ist und das Baumgarten-, das Kühleiten- und schließlich das Laserztörl passiert. Auch Skitourengeher finden in der Region gute Voraussetzungen vor.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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