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Januar-Favoriten 2020: Die 5 beliebtesten Hütten

• 28. Januar 2020

Neues Jahr, neues Hütten-Glück! In unseren traditionellen Monats-Charts finden sich altbekannte Stützpunkte, aber auch der ein oder andere interessante Neuzugang. Das waren die im Januar von euch meistgesuchten Hütten auf Bergwelten.com.

Die Schwarzwasserhütte im Vorarlberger Kleinwalsertal
Foto: mauritius images/ Timm Humpfer Image Art
Die Schwarzwasserhütte im Vorarlberger Kleinwalsertal
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Platz 5: Schwarzwasserhütte, 1.620 m

Vorarlberg/ Allgäuer Alpen

Die Schwarzwasserhütte liegt im Vorarlberger Kleinwalsertal – idyllisch eingebettet zwischen Grünhorn, Hoher Ifen und Steinmandl. Im Winter zieht sie vor allem Schneeschuh-Wanderer und Skitourengeher an – für alle anderen lohnt es sich, eine Rodel mitzunehmen. Neben den zünftigen Brotzeiten bei Gästen besonders beliebt: die selbst gebrannten Schnäpse von Hüttenwirtin Nicole Kinzel.

Platz 4: Maseben, 2.200 m

Südtirol/ Ötztaler Alpen

Die Berghütte Maseben auf der Südtiroler Seite der Ötztaler Alpen ist das ganze Jahr über ein beliebtes Ausflugsziel. Im Winter lädt sie mit ihrem wärmenden Holzofen und allerlei kulinarischen Schmankerln (Selbstgebranntes vom Hüttenwirten inklusive) besonders zu einer Einkehr ein. Die Hütte ist Ausgangspunkt für zahlreiche Skitouren und Winterwanderungen, auch ein eigener Schlepplift steht den Gästen zur Verfügung.

Platz 3: Gschwendthütte, 1.072 m

Niederösterreich/ Türnitzer Alpen

Die Türnitzer Alpen in Niederösterreich sind ein echter Geheimtipp für Skitourengeher und aus Wien schnell zu erreichen. Auch rund um die an Wochenenden geöffnete Gschwendthütte auf der Grabenalpe finden sich traumhafte Touren. Auf der Naturfreunde-Hütte wird bodenständig-österreichisch gekocht und Kinder sind stets willkommen.

Platz 2: Drei-Zinnen-Hütte, 2.405 m

Südtirol/ Dolomiten

Es gibt wohl keine andere Hütte in Südtirol, die so häufig als Ziel auserkoren wird – im Sommer kommen täglich bis zu 2000 Besucher zur Drei Zinnen Hütte (2.405 m). Das liegt einerseits an der sehr geräumigen Hütte selbst, andererseits (vor allem) an der Lage am Fuße des Paternkofels, die einen unsagbaren Blick auf die berühmten Drei Zinnen (2.999 m, 2.973 m, 2.875 m) eröffnet. Die Wahrzeichen der Dolomiten scheinen von der Hütte aus zum Greifen nahe. Die Erstbesteigung der Drei Zinnen (genauer der Großen Zinne) fand 1869 statt. Heute zählen die Große, die Westliche und die Kleine Zinne bei Kletterern zu den gefragtesten Gipfelzielen der Alpen, wobei auch der Paternkofel (2.744 m), bekannt durch den Innerkofler-De-Luca Klettersteig, und der Toblinger Knoten (2.617 m) beliebte Ziele von Alpinisten sind. Wer nicht ganz so hoch hinaus möchte, dem sei die kindertaugliche Umrundung der Drei Zinnen von der Hütte aus (in beide Richtungen möglich) ans Herz gelegt: Drei Zinnen Hütte – Lange Alm – Auronzohütte – Lavaredohütte – Paternsattel – Drei Zinnen Hütte. Eine wunderschöne, sehr einfache Wanderung mit wenig Höhenunterschied (400 m, rund 4 h Gehzeit). Es geht auf einem Schotterweg vorbei an kleinen Bergseen – auch die folgenden Berge hat man dabei gut im Blick: Rautkofel (2.737 m), Schwalbenkofel (2.800 m), Schwabenalpenkopf (2.687 m), Morgenkopf (2.464 m), Toblinger Knoten (2.617 m), Sexten Stein (2.539 m), Paternkofel (2.744 m) und Passportenkopf (2.701 m). Besonders beliebt ist das Gebiet auch bei Mountainbikern, die aus einem schier unerschöpflichen Reservoir an Routen wählen können. Ab dem Paternsattel herrscht im Naturpark allerdings ein Radfahrverbot. Ähnliches gilt im Winter für Skitourengeher und Schneeschuhwanderer. Für Letztere zählt der Aufstieg aus dem Fischleintal durch das Altensteiner Tal zur Hütte zu den schönsten Unternehmungen in den Sextener Dolomiten.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

Der panoramareiche Stützpunkt am Fuße des Paternkofels eröffnet viele Touren in die umliegende Welt der schroffen Dolomiten-Gipfel. Die wohl berühmtesten, die Drei Zinnen, lassen sich auch von der Hütten-Terrasse aus wunderbar bestaunen. Aber erst wieder ab dem 27. Juni 2020, wenn euer Langzeit-Favorit wieder die Pforten öffnet.

Platz 1: Dolomitenhütte, 1.616 m

Tirol/ Gailtaler Alpen

Eine andere Dolomitenhütte steht in Osttirol – und sie ist bei euch sogar noch einen Tick beliebter. So erhaben, wie sie auf ihrem hohen Felsen thront und Traumausblicke auf die Gipfel der Lienzer Dolomiten bietet, so schwer ist sie vom regelmäßigen obersten Stockerlplatz zu stoßen. Im Winter punktet das ganzjährig geöffnete Wohlfühl-Refugium mit einer zum Teil beleuchteten Rodelstrecke, über die es rasant wieder ins Tal zurück geht. Zur Hütte dauert es circa 2 Stunden, oder man nimmt das gemütliche Rodeltaxi.

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