Einen der schönsten Blicke auf das gesamte Zugspitzmassiv hat man freilich aus einer gewissen Entfernung. Der Wank ist dafür der ideale Aussichtsberg, die Tour hinauf auf den Gipfel kann mit Schneeschuhen oder Tourenskiern bewerkstelligt werden und im Wankhaus gibt es natürlich anständige bayerische Kost.
Rassig und sehr aussichtsreich ist die Skitour auf die Alpspitze von Garmisch-Partenkirchen aus. Auch wenn man mit der Alpspitzbahn zum Osterfelderkopf auffahren kann, ist die Tour vor allem im Gipfelbereich schwierig und ausgesetzt, die Aussicht vom Gipfel dafür aber umso besser.
Wesentlich leichter und sicherer sind da schon die Pistenskitouren im Skigebiet Garmisch-Classic auf den Hausberg und zum Kreuzeckhaus des Alpenvereins. Die Routen werden offiziell als Skitourenanstiege ausgewiesen. Die Kreuzeckalm mitten im Skigebiet lädt mit ihrer sonnigen Terrasse bei der Abfahrt zusätzlich zum Einkehrschwung ein.
Bei geringer Schneelage im Tal bietet sich auch die Tour auf den Stuibenkopf an, die an der Bergstation der Alpspitzbahn beginnt. Die als Selbstversorgerhütte geführte Stuibenhütte wird dabei von Skiotourengehern und Schneeschuhwanderern gerne besucht.
Eine absolute Besonderheit stellt der Jubiläumsgrat Zugspitze dar. Die Tour ist schon im Sommer äußerst beeindruckend und punktet mit Kletterstellen bis zum 3. Schwierigkeitsgrad. Aber auch im Winter wird der Jubiläumsgrat begangen. Bei Schneelage ein tolles, aber aufgrund der Wechten auch nicht zu unterschätzendes Unterfangen. Ausgangspunkt ist das Münchner Haus am Westgipfel der Zugspitze.
Was der Jubiläumsgrat ganz oben ist, ist die Partnachklamm unten im Tal: Im Winter ein ganz besonderes Erlebnis. Während die meisten Klammen im Winter geschlossen haben, hat die Partnachklamm auch zur kalten Jahreszeit geöffnet und ermöglicht es den Besuchern, die schon im Sommer sehr beeindruckende Klamm in Eis und Schnee gehüllt zu bewundern. Ein Ausflug für die ganze Familie, der mit Sicherheit in Erinnerung bleibt.