Hochstaufen-Zwiesel-Überschreitung

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T5 sehr schwierig 8:00 h 17 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
1.900 hm 1.900 hm 1.781 m

Details

Beste Jahreszeit: Mai bis November
  • Einkehrmöglichkeit
  • Rundtour

Von der Padinger Alm (660 m) auf den Hochstaufen und weiter auf den Zwiesel (1.781 m): Diese Überschreitung in den Chiemgauer Alpen in Bayern führt immer am Kamm des Hochstaufen-Massiv entlang. Die Aussicht ist deshalb während der gesamten Tour sehr gut: Auf der Südseite bis zum Alpenhauptkamm und auf der Nordseite bei guter Sicht über das Flachland bis zum Großen Arber. Auf der Tour kann am Reichenhaller Haus und auf der Zwieselalm (neben dem Kaiser Wilhelm Haus) eingekehrt werden.

💡

Gute Kletterer können beim Aufstieg auch die Steinernen Jäger (UIAA III) besteigen. Die vorgeschlagene Variante der Tour startet auf der Südseite und ist deshalb im Herbst bis zum ersten Schneefall gut möglich.

Diese Tour führt über keine Gletscher oder Firnfelder, dazu sind keinerlei Kenntnisse im Umgang mit Pickel und Seil erforderlich.

Anfahrt

An der Ausfahrt Bad Reichenhall verlässt man die A8 München-Salzburg. Weiter geht es den Wegweisern folgend nach Bad Reichenhall wo man automatisch auf die Umgehungsstraße kommt. Diese verlässt man rechts an der Kaserne und biegt an der Ampel wieder rechts ein. Man fährt an der Kaserne entlang und folgt jetzt dem Straßenverlauf. Wo die Straße beginnt bergauf zu führen, biegt man rechts Richtung Padinger Alm ein. Über die steil angelegte Betonstraße erreicht man den großen, schattigen und kostenlosen Parkplatz.

Parkplatz

Kostenloser Parkplatz auf der Padinger Alm

Reichenhaller Haus
Oft kommt es zu Missverständnissen, aber: Beim Reichenhaller Haus und dem Staufenhaus handelt es sich um dasselbe Gebäude im Berchtesgadener Land. Knapp unter dem Gipfel des Hochstaufen gelegen, ist der Bau ein architektonisches Spektakel - es hat von Weiten den Anschein, als würde er an einer Felswand kleben. Gebaut wurde das Reichenhaller Haus von 1925 bis 1928, das heutige Gesicht bekam das höchst gelegene Schutzhaus in den Chiemgauer Alpen beim Großumbau 1974. Die benachbarte Staufenkapelle wurde 1929 geweiht. Von der Terrasse, auf der manchmal der Platz eng werden kann, haben Wanderer, Bergsteiger und erfahrene Kletterer einen fantastischen Blick auf Salzburg, die Berge des Salzkammerguts und die Berchtesgadener Alpen. Das Haus ist Stützpunkt für viele Bergtouren und Kletterrouten in der Staufengruppe – hervorzuheben sind der Staufengrat, die Route via Stoanerne Jaga , der Aufstieg ab Adlgass und auch der anspruchsvolle Pidinger Klettersteig. Für Familien mit Kindern ist das Reichenhaller Haus weniger gut geeignet.  
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Wandern • Bayern

Zirbelkopf

Dauer
7:30 h
Anspruch
T5 sehr schwierig
Länge
15,3 km
Aufstieg
1.160 hm
Abstieg
1.160 hm

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