Wanderung zur Salmhütte vom Glocknerhaus über den Wiener Höhenweg

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T3 anspruchsvoll 3:07 h 7,2 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
900 hm 400 hm 2.644 m

Details

Beste Jahreszeit: Juni bis September
  • Einkehrmöglichkeit
  • Hüttenzustieg

Herrlicher Höhenweg im Herzen des Nationalpark Hohe Tauern in Kärnten. Die Tour führt in der geologisch und botanisch einzigartigen Landschaft der Glocknergruppe vom Glocknerhaus (2.132 m) durch das obere Leitertal zur Salmhütte (2.644 m). Der Wiener Höhenweg startet direkt beim Glocknerhaus, führt hinunter zum Magritzenspeicher, steigt dann in einigen Serpetinen zur Stockerscharte auf und führt dann oberhalb des Leitertales als herrlich angelegter Höhenweg leicht ansteigend zur Salmhütte.

💡

Eine Übernachtung auf der Salmhütte lohnt sich. Von dort starten weitere - auch längere - Wandertouren. Sie dient zudem als Stützpunkt für die Besteigung des Großglockners.

Anfahrt

Über die Großglocknerhochalpenstraße von Heiligenblut bzw. Fusch zum Glocknerhaus.

Parkplatz

Großer Parkplatz beim Glocknerhaus vorhanden.

Öffentliche Verkehrsmittel

Von Lienz mit Postbus nach Heiligenblut , dann mit dem Nationalpark Wanderbus

Glocknerhaus
Hütte • Kärnten

Glocknerhaus (2.132 m)

Das Glocknerhaus ist ein Berggasthof auf 2.132 m Seehöhe und befindet sich an der Großglockner-Hochalpenstraße, etwas unterhalb des Endes der Pasterze, im Gemeindegebiet von Heiligenblut am Großglockner in Kärnten. Die Hütte kann direkt mit PKW oder Bus über die Großglockner-Hochalpenstraße erreicht werden und ist Ausgangspunkt für zahlreiche und teils sehr anspruchsvolle Bergtouren. Aber auch Biker, Kletterer und Motorradfahrer schätzen das Haus als Einkehrstation. Nicht nur der Großglockner (3.798 m), sondern auch andere Dreitausender wie etwa der Johannisberg (3.453 m) oder Großer Bärenkopf (3.406 m) können von hier aus bestiegen werden.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Salmhütte
Hütte • Kärnten

Salmhütte (2.644 m)

Die Salmhütte (2.644 m), an der Südostseite des Großglockners liegend, steht bei Großglockner-Besteigungen von Kals aus im Schatten der Stüdlhütte. Obwohl die Hütte, die im oberen Leitertal am Hasenpalfen liegt, die Geschichte der Erstbesteigung des Glockners in sich trägt. 1799 wurde die erste Hütte, eine einfache Holzhütte, im Leiterkar direkt unterhalb des Großglockners errichtet. Sie gilt damit als eine der ersten alpinen Schutzhütten der Ostalpen. Später wurde die Holzhütte am selben Standort durch eine Steinhütte ersetzt, die zweite Salmhütte. Aufgrund des vorrückenden Gletschers wurde aber schließlich ein neuer Standort gesucht. Man wählte die Felswand des Schwertecks, in die die dritte Salmhütte gesprengt wurde. Schnell stellte sich allerdings heraus, dass der Felsen ständig nass war und die Bedingungen in der Hütte unerträglich waren. Das alles und wie es schließlich zum Bau der vierten Salmhütte am Hasenpalfen kam, erläutert eine Tafel an den alten Wänden der Hütte in der Felswand, rund 100 Hm oberhalb der heutigen Salmhütte.  Die Salmhütte ist Ausgangspunkt - und eine sehr gute Alternative zur Stüdlhütte - für Touren auf den höchsten Berg Österreichs. Sie ist aber auch Station auf dem Wiener Höhenweg und der Glocknerrunde. 2017 erhielt die Hütte einen Zubau und damit auch eine neue Terrasse, von der aus man direkt auf den Großglockner sieht. Sie zieht Hochtourengeher, Kletterer, Skitourengeher und Wanderer gleichermaßen an. Mitten in hochalpinen Matten gelegen, birgt die Umgebung der Hütte geologische und botanische Schätze - vor allem findet man zahlreiche Edelweiss. Das Schwerteck, der Hausberg der Hütte, gilt als geologisches Einzelstück.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Wandern • Trentino-Südtirol

Über den Piz da Peres

Dauer
3:10 h
Anspruch
T3 anspruchsvoll
Länge
7,6 km
Aufstieg
904 hm
Abstieg
903 hm

Bergwelten entdecken