Keeskogel aus dem Talschluss des Bergsteigerdorfes Hüttschlag
Blick zum Keeskogel oberhalb der AschlreitalmFoto: Sepp Kendler
Aschlreitalm, 1.785 mFoto: Sepp Kendler
Keeskogel 2.884 m mit dem GstößkeesFoto: Sepp Kendler
Hühnerkarscharte, 2.048 mFoto: Sepp Kendler
Begegnung mit Schafen auf dem Weg zur LienlackeFoto: Sepp Kendler
Rast bei der Lienlacke mit Blick zum Gipfel des KeeskogelsFoto: Sepp Kendler
Die Lienlacke auf 2.260 mFoto: Sepp Kendler
Schneereste in den Rinnen zwischen den MoränenFoto: Sepp Kendler
Gute Verhältnisse auf dem Gstößkees, der Gipfel ist in SichtFoto: Sepp Kendler
Blick zum Ankogel, 2.250 mFoto: Sepp Kendler
Blockkletterei am kurzen NW-Grat, I bis IIFoto: Sepp Kendler
Am Gipfel des Keeskogels in Hüttschlag, 2.884 mFoto: Sepp Kendler
Hochalmspitze 3.360 m (Bildmitte) und im Vordergrund rechts, die Schwarzhörner 2.931 mFoto: Sepp Kendler
Großer Hafner 3.076 mFoto: Sepp Kendler
Blick zurück zum KeeskogelFoto: Sepp Kendler
Blick zum Weinschnabel 2.750 m von der ModereggalmFoto: Sepp Kendler
Die verdiente Rast bei der Modereggalm, 1.720 mFoto: Sepp Kendler

Eine Tour von
Sepp Kendler
ÖAV Sektion Großarl-Hüttschlag
Beschreibung
Vom Bergsteigerdorf Hüttschlag auf den Keeskogel in der Ankogelgruppe: schöne Tour zum höchsten Berg des Großarltales im Salzburger Pongau. Mit 2.884 m ist der Keeskogel der höchste Berg im Großarltal und prägt mit seiner mächtigen Gestalt und seinem Gletscher den Hüttschlager Talschluss. Die lange und schwierige Hochtour auf den Keeskogel erfordert alpine Erfahrung sowie gute Kondition, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Auf- und Abstieg bewegen sich großteils im freien Gelände, der Weg ist nicht markiert.
Beste Jahreszeit
Einkehrmöglichkeit
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Hütten entlang dieser Tour
Österreich, Hüttschlag
Bergwelten Tipp
Gleich unterhalb des Keeskogels liegen die Lienlacken - eiskalte Bergteiche - die erschöpften Wanderern Gelegenheit zur Abkühlung bieten.
Wegbeschreibung
Wegbeschreibung
Wegbeschreibung
Man beginnt die Tour zeitig in Früh beim Oberneureit-Bauernhof in Hüttschlag. Über den Weg Nr. 47, den man zum Teil abkürzt, steigt man zur Aschlreitalm auf. Während die Almleute noch mit der Morgenarbeit beschäftigt sind, macht man hier eine kurze Rast. Weiter geht es zur Hühnerkarscharte, 2.048 m, zum ersten Mal sieht man das Ziel, den Keeskogel in voller Größe.
Bei der Hühnerkarscharte wendet man sich nach links und wandert ziemlich waagrecht haltend über Almmatten unterhalb von Platten- und Mandlkogel zur Lienlacke (2.260 m). Von dort hält man sich noch etwas nach links, somit weicht man den großen Steinblöcken aus, und steigt dann vertikal über die Moränen zum Gstößkees auf. Hier hält man sich etwas rechts, damit umgehet man Blankeis und Gletscherspalten, diese können im Spätsommer in diesem Bereich oft sehr unangenehm sein.
Am Grat angekommen sieht man zum ersten Mal das gigantische Ankogelgebiet mit dem Kleinelendkees. Eine kurze Blockkletterei über den Nordwestgrat (I bis II) führt zum höchsten Punkt, auf 2.884 m. Am Keeskogel hat man eine herrliche Aussicht auf die Hochalmspitz- und Ankogelgruppe. Tief unten, am Ende des Maltaltals leuchtet der smaragdgrüne Kölnbreinspeicher, Richtung Osten blickend, erkennt man den Großen Hafner, 3.076 m.
Nachdem man sich ausgeruht und gestärkt hat, beginnt man den Abstieg, der auf Grund der Länge auch nicht zu unterschätzen ist. Man hält sich an die Aufstiegsroute und verlässt diese erst oberhalb der Modereggalm. Man steuert eine große, markante Zirbe an, da trifft man auf einen Steig, der zur Modereggalm führt. Die Modereggalm ist bekannt für ihre köstlichen Mehlspeisen, die von der Sennerin mit viel Liebe zubereitet werden.
Der Abstieg von der Modereggalm hat wenig zu bieten, ausser das man die lange Bergtour in den Knien zu spüren bekommt. Am Ziel, dem Parkplatz Stockham in Hüttschlag - See, angekommen, hat man noch die Möglichkeit, das Talmuseum oder die Ausstellung im Nationalparkzentrum anzusehen, oder seinen Durst und Hunger im Bauernladenstüberl oder beim Talwirt zu stillen.
Gut zu wissen
ACHTUNG: Da es keinen markierten Weg gibt und Sie die Wanderung im freien Gelände (Steinplatten, Gletscher) gehen müssen, können Sie die Tour NUR mit einem ORTSKUNDIGEN BERGFÜHRER machen!
Anfahrt und Parken
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Sicherheitshinweis
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