Keeskogel aus dem Talschluss des Bergsteigerdorfes Hüttschlag

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
L leicht 10:30 h 17,5 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
1.845 hm 2.019 hm 2.884 m

Details

Beste Jahreszeit: Juni bis September
  • Einkehrmöglichkeit
Berg- und Hochtouren • Kärnten

Schwarzhorn

Anspruch
L
Länge
25,4 km
Dauer
8:00 h

Vom Bergsteigerdorf Hüttschlag auf den Keeskogel in der Ankogelgruppe: schöne Tour zum höchsten Berg des Großarltales in Kärnten. Mit 2.884 m ist der Keeskogel der höchste Berg im Großarltal und prägt mit seiner mächtigen Gestalt und seinem Gletscher den Hüttschlager Talschluss. Die lange und schwierige Hochtour auf den Keeskogel erfordert alpine Erfahrung sowie gute Kondition, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Auf- und Abstieg bewegen sich großteils im freien Gelände, der Weg ist nicht markiert.

💡

Gleich unterhalb des Keeskogels liegen die Lienlacken - eiskalte Bergteiche - die erschöpften Wanderern Gelegenheit zur Abkühlung bieten.

Anfahrt

Von Bischofshofen nach St. Johann im Pongau. Ins Großarltal abbiegen und weiter über Großarl bis nach Hüttschlag.

Parkplatz

Beim Oberneureit-Bauernhof oder kurz danach beim Schranken.

Öffentliche Verkehrsmittel

Postbus Linie 540

Ali-Lanti-Biwak
Hütte • Salzburg

Ali-Lanti-Biwak (2.663 m)

Das Ali-Lanti-Biwak ist im Grunde kein erstrebenswertes Ziel. Das Ziel ist entweder der Weg auf dem die unversperrte Biwakschachtel liegt oder eine Nacht, so fern sie freiwillig ist, auf der Kleinelendscharte zu verbringen. Letzteres vielleicht in Gesellschaft von drei weiteren Bergkameradinnen und -kameraden. Ganz sicher verbringt man die Biwak-Nacht gemeinsam mit Kesselkess, Gstösskees, Keeskogel, Jagerkogel und Steinbachkogel, beobachtet von Ankogel, Tischlerkarkopf und Tischlerspitze. Von einer Nacht in einer Biwakschachtel träumt man als Alpinist nicht unbedingt. Manchmal ist sie für Hochtouren, Skitourgeher, Kletter und Wanderer aber unumgänglich. Den seltsam anmutenden Namen des Biwaks - Ali Lanti - könnte man ganz spontan mit einem finnischen Bergsteiger, der spektakuläre Erstbegehungen in der Ankogel-Gruppe machte, in Verbindung bringen. Ist aber falsch. "Ali Lanti" wird mit dem Althochdeutschen in Verbindung gebracht. Er stünde, so die Geschichte, für "fremdes Land" oder "anderes Land". Diese Bedeutung steckt in unserem Deutsch wiederum im Wort Elend. Darum Kleinelendscharte, Kleinelendkar, Kleinelendtal,Kleinelendkess, Großelendtal. Elend muss nicht immer nur ein Begriff für Unglück sein. Im Maltatal, in das Alpinisten vom Biwak und der Scharte absteigen, kommt Elend, und nicht in der Bedeutung von Unglück öfter vor. Die gesamte Umgebung des Ali-Lanti-Biwaks ist hochalpin! Das Biwak ist ein reines Matratzenlager für in Not geratene Alpinisten – aufgrund seiner lebensrettenden Funktion sollte sorgsam damit umgegangen werden. 
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger
Die Modereggalm
Hütte • Salzburg

Modereggalm (1.720 m)

Die Modereggalm (1.720 m) steht in der Ankogelgruppe im Talschluss von Hüttschlag am Fuße des mächtigen Keeskogels, dem mit 2.884 m höchsten Berg des Tales und zudem des einzigen Gletschers.  Die Alm mit ihrem reichen Blumenschmuck und den vielen schönen Details gehört mit Sicherheit zu einer der schönsten Almen des Großarltales und ist für das Bergsteigerdorf Hüttschlag zu ihren Füßen eine wunderbare Bereicherung. Zudem steht die Alm bereits in der Außenzone des Nationalparks Hohe Tauern und die Aussicht auf die Gipfel der Ankogelgruppe ist beeindruckend.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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