Weinschnabel - Rundtour am Ende des Großarltales
Hochalmspitze 3.360 m (links) und Ankogel 3.250 m (rechts) im Vordergrund der Kölnbreinspeicher.Foto: Sepp Kendler
Schödersee, 1.420 mFoto: Sepp Kendler
KolmbachFoto: Sepp Kendler
Dürnbachkar mit den beiden Dürnbachlacken oder Kolmseen.Foto: Sepp Kendler
Pfringer- oder Arlsee, im Hintergrund die Arlscharte 2.252 m.Foto: Sepp Kendler
Blick von der Arlscharte zum Kölnbreinspeicher, hinten links der Gr. Hafner, 3.076 m.Foto: Sepp Kendler
Blick von der Marchkarscharte ins Schöder- und Großarltal.Foto: Sepp Kendler
Am Gipfel des Weinschnabels 2.754 m, im Hintergrund die AnkogelgruppeFoto: Sepp Kendler
Die SchwarzseenFoto: Sepp Kendler
Blick von der Schmalzscharte 2.444 m zum WeinschnabelFoto: Sepp Kendler
Am Murtörl, 2.260 mFoto: Sepp Kendler
Kreealm - BichlhütteFoto: Sepp Kendler

Eine Tour von
Sepp Kendler
ÖAV Sektion Großarl-Hüttschlag
Beschreibung
Vom Bergsteigerdorf Hüttschlag auf den Weinschnabel (2.754 m) und zurück: Die Weinschnabel-Runde in der Ankogel Gruppe im Salzburger Lungau und Kärnten lässt das Herz jedes Bergsteigers höher schlagen. Unberührte Natur im Nationalpark Hohe Tauern, glasklare Bergseen, herrliche Ausblicke auf die Hochalmspitz-, Ankogel- und Hafnergruppe. Diese Hochtour erfordert vom Bergsteiger gute Kondition und alpine Erfahrung.
Beste Jahreszeit
Einkehrmöglichkeit
Rundtour
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Bergwelten Tipp
Periodische Rast: Gleich zu Beginn dieser Tour, am Ende des Schödertals, kommt man zum Schödersee. Der Schödersee ist ein periodischer See, er füllt sich ganz besonders im Frühling, wenn der Schnee schmilzt oder nach starken Regenfällen. Im Sommer grasen auf dieser Fläche die Kühe. Der malerische Ort eignet sich besonders gut für eine Rast.
Wegbeschreibung
Wegbeschreibung
Vom Parkplatz Stockham geht es zuerst über die Straße zur Ötzlhütte. Hier beginnt der Anstieg über den AV-Weg 512 durch das Schödertal zum periodischen Schödersee. Eine Steilstufe durch den Kolmgraben führt zu einer Jagdhütte. Urwüchsige Landschaft prägt hier das zum Nationalpark Hohe Tauern gehörende Gebiet. Noch einmal ist ein kurzes steiles Stück zu überwinden und man erreicht das Dürnbachkar mit den Dürnbachlacken (od. Kolmseen).
Kurz vor der Arlscharte wandert man noch am blaugrünen Pfringer- (od. Arlsee) vorbei, dann hat man die Scharte erreicht. Ein wunderbarer Ausblick auf die Hafner- und Hochalmspitzgruppe tut sich auf, unter einem der Kölnbreinspeicher mit seiner Staumauer im hinteren Maltatal.
Nach einer kurzen Rast steigt man ein kurzes Stück auf der Kärntner Seite ab und erreicht somit den Zentralalpen- oder Tauernhöhenweg Nr. 502, der auf den Weinschnabel führt. Bei der Marchkarscharte genießt man den Blick ins Schöder- und Großarltaltal. Das letzte Stück auf den Weinschnabel kann noch schneebedeckt und daher ein wenig heikel sein, die Wegfindung ist daher nicht immer einfach, hier ist Bergerfahrung notwendig.
Dann erreicht man den höchsten Punkt der Tour, den Weinschnabel, 2.754 m. Ausreichend genießt man die herrliche Aussicht und stärkt sich für den Weiterweg, man hat jetzt ziemlich genau die Hälfte der Rundtour hinter sich. Der Abstieg zur Muritzenscharte und zum oberen Schwarzsee erfolgt zum Teil über große Steinplatten, ist aber nicht schwierig. Zwischen dem Oberen und Unteren Schwarzsee ist ein kurzes Stück mit einem Drahtseil und Stahlbügeln versichert, hier ist Trittsicherheit gefragt. Ein kurzes Steilstück führt anschließend auf die Schmalzscharte, 2.444 m. Hier genießt man von der kleinen, steinern Aussichtskanzel noch einmal das wunderbare Panorama der Hafnergruppe mit den tiefblauen Schwarzseen.
Gleich unterhalb der Schmalzscharte befindet sich das Albert-Biwak des Alpenvereins. Eine kleine Selbstversorgerhütte mit 6 Schlafplätzen, für Weitwanderer und Notfälle gedacht. Die Tour geht im oberen Bereich der Schmalzgrube Richtung Murtörl weiter. Man befindet sich jetzt auf Lungauer Boden und dem AV-Weg Nr. 702. Kurz vor dem Murtörl hat man noch einen kleinen Anstieg zu bewältigen, dann hat man es geschafft, das Murtörl 2.260 m ist erreicht.
Von nun an geht es nur mehr im wahrsten Sinne des Wortes bergab, unterhalb der Murwand vorbei, durch das Kreekar zu den beiden Almen, der Bichl- und Kreehütte. Heute hat man sich eine zünftige Almjause verdient, die hauseigenen Produkte auf beiden Hütten schmecken hervorragend. Nach Stärkung und Rast tritt man den letzten Teil der „Weinschnabel-Runde“ an, über den Stockhamberg spürt man in den Knien noch einmal die Länge der Hochtour, gleich ist man am Ausgangspunkt, dem Parkplatz Stockham, angelangt.
Anfahrt und Parken
Anfahrt und Parken
Über die B311 von Bischofshofen oder Schwarzach nach St. Johann im Pongau. Alternativ über die B163 von Altenmarkt nach St. Johann im Pongau. Von hier ins Großarltal bis nach Hüttschlag-See und dem Parkplatz Stockham.
Parkplatz
Parkplatz Stockham, Hüttschlag - See.
Öffentliche Verkehrsmittel
Postbus Linie 540
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