Martin-Busch-Hütte – Ramolhaus

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T3 anspruchsvoll 6:00 h 12 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
1.170 hm 670 hm 3.188 m

Details

Beste Jahreszeit: Mai bis Oktober
  • Einkehrmöglichkeit

Ganztägige Hochgebirgstour in den Ötztaler Alpen in Tirol: Von der Martin-Busch-Hütte im hintersten Niedertal geht es auf relativ einsamen Wegen zum exponiert gelegenen Ramolhaus im hinteren Gurglertal.

Für geübte Bergwanderer stellt die Strecke kein sonderliches Wagnis dar, doch sollten Trittsicherheit und Schwindelfreiheit vorhanden sein.

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Diese Tour stammt aus dem Wanderführer „Trekking im Ötztal – Pitztal“ von Mark Zahel, erschienen im Bergverlag Rother.

Es gibt keine leichtere Verbindung über den Ramolkamm. Bei schlechten Bedingungen sei deshalb empfohlen, die Tour als „Venter Runde“ mit dem zweistündigen Abstieg von der Martin-Busch-Hütte zu beenden.

Von den Gipfeln am Ramolkamm liegt der Hintere Spiegelkogel, 3.424 m, dem Ramolhaus am nächsten. Man kann entweder dem gesamten Nordostgrat aus dem Ramoljoch folgen oder von der Hütte über einen schrofigen Sporn zum oberen Teil gelangen. Stellenweise ausgesetzt mit Kletterpassagen im I. Grad, daher „schwarz". Vom Joch 1 Std., ab Hütte 1 Std. 20 Minuten.

Anfahrt

Siehe Zustiegsrouten zur Martin-Busch-Hütte.

Ramolhaus
Hütte • Tirol

Ramolhaus (3.006 m)

Das Ramolhaus steht auf 3.006 m und ist damit einer der höchstgelegenen Schutzhütten Tirols. Man erreicht das Haus am besten von Obergurgl bei Sölden. Der Zustieg und die umliegenden Wanderrouten sind mittel bis schwierig, beinhalten teilweise Klettersteigpassagen und eignen sich daher eher für erprobte Bergfreunde. Oben angekommen bietet sich die Möglichkeit, zahlreiche Dreitausender zu besteigen wie den Schalfkogel, den Kleinen, den Mittleren und den Großen Ramolkogel oder die Firmisanschneide.
Geöffnet
Jul - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Martin-Busch-Hütte
Die geräumige Martin-Busch-Hütte (2.501 m, früher Samoar-Hütte) liegt im Herzen der Ötztaler Alpen (Tirol) im Talschluss vom Niedertal. Der Zustieg erfolgt in den meisten Fällen vom Bergsteigerdorf Vent aus. Im Sommer bietet die Hütte einen idealen Stützpunkt für zahlreiche Bergtouren und Gipfelbesteigungen. Auch ambitionierte Mountainbiker finden in der Gegend ein reiches Betätigungsfeld vor. Im Hochwinter wird die Hütte zwar nicht bewirtschaftet (erst ab Anfang März), die Betreiber stellen aber einen unversperrten Winterraum zur Verfügung. Zur Freude von Skitourengehern – die umliegenden Ötztaler Gletscher lassen traumhafte (und größtenteils anspruchsvolle) Skihochtouren zu. Die Martin-Busch-Hütte ist zudem Etappenziel des Ötztal Treck. Kürzer, aber nicht minder schön, ist die Venter Hüttenrunde durch die Ötztaler Alpen.
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Wandern • Bayern

Schellkopf

Dauer
6:30 h
Anspruch
T3 anspruchsvoll
Länge
12,3 km
Aufstieg
1.220 hm
Abstieg
1.220 hm

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