Finsteraarhornhütte

3.048 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Mai bis September

Mitte März bis Ende Mai und Ende Juni bis Mitte September.

Zu Auffahrt (25. Mai), sowie Pfingsten (2-5 Juni) geöffnet. 

Telefon

+41 33 855 29 55

Homepage

http://www.finsteraarhornhuette.ch/

Betreiber/In

Hans & Vreni Winterberger-Lohner

Räumlichkeiten

Matratzenlager Winterraum
106 Schlafplätze 10 Schlafplätze

Details

  • Winterraum

Lage der Hütte

Die Finsteraarhornhütte ist eine Schutzhütte des Schweizer Alpenclubs SAC (Sektion Oberhasli) und liegt zentral über dem Fieschergletscher (Berner Alpen). Die 2003 neu errichtete Hütte ist eine moderne Holz-Stahl-Konstruktion mit Platz für rund 100 Gäste.   

Die Architektonik und das Innendesign lassen einen fast die Bergwelt herum vergessen. Derweil sind es gerade diese, die die Besucher zur Finsteraarhorn locken: der Namensgeber, das Finsteraarhorn (4.274 m), thront mächtig über der Hütte. Dass sich die Gletscher auch in der Zentralschweiz zurückziehen, sieht man an dem mittlerweile großem Höhenabstand zwischen Hütte und dem Fieschergletscher. 

Leben auf der Hütte

Die Sonnenterrasse ist das Prachtstück der Hütte - die Beine ausstrecken, ein Rösti genießen, Energie tanken. Das Essen, ausgiebig und wohl schmeckend, nimmt auch auf Vegetarier Rücksicht. 

Wenn also Hans an der Hütte am werken ist und Vreni den Kochlöffel schwingt, sich langsam alle in der großzügigen und hellen Stube einfinden, um sich aufzuwärmen oder schon einen Apéro zu sich zu nehmen, spätestens dann versteht man die Einzigartigkeit dieser Hütte und seiner Lage: mit diesem Blick über den Fieschergletscher zur Grünhornlücke. 

Gut zu wissen

Die Hütte ist sehr abgelegen - kein Handyempfang hier, auch kein WLAN. Ein Hüttenschlafsack wird empfohlen, um Reservierungen wird gebeten. Duschen gibt es keine, aber wunderschöne Waschräume mit genügend Wasser während des Sommers. 

Touren und Hütten in der Umgebung

Nahe gelegene Hütten sind die Konkordiahütte, die Oberaarjochhütte (3 - 4 h), Mönchsjochhütte (7 - 8 h), Hollandiahütte.

Touren und Gipfelbesteigungen von der Finsteraarhornhütte aus
Finsteraarhorn (4.274 m), Fiescherhörner, Gross Wannenhorn (3.906 m), Fiescher Gabelhorn (3.867 m), Gross Grünhorn (4.044 m)

Anfahrt

Über A6 (Bern) oder A8 (Luzern) nach Interlaken. Dort am besten in den Zug Richtung Kleine Scheidegg/Jungfraujoch umsteigen.

Parkplatz

Interlaken

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn zum Jungfraujoch.

Hütte • Wallis

Hollandiahütte (3.234 m)

Die hochalpin gelegene Hollandiahütte ist eine Berghütte des Schweizer Alpinen Clubs in den Berner Alpen im Kanton Wallis. Sie wird betreut von der Sektion Bern.  Die Hütte liegt auf 3.235 m Höhe, in der Lötschenlücke am Grossen Aletschfirn, einer herrlichen Bergwelt im Unesco-Weltnaturerbe. Man kann die Hütte im Sommer entweder vom Jungfraujoch (über Konkordiaplatz, 6 h), von Fafleralp im Lötschental über den Langgletscher (6 h) oder von der Anen- bzw. Konkordiahütte (jeweils 4 h) erreichen. Im Winter erfolgt der Zustieg vom Jungfraujoch (über Konkordiaplatz 3 - 4 h, über das Louwitor 3:30 - 4:30 h) oder von Blatten (7-8 h) aus. Da man im Gletschergebiet unterwegs ist, darf die entsprechende alpine Ausrüstung nicht fehlen.
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Oberaletschhütte der SAC-Sektion Chasseral liegt auf 2.640 m am Fuß des Westgrats des Gross Fusshorn, oberhalb des Oberaletschgletscher in der als UNESCO-Weltnaturerbe anerkannten Region Jungfrau-Aletsch-Bietschorn. Im Jahr 1890 wurde die erste Oberaletschhütte mit 14 Schlafplätzen am Westgrat des Fusshorns erbaut. Nach 38 Jahren wurde oberhalb der ersten Hütte, auf 2.640 m eine zweite, größere Hütte gebaut, die 1971 einem Brand zum Opfer fiel. Ein Jahr nach dem Brand stand die Oberaletschhütte wieder in der heutigen Form mit 58 Schlafplätzen. Der Bergführer Peter Schwitter wurde 2000 Hüttenwart der Oberaletschhütte. Er übernahm eine schwierige Situation: Der bisherige Weg zur Oberaletsch-Hütte war für viele zu anspruchsvoll. Wanderer kehrten am Weg um, weil sie sich beim Aufstieg über Leitern und steile Felsen überfordert und gefährdet fühlten. Die Besucherzahlen sanken, die Rentabilität und die Zukunft der Oberaletsch SAC-Hütte waren in Gefahr. Peter Schwitter setzte sich hartnäckig und erfolgreich für den Bau eines neuen Hüttenweges ein: Mehr als 5.000 Arbeitsstunden, 1 Tonne Sprengstoff, 1000 Steckeisen, 1 km Ketten und Hilfe von vielen freiwilligen Helfern für den Bau des neuen Panoramaweg notwendig, der 2005 eröffnet wurde. Der neue Weg ermöglicht sicheren Zugang zur Oberaletschhütte und vermittelt grandiose Bilder der Hochalpenregion um Aletschhorn (4.195 m), Nesthorn (3.821 m) und Fusshörner (3.627 m). Blickfang auf dem Weg zur Hütte ist das Gletschereis, das sich – wie fast überall in den Alpen – auf dem Rückzug befindet. Bis 1876 waren der Oberaletsch- und der Aletschgletscher verbunden. Heute liegt die Zunge ein ganzes Stück hinter der Gletscherschlucht, die man auf dem Weg zur SAC-Hütte quert.
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Wenn man aus der Station Felskinn der Seilbahn Richtung Metro Alpin ins Freie tritt, kann man sich kaum vorstellen, dass in 1:15 h Gehzeit eine andere Welt existiert: die Welt der Viertausender, die von der Britanniahütte hautnah zu bewundern und auch zu besteigen sind. Sitzt man auf der Terrasse der Britanniahütte des SAC bekommt man von der Welt der Seilbahnen und ganz allgemein vom Leben im Tal nichts mit. Die Hütte liegt auf einer Scharte zwischen Klein Allalin und Hinter Allalin mit einer wunderbaren Aussicht auf 7 Viertausender: Im Norden sind die Weißmies und das Lagginhorn zu bewundern, im Westen ist es der Dom und die Lenzspitze. Und im Süden Strahlhorn, Rimpfischhorn und Allalinhorn sind zum Greifen nah.  Auch wenn die drei letztgenannten Gipfel dann doch nicht ganz so einfach zu erreichen sind, sondern eher lange Hochtouren darstellen, ist die Hütte aufgrund ihrer Möglichkeiten und des kurzen und einfachen Zustiegs bei Tagestouristen und Viertausendersammlern gleichermaßen beliebt. Sie ist eine der meistbesuchten Hütten in der Schweiz. Wer die Seilbahnen gänzlich meiden möchte, steigt von Saas-Almagell über einen markierten Weg oder vom Stausee Mattmark über den Glacier Trail in jeweils vier Stunden zur Hütte auf. Im Winter ist die Hütte über eine Pistenraupenspur vom Skigebiet Saas-Fee in nur 15 Minuten zu erreichen und sie ist zugleich Ausgangspunkt für die berühmte Haute Route in den Schweizer Alpen.
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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