Anzeige

Wolayersee und Rauchkofel

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T3 anspruchsvoll 8:30 h 19,6 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
1.412 hm 1.412 hm 2.460 m

Details

Beste Jahreszeit: Juli bis Oktober
  • Einkehrmöglichkeit
  • Rundtour
Anzeige

Ein prachtvoller See umbaut von geschichtsträchtigen Gipfeln in Osttirol: Der Wolayersee liegt im Grenzgebiet zwischen Kärnten und der italienischen Provinz Friaul-Julisch Venetien und die Wanderung dorthin weckt viele Erinnerungen an die Wirren des Ersten Weltkrieges. Sie hat aber auch für Naturliebhaber viel zu bieten: Im Natura-2000-Schutzgebiet Wolayersee konnten über 600 verschiedene Blütenpflanzen nachgewiesen werden. Zu geologisch sehr interessanten Felsformationen führt von der Wolayerseehütte der Geotrail (siehe „Gut zu wissen“).

 

💡

Diese Tour stammt aus dem Rother Wanderführer „Osttirol Süd: Lienz – Drautal – Villgraten – Lesachtal" von Walter Mair, erschienen im Rother Bergverlag.
Der komplette Guide ist auch in der Rother Touren App für Android oder iPhone erhältlich.

Anfahrt

Talort: Birnbaum, 947  m, im Lesachtal. Von Innsbruck über die A13 - Brennerautobahn - bis Ausfahrt Pustertal. Weiter bis Sillian und bald drauf rechts in Tiroler Gailtal abzweigen. Oder über Kötschach-Mauthen ins Lesachtal.
Ausgangspunkt: Hubertus-Kapelle, 1.114 m. Zufahrt: 500 m westlich vom Ortszentrum Birnbaum (Tafel) hinab zur Gailschlucht und am Gegenhang hinauf in die Ortschaft Nostra (Kapelle), 1.038  m. Von dort weitere 4  km ins Wolayer Tal zum Parkplatz.

Parkplatz

Wolayer Tal,  ca. 120  m südlich der Hubertus-Kapelle (Schranke). 

Öffentliche Verkehrsmittel

Gute Postbusverbindungen im Lesachtal.

Knapp unterhalb des Wolayerpasses liegt das Rifugio Lambertenghi Romanin in unmittelbarer Nähe zum Wolayersee, eingerahmt von den mächtigen Kalkwänden des Seekopfes und der Seewarte, auf einer Höhe von 1.953 m. Nur 10 Gehminuten von der Wolayerseehütte entfernt bietet die geräumige Hütte Schlafplätze für 90 Personen und natürlich die dazugehörende italienische Hüttenatmosphäre. ACHTUNG: Im Sommer 2020 wird die Hütte umgebaut. Ein Betrieb ist daher, wenn überhaupt, nur sehr eingeschränkt möglich. Bitte vorher informieren.  Wie so manch andere Hütte am Karnischen Hauptkamm, wurde auch diese Hütte nach dem ersten Weltkrieg zunächst in einem aufgelassenen Militärgebäude errichtet und danach ständig ausgebaut und erweitert. Die jungen Wirtsleute legen besonderen Wert darauf, die Lebensmittel aus den umliegenden Tälern und der Region Friaul zu beziehen und das sieht man vor allem an der Weinkarte. Empfehlenswert ist es auf alle Fälle zur Stärkung am Nachmittag einen kleinen Aperitif in Form von Speck, Salami und Käse mit einem passenden Wein zu sich zu nehmen. Rund um die Hütte und den Wolayersee gibt es noch so manche Wander- und Tourenmöglichkeit, auch Kletterer finden eingeborte Sportkletterrouten und für Alpinisten bieten sich vor allem der Klettersteig der 26er auf die Hohe Warte sowie die mächtigen Nordwände der Seewarte an. Oberhalb der Hütte zeugt nicht nur der rostige Stacheldraht von den Kampfhandlungen im ersten Weltkrieg, auch gut erhaltene Schützengräben und so manche Kaverne geben Zeugnis von diesem düsteren Kapitel des letzten Jahrhunderts.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

Bergwelten entdecken