Hoher Nock vom Bodinggraben

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T2 mäßig 7:00 h 19,2 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
1.407 hm 1.407 hm 1.963 m

Details

Beste Jahreszeit: Mai bis Oktober
  • Einkehrmöglichkeit

Der Normalweg auf das Dach des Sengsengebirges: Mit 600 Ha ist die Feichtau die größte der 20 bewirtschafteten Almen im Nationalpark. Umgeben von unberührten, seit Jahrzehnten nicht mehr genützten Waldgebieten führt von dort der kürzeste und meistbegangene Anstieg auf den Hohen Nock – eine lange Tour mit beachtlicher Anstiegshöhe, bei der sich eine Zwischennächtigung auf der Feichtauhütte und damit eine Aufsplitterung auf zwei Tagesetappen anbietet.

Will man nicht so hoch hinaus oder ist das Wetter schlecht, findet man auch unterhalb der Felsgipfel lohnende Ziele wie die beiden Feichtauer Seen, ein Natur- und Landschaftsjuwel des Gebiets.

💡

Diese Tour stammt aus dem Rother Wanderführer "Nationalpark Kalkalpen" von Johann Lenzenweg und Franz Hauleitner.

Am Ende der Tour lohnt bei der Verzweigung auf 1.850 m ein kurzer Abstecher zur nahen Seehagelmauer (1.825 m) mit Kruzifix und Tiefblick in die Feichtau. Der Weg verlangt jedoch etwas Trittsicherheit.

Anfahrt

Von Wels oder St. Pankraz auf der A9 kommend Ausfahrt Klaus nehmen und der B140 nach Molln folgen. Von dort ins Tal der Krummen Steyrling.

Parkplatz

Bodinggraben (641 m): 19 km von Molln im Tal der Krummen Steyrling. Eigentlicher Startplatz dort sind der Parkplatz Jagahäusl bzw. der 150 m weiter talein gelegene Parkplatz Schwarzgraben.

Hütte • Oberösterreich

Feichtauhütte (1.360 m)

Die urige Feichtauhütte (1.360 m) oberhalb von Molln/Ramsau in Oberösterreich ist eine Selbstversorgerhütte auf einer wunderschönen Alm inmitten des Nationalparks Kalkalpen. Sie ist weder durch eine Straße noch durch eine Seilbahn erschlossen. Nicht einmal eine Materialseilbahn führt zur Hütte. Wenn man sich seine Lebensmittel selbst mitbringt, kann man es hier gut einige Tage aushalten. Ein Ausflug zu den nahen Feichtauer Seen ist im Sommer ebenso lohnenswert wie eine Wanderung zur Sonntagsmauer oder eine Bergtour auf den Hohen Nock. Im Winter ist die Hütte komplett geschlossen. Für bergerprobte Kinder ist der teils sehr steile Aufstieg durchaus machbar.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Selbstversorger
Hütte • Oberösterreich

Umkehrhütte (1.123 m)

Die Umkehrhütte liegt im oberösterreichischen Voralpengebiet in der Nähe der im Sommer bewirtschafteten Polzalm und ist Not-Unterkunft für Wanderer, die zum Hohen Nock unterwegs sind. Der ist mit 1.963 m der höchste Berg im Sengsengebirge und somit im Nationalpark Kalkalpen. Von der Umkehrhütte zu den zwei grünen Feichtauseen, die sich unter der Seehagelmauer befinden, geht man nur 40 Minuten. Für Familien mit Kindern ist der beschwerliche Aufstieg vom Truppenübungsplatz Hopfing weniger geeignet.  
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger

Bergwelten entdecken