Kalkalpenweg - Etappe 7: Von Spital am Pyhrn zur Dümlerhütte

Eine Tour von
Beschreibung
Mittelschwere Wanderetappe in der Region Pyhrn-Priel im Toten Gebirge Oberösterreichs: Auf dieser Etappe des Kalkalpenweges geht es von Spital am Pyhrn zur Dümlerhütte. Am Weg gibt es viel zu entdecken und über Gewässer und Geologie zu lernen. Vor Allem der Themenweg „2 Millionen Jahre in 2 Stunden“ ist äußerst informativ.
Beste Jahreszeit
Einkehrmöglichkeit
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Wegbeschreibung
Wegbeschreibung
Beliebter Sommertourismus- und Wintersportort im Süden Oberösterreichs. Gut geführte Gaststätten und Hotels. Beherrschend ist der spätbarocke Dom am Pyhrn aus dem Jahre 1190, sehr sehenswerte Stiftskirche. Doppelstöckige, spätgotische Felsenkirche St. Leonhard, Österreichisches Felsbildermuseum mit Lebkuchendorf im Stiftsgebäude, Lindermayr-Schauschmiede, Panoramahallenbad usw.Südlich der Stiftskirche (Parkplatz) - Richtung Stiftsteich.
Den Wegweisern folgend am so genannten Fischerweg die Teichl aufwärts (Teichl – aus dem slawischen Tiha = die Ruhige), später dem ausgeschilderten Gewässerlehrpfad folgend (Schautafeln) hinan zum Pflegerteich und dem Großparkplatz zur Talstation der Wurzeralm-Standseilbahn (Alternative: Bergfahrt mit der Standseilbahn erspart 600 Höhenmeter bzw. ca. 1,5 Stunden Anstiegszeit). Ansonsten gleich südlich der Talstation das Pistengelände auf der Straße, teils auf Steig abkürzend (Weg Nr. 201), in nordwestliche Richtung empor zum Almdorf Wurzeralm, 1.427 m, (mehrere Einkehrstätten) wandern.
Von der Bergstation der Standseilbahn marschieren wir hinab zum Linzerhaus. Dieses befindet sich oberhalb des Teichlboden im Hochtalkessel der Wurzeralm (Bekanntes Skigebiet). Linzerhaus 1.371 m, ÖAV Sektion Linz, bewirtschaftet Anfang Dezember bis Mitte Oktober. Ausgangspunkt für diverse Touren im Warscheneck-Gebiet – östliches Totes Gebirge.Ab hier erreichen wir in Kürze den moorigen, von der Teichl mäanderförmig durchflossenen Hochtalboden mit Latschenmoor und eigener Flora. Geologen erklären uns hierzu: „ Vor ca. 7000 Jahren befand sich hier ein See.“Hier befindet sich auch der interessante Themenweg „2 Millionen Jahre in 2 Stunden“ mit diversen Aussichtspunkten und Info-Hütten.
Von den idyllisch gelegenen Filzmoos-Almen (im Sommer bewirtschaftet) am Fuße der Steilwand des Stubwieswipfel führt uns nun die Wegroute 218 nordwärts über Weideflecken und Wald hinauf zu einer Forststraße. Dieser folgen wir ein kurzes Stück bis zur Wegtafel, dann links abzweigen und den Wald- und Wiesensteig empor in den Halssattel (höchster Punkt des gesamten Leitwanderweges, 1.600 m, ausgenommen Alpinvarianten). Von hier aus genießen Sie einen schönen Rückblick auf das markante Bergprofil des Stubwieswipfel.
Vom Halssattel vorerst unter Felsen westlich absteigend in den so genannten Mausbachgraben wandern. Anschließend geht es meist flach in nördliche Richtung und zuletzt durch einen schütteren Lärchenwald leicht ansteigend, bis Sie das Etappenziel, die Dümlerhütte auf der Stofferalm, erreicht haben. Diese befindet sich in einer prächtigen Lage.
Weitere Etappe
Kalkalpenweg - Etappe 8: Von der Dümlerhütte zur Zellerhütte
Anfahrt und Parken
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