Serra del Cavall Bernat
Schon bald zeigt die Serra del cavall Bernat ihre ZähneFoto: Claudia Timm
Überblick über den Gratverlauf vom Tafelberg "La Mola" aus gesehenFoto: Claudia Timm
Hier beginnt der Wanderpfad zum Talaia Vella: rechts des Schildes geht es über die FelsplatteFoto: Claudia Timm
Ausblick auf das Val Bóquer beim Aufstieg zum Talaia VellaFoto: Claudia Timm
Blick auf Port de Pollença im Aufstieg zum Talaia VellaFoto: Claudia Timm
Eine gute Orientierungshilfe - von hier ist es nicht mehr weit zum Gipfel des Talaia VellaFoto: Claudia Timm
Rückblick Richtung Talaia Vella, unten liegt das gemütliche Badeörtchen Sant VicençFoto: Claudia Timm
Die Serra del Cavall Bernat im ÜberblickFoto: Claudia Timm
Aussicht vom Grat auf die Cala BóquerFoto: Claudia Timm
Traumpanorama am GratFoto: Claudia Timm
Das größte der zahlreichen FelsenfensterFoto: Claudia Timm
Gipfelverlauf mit der Cala Bóquer und dem Cap Formentor im HintergrundFoto: Claudia Timm
Aus der Ferne schauen die Grattürme oft unüberwindbar aus, doch der perfekte Fels macht es möglichFoto: Claudia Timm
Am Ende des Grats angekommenFoto: Claudia Timm

Eine Tour von
Beschreibung
Konditionell und technisch anspruchsvolle Bergtour im Norden Mallorcas auf größtenteils unmarkierten Wegen. Die Rundtour setzt gutes Orientierungsvermögen, absolute Trittsicherheit und sicheres Klettern bis zum III. Grad im Auf- und Abstieg voraus.
Dafür hat der wilde Grat mit seinen scharf gezackten Felstürmen nicht nur perfekten Fels, sondern auch sagenhafte Tiefblicke auf die Traumbucht Cala Bóquer, das Cap de Formentor und Port de Pollença zu bieten.
Beste Jahreszeit
Rundtour
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Bergwelten Tipp
"Pack die Badehose ein!". - Am Ende der Tour lockt eine willkommene Abkühlung in der einsamen Cala Bóquer.
Wegbeschreibung
Wegbeschreibung
Wegbeschreibung
Am besten startet man die Tour im Norden von von Port de Pollença am Schotterparkplatz direkt an einem Kreisverkehr. Von hier folgt man der breiten Straße Richtung Süden. Nach den Grünflächen biegt man rechts ab und durchquert ein Villenviertel, das nächste Ziel - die Schrofenflanke des Talaia Vella stets im Blick.
Die Straße endet in einer Sackgasse. Der deutlich erkennbare Wanderpfad beginnt rechts des Parkverbotsschilds über eine Felsplatte. Schnell verlieren sich die Spuren im Felsgewirr. Nur ab und an sieht man noch ein Felsmännchen. Am besten orientiert man sich einfach immer senkrecht in Richtung Gipfel bzw. zu den schon aus der Ferne erkennbaren, roten Herzen. Dabei sind erste, leichte Kletterstellen im I. Grat zu bewältigen.
Im Aufstieg und dann auch vom Gipfel (324 m) bieten sich immer wieder schöne Ausblicke auf Port de Pollença. Am höchsten Punkt angekommen öffnet sich das Panorama weiter und man erhält einen guten Überblick über die Nordküste, die Cala Sant Vicenç und den weiteren Gratverlauf.
Richtung Nordwesten stürzt der Grat über 300 m senkrecht ins Meer und gibt so deutlich den weiteren Routenverlauf vor. Wem die Route zu anspruchsvoll ist, der kann bei den schwierigen Auf- und Abschwüngen nach rechts in die Schrofenflanke ausweichen. Das perfekt strukturierte Kalkgestein macht jedoch immer wieder Routen möglich, die aus der Ferne undenkbar erscheinen.
Mit über 2,5 km zieht sich der Grat in die Länge und fordert viel Konzentration und Durchhaltevermögen. Immer wieder ergeben sich sagenhafte Tiefblicke auf die donnernde Brandung und das türkisblaue Wasser hebt sich im scharfen Kontrast zu den hellgrauen Kalkfelsen ab. Ein Gratturm folgt dem nächsten und man kommt kaum aus dem Staunen heraus.
Vom letzten Aufschwung windet sich ein bloß schwach erkennbarer Steig durch die Geröllflanke in die Tiefe. Immer wieder muss man sich orientieren und selbst nach dem besten Weg durch die Geröllmengen suchen. Auch kurz vor der Bucht heißt es noch gut aufpassen und sich nicht im hüfthohen Gesträuch zu verlieren.
Ist dann ersteinmal die Bucht erreicht wird die Wegfindung einfacher. Auf deutlich erkennbarem Pfad führt der Weg durch das schöne Val Bóquer zurück zum Ausgangspunkt in Port de Pollença.
Variante
Wem die Tour zu lang ist, der kann den Grat etwa nach der Hälfte abkürzen.
Hinweis
Unbedingt ausreichend zu Essen und zu Trinken mitnehmen. Es gibt unterwegs keine Versorgungsmöglichkeiten. Unbedingt auch auf ausreichenden Sonnenschutz achten. Der komplette Weg liegt in der Sonne.
Besondere Gefahren
Der gesamte Gratverlauf ist äußerst windexponiert. Aufgrund der Ausgesetztheit sollte man bei starkem Wind von der Tour absehen. Das gut strukturierte Kalkgestein bietet zum Klettern perfekte Reibung ist jedoch auch sehr scharfkantig. - Sauber steigen und greifen und das Erste-Hilfe-Set nicht vergessen.
Anfahrt und Parken
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Sicherheitshinweis
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