Lauteraarhütte

2.393 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Im Sommer von Mitte Juni bis Ende September (je nach Verhältnissen).

Telefon

+41 33 973 11 10

Homepage

http://www.sac-zofingen.ch/huetten/lauteraarhuette

Betreiber/In

Stefan Hablützel

Räumlichkeiten

Matratzenlager Winterraum
30 Schlafplätze 12 Schlafplätze

Details

  • Winterraum
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Die Lauteraarhütte (2.393 m) der SAC Sektion Zoffingen liegt zuhinterst im Grimselgebiet und thront auf einem Felssporn hoch über dem Unteraargletscher. Die hochalpine Schutzhütte bietet eine unübertreffliche Aussicht auf die höchsten und schönsten Bergen der Berner Alpen.

1931 erbaut sieht man der Lauteraarhütte das Alter nicht an. Gegenüber anderen ist sie eine der wenigen Hütten, an der man noch keine großen Veränderungen vorgenommen hat. In einer von Google Schweiz und dem SAC lancierten Umfrage wurde die Lauteraarhütte 2014 zur beliebstesten Hütte der Schweiz gewählt. In keiner anderen ist man dem Gletscher so nah – und kann dessen Rückgang so gut mit verfolgen.

Der Weg zur Hütte gilt als schönster Hüttenweg der Schweiz. Er schlängelt sich auf der rechten Seite des Grimselsees entlang, durch geschützte Hochmoore und mit Arven durchsetzte Blumenmatten.

Und wer den letzten Aufstieg zur Hütte geschafft hat, erfährt was es mit dem viel beschriebenen "Hüttenzauber" auf sich hat. Die kleine ursprüngliche Lauteraarhütte ist und bleibt - egal ob als Zwischenstation auf lohnenden Hochtouren oder als End- und Wendepunkt einer Wanderung - ein lohnendes, hochalpines Wanderziel mit überwältigender Aussicht.

LEBEN AUF DER HÜTTE

Den Weg zur Hütte kann man auch daheim vom Wohnzimmer aus verfolgen: Als erste Berghütte der Schweiz lässt sich der Weg zu ihr per Street View abwandern beziehungsweise -klicken. Google erfasst seit einigen Jahren auch Sehenswürdigkeiten mit seiner 360-Grad-Kamera, die nicht per Auto erreichbar sind: die autofreien Straßen von Venedig, den Boden des Grand Canyons, die Galapagos- Inseln. Und seit 2014 eben auch den Weg auf die Hütte im Grimselgebiet. Großer Nachteil – die virtuelle Hütteneinkehr funktioniert noch nicht so recht, also: Doch besser selber hingehen.

GUT ZU WISSEN

30 Schlafplätze, Winterraum 12 Schlafplätze. Nordische Duvets und Kopfkissen, Hüttenschlafsack erforderlich. Barzahlung erwünscht in SFR. Euro-Wechselkurs 1:1. Handyempfang eingeschränkt.

TOUREN UND HÜTTEN IN DER UMGEBUNG

Klettergarten mit Routen vom zwischen 4. und 6. Schwierigkeitsgrad UIAA. Brandlammhorn (3.089 m, Gratkletterei im IV. Grad), Rothorn (3.003 m, Kletterhausberg hinter der Hütte), Ewigschneehorn (3.329 m, 5 h).

Lauteraarhorn (4.042 m, über Aarbiwak 11 - 13 h, Übergänge alle vergletschert), Über Hubeljoch zur Gaulihütte (6 - 7 h), Über Fellenberglicken zur Bächlihütte (5:30 h).

Anfahrt

Auf der Grimsel-Passstrasse bis zur Abzweigung Hospiz und über die Staumauer zum Hospiz hochfahren. Hinweis: Das Hospiz ist nicht auf der Passhöhe.

Parkplatz

Gratisparkplätze vorhanden

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Postauto von Meiringen oder Oberwald nach Grimsel-Hospiz, Fahrplan.

Die Doldenhornhütte ist eine Schutzhütte des Schweizer Alpin Clubs (SAC) im Kanton Bern. Sie liegt auf 1.915 m Höhe, nordwestlich des Doldenhorns, oberhalb von Kandersteg im Berner Oberland. Von Kandersteg aus ist sie in gut 2:30 – 3 h zu erreichen.   Wanderer, Bergsteiger und Skitourengeher nutzen die Hütte als Ausgangs- bzw. Stützpunkt für Touren in die umliegende Bergwelt. Im Sommer kann man die Spezialitäten des Hauses auf der Sonnenterrasse genießen. 
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Wallis

Bordierhütte (2.886 m)

Die Bordierhütte ist im Besitz des Schweizer Alpen Clubs und liegt auf 2.886 m Höhe am Fuße des Nadelgrates im Kanton Wallis. Sie befindet sich oberhalb von St. Niklaus in der Mischabelgruppe, einem Bergmassiv der Walliser Alpen. Westlich der alpinen Schutzhütte liegt das Klein Bigerhorn.  Für Touren auf die Gipfel der Balfringruppe und des Nadelgrats ist die Hütte ein beliebter Ausgangspunkt. Darüber hinaus ist die Umgebung der Hütte für Ausbildungskurse im Fels und im Eis bestens geeignet.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
1991 wurde eine alte Armeebaracke nahe des Simplonpasses, die zur Sicherung der Landesgrenze gedient hatte, umgerüstet zur Schutzhütte und aufgrund ihrer Lage vis-a-vis der Nordflanke des gleichnamigen Berges Monte-Leone-Hütte genannt. Heute wird sie von der SAC Sektion Sommartel im Kanton Wallis geführt. Der Kessel unter dem Chaltwassergletscher ist umrahmt von hohen Gipfeln, Eis, Schuttmassen und Gletscherschliffen. In einer eisfrei gewordenen Mulde ist durch den Rückgang des Gletschers ein türkisfarbener See entstanden, oberhalb thront die Monte‐Leone‐Hütte. Hier faszinieren die farbenfrohen Gesteine und auch die Pionierflora setzt prächtige Farbtupfer. Zehn Minuten oberhalb der Hütte auf dem Grat hat man spektakuläre Ausblicke zu den Eisabbrüchen des Chaltwassergletschers und Tiefblick gegen die Alpe Veglia in Italien. Ein Anstieg zum nahen Wasenhorn (3.246 m) kann wirklich trittsicheren BergsteigerInnen sehr empfohlen werden, die weite Aussicht nach Norden in das Rhonetal lohnt die Mühe.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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