Vor Ort

Sommer am Berg: Tipps fürs Wochenende

Aktuelles • 18. Juli 2017

Sommerzeit ist Wanderzeit: Unsere Experten vor Ort haben wieder einige lohnende Wanderungen und Hütten fürs Wochenende zusammengetragen. Hier kommen ihre Empfehlungen.


1. Aufs Fellhorn

Allgäuer Alpen / Vorarlberg/Bayern / Österreich/Deutschland

Wandern in den Allgäuer Alpen: Aufs Fellhorn in Vorarlberg
Foto: Eduard Soeffker
Wandern in den Allgäuer Alpen: Aufs Fellhorn in Vorarlberg

Bergwelten-Experte Markus Meier liefert uns diese Woche einen Tourentipp aus den Allgäuer Alpen: „Aussichtsreiche Wanderung zum schön gelegenen Schlappoldsee und zur Einkehrstation Schlappoldalpe. Durch den hohen Ausgangspunkt wird es auf Tour auch nicht zu heiß. Nachher unbedingt noch im Freibad Riezlern die verdiente Abkühlung genießen!“

Tourentipp:


2. Zur Almagellerhütte

Walliser Alpen / Wallis / Schweiz

Die Almagellerhütte in den Walliser Alpen in der Schweiz
Foto: Whgler/Almagellerhütte/CC BY-SA 3.0
Die Almagellerhütte (2.894 m) in den Walliser Alpen in der Schweiz

Gabi Ebner hält einen Hüttenzustieg als Schweizer-Tipp für uns bereit: „ Ich empfehle fürs kommende Wochenende eine Wanderung von Saas Almagell zur Almagelleralp. Auf einem wunderschön angelegten Weg geht es durch einen alten Lärchenwald steil bergan, an der Alp wird man mit einer großartigen Aussicht auf die Mischabelgruppe belohnt. Wer noch fit ist, geht weiter zur Almagellerhütte – lohnt sich allein schon wegen der ausgesprochen guten Küche und der freundlichen Wirtsleute.“

Tourentipp:

Die Almagellerhütte im Detail:

Almagellerhütte
Die Almagellerhütte in den Walliser Alpen liegt auf 2.894 m und ist im Besitz des Schweizer Alpinen Clubs. Sie befindet sich im Saastal, einem Walliser Seitental, an der Südseite des Weissmies (4.017 m). Der Blick von der Hütte bietet gleich neun Walliser Viertausender. Über der Hütte thronen die beeindruckenden Felstürme Dri Horlini, ein beliebtes Ziel der Kletterszene. Ab auch für große und kleine Bergsteiger ist diese Hütte ein idealer Ausgangspunkt für Touren.  Abenteuerlich geht es schon beim Zustieg zu, denn wer den Erlebnispfad als Aufstiegsvariante wählt, muss zwei Hängebrücken überqueren und sollte trittsicher und schwindelfrei sein.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

3. Hochzinödl

Ennstaler Alpen / Steiermark / Österreich

Gipfelblick: Am Hochzinödl im Gesäuse in der Steiermark
Foto: Christina Geyer
Gipfelblick: Am Hochzinödl (2.191 m) im Gesäuse in der Steiermark

Auch Bergwelten-Redakteurin Christina Geyer war wieder in den Bergen unterwegs – letztes Wochenende in der Steiermark: „Für mich zählt das Gesäuse fraglos zu den schönsten Ecken Österreichs. Wir sind von der Kummerbrücke über den Wasserfallweg zur Hesshütte gestiegen und von dort weiter aufs Hochzinödl. Wie alle Touren im Gesäuse fordert auch diese einiges an Schweiß und Anstrengung – es lohnt sich aber allemal. Und bei Linsen mit Knödeln kommt man auf der Hesshütte auch schnell wieder zu Kräften.“

Tourentipp:

Die Hesshütte im Detail:

Die Hesshütte
Hütte • Steiermark

Hesshütte (1.699 m)

Die Hesshütte (1.699 m) steht am Ennsecksattel zwischen Hochtor und Hochzinödl in den Gesäusebergen in den Ennstaler Alpen. Sie liegt mitten im Nationalpark Gesäuse und ist über vier Zustiege aus drei Gesäuse-Orten erreichbar: von Hieflau, von Johnsbach, von Gstatterboden. Die anspruchsvollsten Aufstiege führen von Gstatterboden über den legendären Peternpfad und den Wasserfallweg zur Hütte. Der Klassiker oder sagen wir Normalweg zur Hütte ist der Anstieg aus Johnsbach vom Gasthof Kölbl weg. Gleichgültig aus welcher Richtung man zur Hütte empor steigt, der Lohn für den zurückgelegten Weg ist mehrfach: eine prachtvolle Ostalpen-Hütte, die imposanten Gesäuse-Berge und im Falle einer sternenklaren oder sogar Vollmond-Nacht, ein Himmel und ein Panorama, das so schnell nicht zu vergessen ist.  In welcher alpinen Gesellschaft hält sich die Hesshütte auf: die Planspitze im Norden, die Hochtor-Gruppe im Westen, die Jahrlingmauer im Süden und der Zinödl im Osten sind jahraus, jahrein die ständigen Begleiter der Hütte. Schon die Anstiegswege zur Hütte sind richtige Bergtouren. Nur rund um die Hesshütte gehen die Wege weiter. Darunter sind auch eine Reihe verwegener Klettereien. So reicht der Hochtor-Ostgrat, der Rossschweif, bis zur Hütte herunter. Der "Normalweg" von Johnsbach ist allerdings familientauglich, vorausgesetzt die heranwachsenden Alpinisten sind bereit, mindestens drei Stunden Fußmarsch in Kauf zu nehmen.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

4. Adolf-Pichler-Hütte

Stubaier Alpen / Tirol / Österreich

Zustieg zur Adolf-Pichler-Hütte bei Innsbruck in Tirol
Foto: Riki Daurer
Zustieg zur Adolf-Pichler-Hütte bei Innsbruck in Tirol

Content-Managerin Riki Daurer hätte wie immer unzählige Tipps parat, diesmal hat sie sich für die Adolf-Pichler-Hütte auf 1.977 m entschieden: „Die einfache Wanderung ist allein schon aufgrund ihrer Länge – beziehungsweise Kürze – sehr kinderfreundlich. Der Zustieg führt den Wanderer in die einsame Gegend rund um die Kalkkögel und über die Kemater Alm zur Adolf-Pichler-Hütte.“

Tourentipp:

Die Adolf-Pichler-Hütte im Detail:

Adolf-Pichler-Hütte
Die Adolf-Pichler-Hütte liegt auf 1.977 m am Fuße der Kalkkögel im gleichnamigen Ruhegebiet südwestlich von Innsbruck in Tirol. Sie ist eine Schutzhütte des Akademischen Alpenklubs Innsbruck und ist nach dem Geologen Adolf Pichler benannt. Die Hütte wird vor allem wegen der vielfältigen Touren- und Klettermöglichkeiten von ihren Besuchern geschätzt. Sie ist besonders für Klettertouren ein idealer Ausgangspunkt. Die Kalkkögel (2804 m), auch Nordtiroler Dolomiten genannt, bieten Kletterrouten in fast jedem Schwierigkeitsgrad. Auch Große und Kleine Ochsenwand, Riepenwand, Schlicker Zinnen und der RAC-Turm zählen als Klassiker. All diese Routen sind in max. 1:30 h zu erreichen. Aber auch Wanderer fühlen sich hier wohl, denn die Adolf-Pichler-Hütte ist ein optimaler Stützpunkt im Rahmen von ein- oder mehrtägigen Wandertouren. Den Sonntagsköpfl (2.096 m) erreicht man nach einem halbstündigen Spaziergang, der auch mit Kinder leicht zu bewältigen ist. Außerdem sind noch einige weitere Gipfel von hier aus zu besteigen, unter anderem der Gamskogel (2.659 m). 
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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