Marlinger Waal von der Töll bis Lana

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T1 leicht 3:30 h 10,9 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
12 hm 228 hm 510 m

Details

Beste Jahreszeit: März bis Oktober
  • Einkehrmöglichkeit
  • Familientour

Des Wanderers liebster Waalweg: Für den zwölf Kilometer langen Waal von der Töll bis Lana hat sich der Name „Marlinger Waal“ eingebürgert, auch wenn das letzte Teilstück durch das Gemeindegebiet von Tscherms fließt und eigentlich „Tschermser Waal“ heißt.

Der Marlinger Waal ist damit der längste Bewässerungskanal der Ostalpen und Südtirols und sein Begleitweg einer der beliebtesten Wanderwege, denn er weist eine ganz besonders abwechslungsreiche Wegführung auf: Auf weiten Strecken verläuft der Weg nicht durch Kulturland, sondern auf Stegen an den steilen und felsigen Nordhängen des Vigiljochs entlang, sowie durch schönen und schattigen Mischwald.

Wie beim gegenüberliegenden Algunder Waalweg wird das Wasser der Etsch an der Töll gefasst und in den Marlinger Waal geleitet. Allerdings verläuft der Waal zunächst im Inneren des Berges, erst nach etwa 600 Metern schießt das Wasser aus dem Berg heraus in seinen Kanal.

Die Idee zum Bau des Waales stammt von den Karthäusermönchen des Klosters Allerengelberg in Karthaus (Schnalstal), die im Gemeindegebiet von Marling den Gojerhof und ausgedehnte Weingüter besaßen.

Errichtet wurde die Bewässerungsanlage dann gemeinsam mit den Marlinger Bauern, die nicht unerheblich zur Finanzierung dieses aufwändigen, schließlich aber sehr erfolgreichen Projektes beitrugen, das heute durch den Tourismus einen neuen Boom erlebt.

Auf Höhe der Brauerei Forst erreicht man die ersten Apfelplantagen und kann sich nach der Kühle der Wälder in der Sonne aufwärmen. Doch schon bald verläuft der Waal erneut im Wald, die zu bewässernden Obstgärten liegen etwas tiefer.

Erst kurz vor Tscherms, unterhalb von Schloss Lebenberg, lösen Weinberge die Apfelbäume ab und der Weg wird zunehmend freier und damit auch sonniger. Eine lohnende Tour an den Ausläufern der Ortler Alpen in Südtirol

💡

Diese Tour stammt aus dem Buch „Wandern am Wasser Südtirol. Waalwege· Wildbäche· Schluchten· Seen." von Evamaria und Primus Wecker, erschienen im Bergverlag Rother.

Entlang des Waalweges gibt es zahlreiche Einkehrmöglichkeiten, vom feinen Restaurant bis zum urigen Buschenschank.
 

Anfahrt

Töll, 508 m

Parkplatz

Großer Parkplatz bei der imposanten Etschschleuse.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Vinschgaubahn zum Bahnhof Töll, entlang der Bahnstrecke zur Etschbrücke, über die Brücke,dann rechts in den Wander- und Radweg einbiegen, an der Etsch entlang zur Etschschleuse und zum Beginn des Waalweges.

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