Langalm

2.283 m • Bewirtschaftete Hütte
Mobil

+39 342 855 36 44 oder +39 335 547 02 47

Homepage

https://www.longolbe.com

Betreiber/In

Josef Stauder

Lage der Hütte

Die Langalm oder – wie sie im Pustertaler Dialekt richtig heißt – die Long-Olbe liegt auf 2.283 m mitten im UNESCO Weltnaturerbe der Drei Zinnen in den Sextner Dolomiten. Sie ist wie seit Jahrhunderten nur zu Fuß erreichbar und den Eigentümern ist es ein Anliegen, die Alm im Einklang mit der Natur genauso weiter zu führen. 

Wanderer und Bergsteiger, die etwa die Drei Zinnen umrunden, dürfen sich in den Sommermonaten auf eine absolut authentische Einkehrmöglichkeit und ein wunderbares Bergpanorama freuen. 

Kürzester Weg zur Alm

Von der Auronzohütte über den Dolomitenweg Nr. 4 über die Forcella Col di Mezzo, 2.324 m, und dann abwärts zur Langalm. 

Gehzeit: 45 min

Höhenmeter: 25 m

Alternative: Über die Drei Zinnen Hütte von Norden kommend.

Leben auf der Alm

Die Alm ist eine der wenigen Almen in Südtirol, die tatsächlich keine Zufahrtsstraße hat. Sie ist nur zu Fuß erreichbar. Die Versorgung der Hütte erfolgt daher ebenfalls über den Wanderweg - entweder zu Fuß oder mit dem E-Bike. Nur in Ausnahmefällen und gut geplant kommt der Hubschrauber zum Einsatz. 

Gekocht wird traditionell und vorwiegend mit Produkten aus der Region. Aus Überzeugung werden vor allem Zutaten aus biologischer und biodynamischer Landwirtschaft verwendet. Auf Geschmacksverstärker wird bewusst verzichtet. 

Auf den Almen weiden im Sommer rund 120 Stück Rinder, rund 6 Wochen sind die Tiere auf der Hochalm rund um die Langalm, ehe sie Ende August oder Anfang September wieder ins Tal gebracht werden. Ein Hirte begleitet die Tiere den ganzen Sommer über und ist für ihr Wohlergehen verantwortlich. 

Gut zu wissen

Es gibt keine Übernachtungsmöglichkeiten. Nur Tagesbetrieb von Anfang Juni bis Ende September - je nach Witterung. Auf der Alm gibt es absolut kein Netz, d.h. Anrufe und e-mails können nicht empfangen werden. Die Hüttenwirte sind daher im Sommer über die angeführten Kontaktdaten nicht erreichbar und bitten, einfach vorbei zu kommen. Als Gast kann man somit auch die „Nicht-Erreichbarkeit" genießen! 

Hütten in der Umgebung

Auronzohütte, Drei Zinnen Hütte

Anfahrt

Über die Brennerautobahn A13/A22 Richtung Bozen, Autobahnabfahrt Brixen und von dort aus die Pustertaler Staatsstraße SS 49 bis Toblach. Von dort weiter Richtung Cortina d'Ampezzo auf der SS 51. In Schluderbach auf die SP 49 nach Misurina und letztendlich von dort über kostenpflichtige Mautstraße zur Auronzohütte.

Parkplatz

Parkplätze direkt bei der Auronzohütte vorhanden.

Öffentliche Verkehrsmittel

Linie 445 von Innichen/Toblach und Cortina d'Ampezzo zur Auronzohütte siehe unter Südtirol Mobil.

Hütte • Tirol

Sandalm (2.096 m)

Die Sandalm liegt in wunderschöner Alleinlage im Einethal (Innervillgraten in Osttirol) auf einer Höhe von 2.096 m und eignet sich hervorragend, um den Trubel im Tal hinter sich zu lassen und bei Wanderungen in der Natur neue Kraft zu tanken. Die Zufahrt (für Mieter) ist mit dem PKW bis zur Sandalm möglich.
Geöffnet
-
Verpflegung
Selbstversorger
Die Alte Prager Hütte (2.489 m) liegt in der Gemeinde Matrei in Osttirol inmitten der Venediger-Gruppe. Zahlreiche Dreitausender-Gipfel befinden sich in der Nähe, unter ihnen der Großvenediger mit dem Rainerhorn, Schwarze Wand, Kristallwand und Hoher Zaun. Die Alte Prager Hütte wurde 1872 erbaut und zum letzten Mal 1972 renoviert. Heute ist sie geschlossen und steht seit 2012 unter Denkmalschutz. Es gibt also keine Bewirtung und Übernachtungsmöglichkeit. Erfahrene Bergsteiger gehen eine Stunde zur Neuen Prager Hütte weiter. Es ist geplant, ein Museum aus dieser ehemaligen Schutzhütte zu erreichten.  
Geöffnet
-
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Kärnten

Gernot-Röhr-Biwak (2.940 m)

Das Gernot-Röhr-Biwak befindet sich am Kesselkeessattel, auf einer Höhe von 2.926 m, direkt am Wiener Höhenweg (Steig Nr. 713/918). Das Biwak ist im Besitz der ÖAV-Sektion Lienz und liegt zwischen Glorerhütte (Gehzeit ca. 2:30 h) und Elberfelder Hütte (Gehzeit 1:30 h). Es bietet sich als Zwischenstopp oder als Ausgangspunkt am Weg zum Bösen Weibl (3.121 m, Gehzeit vom Biwak 0:30 h) in den Hohen Tauern, exakt an der Grenze Kärnten/Osttirol, an. Für den Zustieg von Kals benötigt man sechs Stunden. Das Biwak ist ein reines Matratzenlager für in Not geratene Alpinisten – aufgrund seiner lebensrettenden Funktion sollte sorgsam damit umgegangen werden. 
Geöffnet
-
Verpflegung
Selbstversorger

Bergwelten entdecken