Kurze Teiletappen gestalten diese Mehrtagestour übrigens sehr familienfreundlich. Durch die verschiedenen Hütten vor Ort sind auch mehrere Gestaltungsvarianten möglich – je nach Kondition und Können kann man sich die Tour also individuell zurechtlegen.
Kinder jedenfalls kommen voll auf ihre Kosten: Sie können Greifvögel bestaunen, sich im Goldwaschen versuchen und im rauschenden Wasser der Kitzlochklamm oder des Rauriser Urquells planschen.
Ausgangspunkt ist an der Mautstelle beim Gasthof Bodenhaus (1.230 m). Von hier führt ein Weg nach Kolm Saigurn und vorbei am Goldwaschplatz der Hüttwinkelache. Bald darauf beginnt der Knappensteig, dem man bis zum Knappendorf Kolm Saigurn (1.598 m) folgt. Nächtigen kann man zum Beispiel im gleichnamigen Naturfreundehaus.
Das Naturfreundehaus Kolm Saigurn im Detail:
Vom Naturfreundehaus folgt man an Tag 2 zunächst einem recht steilen Weg und passiert dabei den beeindruckenden Barbarafall, ehe man das nächste Etappenziel, das Schutzhaus Neubau (2.176 m), erreicht. Unbedingt empfehlenswert: Die Begehung des lehrreichen Tauerngold-Erlebniswegs. Hierfür sollte man ungefähr drei Stunden einkalkulieren: Es gilt beeindruckende Zeugnisse der Goldgewinnung zu entdecken.
Das Schutzhaus Neubau im Detail:
Der Abstieg führt auf dem Naturfreundeweg zunächst zur Gainschniggalm (1.750 m). In weiterer Folge kann man entweder direkt über den Rauriser Urwald zum Parkplatz Lenzanger absteigen oder auf einem Almen-Höhenweg zur Mitterastenalm wandern, von wo aus man relativ steil über den Wanderweg Rauriser UrQuell zurück zum Ausgangspunkt gelangt.