Tourentipp

Bouldern: Fuchsloch und Bach im Saalachtal

Touren-Tipps • 2. Juli 2020
von Robert Maruna

Bouldern im Hochsommer ist eine meist schweißtreibende und hautzerreißende Angelegenheit. Außer man entflieht auf die südliche Halbkugel, in hochalpine Gefilde oder: man klettert einfach in einem schattigen Tal inklusive abkühlendem Fluß. Die letzten beiden Kriterien treffen punktgenau auf das Saalachtal in Salzburg zu – wir stellen euch die Bouldergebiete Fuchsloch und Bach im Detail vor.

In den Bouldergebieten Fuchsloch und Bach bouldert es sich dank der kühlen Saalach selbst im Sommer hervorragend
Foto: Claudia Ziegler
In den Bouldergebieten Fuchsloch und Bach bouldert es sich dank der kühlen Saalach selbst im Sommer hervorragend

Das Bouldergebiet

Das Bouldern an der Saalach hat viele Vorteile: Viel Schatten, wenig Menschen, malerische kleine Buchten und der Bach in Sprungweite. Einziger Haken: Die Anzahl der wirklich lohnenden Boulder ist überschaubar und Kalkstein ist eben nicht gerade des Boulderers größter Freund. Wer jedoch im Hochsommer trotz Hitze ein paar nette Nachmittage auf kletternde Weise verbringen möchte, ist im Saalachtal richtig. 

-

Die wuchtigen Kalkblöcke entlang der Saalach und im schattigen Wald bieten Boulderprobleme von 4a bis 8a. Die Felsen des Glücks verteilen sich auf acht Sektoren zwischen Unken, Weißbach und St. Martin bei Lofer. Also unbedingt die Kletterschuhe und Crashpad einpacken, wenn ihr demnächst im Saalachtal vorbeikommt. 

Das Bouldergebiet im Detail

Mehr zum Thema

Bouldern auf der Kärntner Koralpe
Kletterparadiese

Bouldern im Alpenraum

Das Bergwelten Magazin (Oktober/ November 2018) entführt euch ins versteckte Boulderparadies Koralpe, aber nicht nur im Süden von Österreich finden sich solch unberührte Oasen - auch der restliche Alpenraum hat einiges an Flesblöcken zu bieten.
Vier Freunde auf der Koralpe
Bouldern im Sommer hört sich nach oberkörperfreiem Spaß an echtem Fels an. In Wirklichkeit ist das Bouldern während der mitteleuropäischen Sommerzeit ein schweißaufreibender Kraftakt, der selbst die besten Boulderer der Welt zur Verzweiflung bringen kann. Nicht so auf der Kärntner Koralpe: das Hochplateau bietet kühle Temperaturen, scharfen Granitgneis und jede Menge Spaß. Sofern man gewillt ist die Beine in die Hand zu nehmen und den zweistündigen Zustieg hinter sich zu bringen.
Klettern • Kärnten

Bouldern im Maltatal

Dauer
– – – –
Anspruch
XI+
Länge
0 km
Aufstieg
10 hm
Abstieg
– – – –

Bergwelten entdecken