16.100 Touren,  1.700 Hütten  und täglich neues aus den Bergen
Anzeige
Berg-Knigge

Darf man beim Wandern abkürzen?

• 31. Mai 2019

Beim Wandern abkürzen scheint oft verlockend, doch gehört sich das? Peter Kapelari vom Österreichischen Alpenverein gibt Auskunft.

Wandern, gezeichnet
Foto: Lieke Van der Vorst
Wandern, gezeichnet
Anzeige

Im Frühjahr machen sich Wegewarte auf zur Kontrolle und Wartung der ihnen anvertrauten Wanderwege. Kopfzerbrechen bereiten ihnen dabei die Abkürzungen zwischen den Serpentinen, die unglaublich schnell als „Abschneider“ – also deutliche Wunden in der Vegetation – sichtbar werden.

Das Problem ist kein optisches – der wahre Feind jedes Weges ist das Wasser! Wegabschneider wirken als ungewollte Wasserabläufe, beschleunigen das Wasser und leiten es weiter unten wieder auf den Weg. Sind sie einmal da, ist es unglaublich schwierig, sie wieder wegzubekommen – sie bleiben ewig sichtbar und locken immer wieder zur Abkürzung.

Im Waldbereich entstehen Wurzelverletzungen an Bäumen, die dadurch instabil werden; am Berg entstehen Erosionsflächen und schlechtere Wege. Darum: Bitte am Weg bleiben – auch für die eigenen Knie sind gepflegte Wege gesünder!

Mehr Berg-Knigge findest du hier:

  • Das Magazin

    Das Bergwelten Magazin (Juni/Juli 2019)
    Foto: Bergwelten
    Das Bergwelten Magazin (Juni/Juli 2019)

    Praktische Outdoor-Tipps wie diese findet ihr in jedem Bergwelten Magazin. Es ist überall im Zeitschriftenhandel oder ganz bequem per Abo für Österreich, Deutschland und die Schweiz erhältlich.

    Abo-Angebot

    Wenn die Wildnis ruft

    • 8 Ausgaben jährlich
    • Praktische Jausenbox als Geschenk
    • Wunsch-Startdatum wählen
    • Über 10% Ersparnis
    • Kostenlose Lieferung nach Hause
    Jetzt Abo sichern

    Mehr zum Thema

    Bergwelten entdecken