Die sechste und letzte Etappe des Vinschger Höhenweges verläuft über den Uferweg des Reschensees bis zur Ursprungsquelle der Etsch an der Grenze zwischen Nord- und Südtirol. Dabei führt die Wegstrecke auch entlang der Seepromenade bis zum Turm im See, der wohl markantesten Sehenswürdigkeit des Vinschgaus. Sie zeugen noch heute von den versunkenen Dörfern zeugt, welche durch die Errichtung des Stausees 1950 überflutet wurden.
Die mittelalterlichen Wege entlang der traditionellen Bewässerungsanlagen versprechen Entspannung pur: Auf weichem Waldboden geht es im gesamten Vinschgau an den plätschernden Pfaden entlang. Gepflegt und instand gehalten (inklusive Glockenkonstruktionen, Kunstwerken, etc.) werden sie übrigens von Ehrenamtlichen.
Im Vinschgau treffen Natur und Kultur aufeinander. Und das unter anderem in Form der Ortsperlen, die sich entlang der Etsch aufreihen. So auch das hübsche Goldrain, das man auf dem bequemen Rundwanderweg zwischen Schloss Goldrain und Schloss Annenberg bewundern kann. Einige spannende Passagen in der Schlucht des Tissbaches machen den Panoramaweg noch reizvoller.
Es scheint alles im Fluss zu sein im Vinschgau: Man kann nicht nur den Waalwegen entlangschlendern, sondern im Tal auch an der Etsch radeln. Der Weg vom Reschensee bis nach Meran ist perfekt ausgebaut und ausgeschildert, führt durch schöne Ortschaften und an einigen Einkehrmöglichkeiten vorbei. Kein Geheimtipp mehr, aber dennoch absolut lohnenswert: Der Fischteich Brugg direkt am Radweg in der Nähe von Schlanders.
Ein absolutes Muss für Mountainbiker auf der Sonnenseite des Vinschgaus! Gerade wenn in anderen Regionen schon kühle Temperaturen herrschen, kann man hier noch wunderbar die warmen Hänge um St. Martin empor biken, um dann auf Traum-Trails wieder ins Tal zu zirkeln. Den technisch fordernden oberen Teil kann man dabei auch einfach umfahren.