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Vom Kögelboden auf das Schneidjoch

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Tourdaten

Anspruch
T2 mäßig
Dauer
6:00 h
Länge
14,9 km
Aufstieg
853 hm
Abstieg
853 hm
Max. Höhe
1.811 m
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Zu den berühmten Steinberger Inschriften der nördlichen Ostalpen in Tirol: Die meisten Wanderer, die das Schneidjoch im Rofangebirge besteigen – viele sind es ohnehin nicht – gehen durch das lange Ampelsbachtal hinauf.

Wir wählen für den Aufstieg eine spannende, streckenweise sogar weglose Route, die landschaftlich viel schöner ist als das monotone Ampelsbachtal. Um allerdings beim Abstieg zu den interessanten etruskischen Felsinschriften zu kommen, werden wir den Rückweg durch das Ampelsbachtal nicht vermeiden können.

Von zwei Wanderern sind im Jahr 1958 vorrömische Felsinschriften wiederentdeckt worden. Noch immer ist man sich über deren Bedeutung nicht ganz im Klaren. »kastri esi etuni mlapet …« hat man sie im Alphabet der Etrusker, einer seit Jahrtausenden vergessenen Sprache, übersetzt. Zwischen dem Kreuther Tal und dem Inntal ist wahrscheinlich ein Passweg benutzt worden, an dem sich bei dem Quellenheiligtum das älteste Sprachdenkmal des nördlichen Alpenraums befindet.

💡

Diese Tour stammt aus dem Buch „Tirol Unterinntal. Karwendel · Rofan · Zillertal · Kaiser" von Siegfried Garnweidner, erschienen im Bergverlag Rother.

Steinberg am Rofan bezeichnen die Einheimischen selbst als „das schönste Ende der Welt“. Die schon 1188 erwähnte Pfarrkirche ist definitiv einen Besuch wert. Über der Darstellung der schmerzhaften Muttergottes am linken Seitenaltar ist die personifizierte Dreifaltigkeit zu sehen, die im 17. Jahrhundert aus Zirbenholz geschnitzt wurde. 

Anfahrt

Bis Steinberg am Rofan fahren.

Parkplatz

Parkplatz am Eingang in das Ampelsbachtal am Köglboden.

Öffentliche Verkehrsmittel

Busverbindung von Achenkirch.

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