Königstuhl ab historischem Karlbad
Vom Parkplatz gehen wir am Karlbad vorbei und unmittelbar danach links über die Brücke auf die gegenüberliegende Bachseite.Foto: Evamaria Wecker, Rother Bergverlag
Am Stangboden mit Blick zum Rosennock.Foto: Evamaria Wecker, Rother Bergverlag
Im Abstieg wandern wir über den breiten Gipfelrücken nach Süden bis zum Karlnock, wenden uns dort nach links und steigen über den Grat steil bergab in eine Scharte.Foto: Evamaria Wecker, Rother Bergverlag
Über den lieblichen Stangboden, 1950 m, wandern wir in westlicher Richtung durch ein lichtes Lärchenwäldchen und blühende Alpenrosen hinunter zum Karlbad.Foto: Evamaria Wecker, Rother Bergverlag
Im Aufstieg zum Friesenhals.Foto: Evamaria Wecker, Rother Bergverlag
Nur wenige Meter abseits des Weges liegt der Friesenhalssee, 2150 m, ein hübscher Rastplatz mit schönem Blick zur Hochalmspitze.Foto: Evamaria Wecker, Rother Bergverlag
Ein breiter Weg führt von der Friesenhalshöhe zum Königsstuhl.Foto: Evamaria Wecker, Rother Bergverlag
Prachtvolle Alpenrosenstauden.Foto: Evamaria Wecker, Rother Bergverlag

Eine Tour von
Beschreibung
Schöne Rundtour vom historischen Karlbad: Wir wandern durch eine liebliche Landschaft mit bunten Almwiesen, begegnen aber auch zahlreichen Kühen und ihren Spuren bis in die Gipfelregion der Nockberge in Kärnten. Unser Ausgangspunkt, das historische Karlbad, ist ein Heilbad, das auf eine mehr als 300-jährige Tradition zurückblicken kann. Vormittags ist Badebetrieb, nachmittags kann das Bad nach Vereinbarung besichtigt werden. Das schöne alte Wirtshaus dagegen verlockt uns ohne Einschränkung zur gemütlichen Einkehr.
Beste Jahreszeit
Einkehrmöglichkeit
Familientour
Rundtour

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Bergwelten Tipp
Diese Tour stammt aus dem Rother Wanderführer „Kärnten - zwischen Hohen Tauern und Karawanen" von Evamaria Wecker, erschienen im Rother Bergverlag.
Der komplette Guide ist auch in der Rother Touren App für Android oder iPhone erhältlich.
Wegbeschreibung
Wegbeschreibung
Wegbeschreibung
Vom Parkplatz gehen wir am Karlbad vorbei und unmittelbar danach links über die Brücke auf die gegenüberliegende Bachseite. Nun wandern wir am Bach entlang aufwärts, anfangs durch lichten Lärchenwald, dann über bunte Almwiesen, an blühenden Alpenrosen und wettergegerbten Zirben vorbei, bis zum weiten Sattel des Friesenhalses, 2075 m; hier mündet von Westen der Weg vom Parkplatz Eisentalalm ein. Nur wenige Meter abseits des Weges liegt der Friesenhalssee, 2.150 m, ein hübscher Rastplatz mit schönem Blick zur Hochalmspitze.
Weiter führt uns der breite Weg an der Friesenhalshöhe entlang in die Königstuhlscharte und von dort in steilen Serpentinen auf den Gipfel des Königstuhls. Weit ist die Aussicht über die sanft gerundeten Nocken bis zu den Gletscherbergen der Hohen Tauern. Im Abstieg wandern wir über den breiten Gipfelrücken nach Süden bis zum Karlnock, wenden uns dort nach links und steigen über den Grat steil bergab in eine Scharte. Von dort wandern wir nach Süden hinunter in den lieblichen Stangboden, 1.950 m, und weiter in westlicher Richtung durch ein lichtes Lärchenwäldchen und blühende Alpenrosen hinunter zum Karlbad.
Variante
Vom Parkplatz Eisentalalm, 2.049 m, der Nockalmstraße führt ein Panoramaweg zum Friesenhalssee, wo er in den unten beschriebenen Anstieg zum Königstuhl mündet. Auf dieser sehr beliebten Route hat man nur 300 Hm zu bewältigen, dafür muss man auf demselben Weg zurückgehen; Gesamtgehzeit 2.30 Std.
Anforderungen
Schöne, leichte und wenig anstrengende Bergwanderung auf teils breiten Wegen, die jedoch aufgrund von Trittspuren schwerer Rinder und daraus resultierender Erosionsschäden teilweise mit etwas Vorsicht zu begehen sind.
Einkehr
Wirtshaus Karlbad, Tel. +43/664/9683926.
Gut zu wissen
In den siebziger Jahren war im Gebiet des heutigen Nationalparks Nockberge in Kärnten ein Skigebiet geplant. Mit dem Bau der dazu erforderlichen Nockalmstraße, die das Liesertal mit dem Gurktal verbindet, wurde 1979 begonnen. Rechts und links der Straße sollten 18 Liftanlagen und zwei Hoteldörfer entstehen, was den Investoren viel Geld eingebracht hätte, in der Bevölkerung jedoch auf wenig Gegenliebe stieß. Eine Bürgerinitiative setzte eine Volksabstimmung durch – mit deutlichem Ergebnis: 94 % entschieden sich gegen die Erschließungspläne. Wenig später wurde das umstrittene Gebiet von der Kärntner Landesregierung zum Nationalpark Nockberge erklärt, was wenigstens Fördermittel gebracht hätte. Bisher hat der Weltnaturschutzbund IUCN die Region jedoch nicht als „Nationalpark“ (IUCN-Kategorie II, förderungswürdig) anerkannt, sondern als „Geschützte Landschaft“ (Kategorie V, keine Fördergelder) eingestuft. Seit 2004 bemüht sich nun die Kärntner Landesregierung um die Einstufung des „Nationalparks“ als Biosphärenpark, um in der Folge die Einstufung in die IUCN-Kategorie II zu erhalten. Unsere Rundtour über den Königstuhl führt uns auch durch die sogenannte Kernzone dieses Naturparks, die in einem Nationalpark landwirtschaftlich nicht genutzt werden dürfte.
Anfahrt und Parken
Anfahrt und Parken
Ebene Reichenau, 1.095 m, am Südportal der Nockalmstraße; Karlbad, 1.693 m, an der Nockalmstraße;
Parkplatz
begrenzte Parkmöglichkeit
Öffentliche Verkehrsmittel
Mitte Juli – Anfang September fährt über die Nockalmstraße montags – freitags zwischen Bad Kleinkirchheim und Kremsbrücke der Nockbergebus, Fahrplan unter www.postbus.at/Kärnten.
Sicherheitshinweis
All unsere Tourenbeschreibungen werden von Expertinnen und Experten überprüft. Trotzdem bist du selbst dafür verantwortlich, dich vor jeder Tour über die aktuellen Bedingungen zu informieren. Beachte die
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