Gößeck
Eine der vielen EnzianartenFoto: Rolf Majcen, Bergverlag Rother GmbH
Felsvorsprung wenige Meter gegenüber dem Gößeck-Gipfel mit Blick zum Kaiserschild.Foto: Rolf Majcen, Bergverlag Rother GmbH
MurmeltierFoto: Rolf Majcen, Bergverlag Rother GmbH
SchneehuhnFoto: Rolf Majcen, Bergverlag Rother GmbH
Alpensteinbock in der Gipfelregion des Gößecks.Foto: Rolf Majcen, Bergverlag Rother GmbH

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Wegbeschreibung
Wegbeschreibung
Die Wanderung auf den mächtigen Hochgebirgsstock nimmt ihren Ausgang beim Parkplatz beim Gehöft Zeller, 893 m; von dort geht es auf der markierten Forststraße (Weg Nr. 693) bis zum eingezäunten Wasserschutzgebiet, 941 m, und dort links zum Wald. Gleich danach Wegteilung, 991 m; ein grüner Wegweiser zeigt nach rechts („693, Reiting-Gößeck“), doch wir steigen links (!) über den unmarkierten Reitsteig (Jagasteig) auf.
Zurück zum Wegweiser am Wildfeld und dann immer der Markierung folgend auf Weg Nr. 693 durch den Bechlgraben, mitunter steil (Schotterfelder), bis zur Wegteilung und von dort, vorbei am Wasserschutzgebiet, wie beim Zustieg zum Ausgangspunkt.
Forststraßen, (mitunter steile) Bergwege; der Aufstieg über den Reitsteig ist bis zur Einmündung des gut markierten (mitunter steilen) Steiges durch den Bechlgraben unmarkiert, aber gut zu finden (ausgetretener Steig, vereinzelt Steinmänner); Almsteige in der Gipfelregion; der Abstieg durch den Bechlgraben veläuft mehrmals kurz über Geröll.
Keine während der Tour.
f&b WK 041
Der Reiting stellt einen rund neun Kilometer langen und besonders eigenständigen Gebirgsstock mit mehreren Gipfeln dar, von denen das Gößeck der höchste ist. In der von grünen Grasmatten gesäumten, weitläufigen Gipfelregion des Gößecks ist eine große Steinbock-Kolonie zu Hause. Dabei war der Steinbock Anfang des 19. Jahrhunderts in weiten Teilen der Alpen ausgerottet! Nur im italienischen Gran-Paradiso-Gebiet hatte eine Gruppe von 100 Stück Steinwild überlebt. Im Jahrbuch der St. Gallischen Naturwissenschaftlichen Gesellschaft aus dem Jahr 1933 wurde im Kapitel »Das letzte Asyl des Alpensteinbocks« festgehalten: „Man kann es nur begrüßen, und der Steinbockfreund muss dem jetzigen italienischen Monarchen höchsten Dank zollen, dass er den glücklichen Gedanken hatte, im Jahre 1921 das ganze große Steinwildgebiet, eines seiner hauptsächlichsten Krongüter, dem Volk und Staat Italien als Naturschutzgebiet abzutreten, um daselbst, nach dem Vorbilde des Schweizerischen Nationalparks im Unterengadin, eine Groß-Reservation: Il Parco Nazionale del Gran Paradiso zu begründen.“« Die Wiederansiedlung des Alpensteinbocks war zum Glück erfolgreich. Uns erwartet ein großartiges Naturerlebnis, wenn wir nach dem Aufstieg über den Reitsteig die Steinböcke in freier Wildbahn im Gipfelbereich des höchsten Berges der gesamten Eisenerzer Alpen beobachten können.
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