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Eine Tour von

Beschreibung

Die gigantischen Kräfte der Gletscher formen die Landschaft der Hohen Tauern seit Urzeiten. Hier im Nationalpark Hohen Tauern Osttirol in der wilden Venedigergruppe sind sie immer noch am Werk. Am Gletscherweg Innergschlöß kommt man den eisigen Riesen sehr nahe und lernt einiges über deren Entstehung, ihre Kraft und ihren Einfluss auf die direkte Umgebung.

Wer die Wanderung vom Matreier Tauernhaus beginnt, sollte Kondition und Ausdauer mitbringen, denn bis zum eigentlichen Beginn des Gletscherweges geht man schon mal rund 1:30 h. Alternativ kann man mit dem Bummelzug bis zum Gasthaus Venedigerhaus Innergschlöß fahren und die Wanderung dort beginnen.
Die Runde am Gletscherweg verspricht imposante Blicke auf den wilden Gletscherbach, wunderschöne, vom Gletscher glattgeschliffene Felsen, Gletschereis und immer wieder imposante Blicke auf den Großvenediger, dessen 3.657 m hoher Gipfel die Grenze Salzburg-Osttirol markiert. Für den Gletscherweg ab Innergschlöß, inkl. Abstecher zur Gletscherzunge, muss man mit rund 4 h rechnen. Die Wege verlangen ein wenig Trittsicherheit, gelegentlich sind die Steine nass und rutschig und es sind einige steile Anstiege zu meistern. In Summe ist für die gesamte Runde mit 7 h reiner Gehzeit zu rechnen.

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Beste Jahreszeit

Juni bis September
  • Einkehrmöglichkeit

  • Rundtour

  • Aussichtsreich

  • Wasserfall am Weg

Hütten entlang dieser Tour

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Bergwelten Tipp


Wer mit Kindern unterwegs ist, der sollte jedenfalls das Taxi oder den Traktor-Panoramazug nutzen, um ins Innergeschlöß und auch wieder heraus zu kommen. Abfahrtszeiten und Preise findet man auf der Seite gschloess.com. Für den Gletscherweg gibt es ein Büchlein des Alpenvereins, das die Haltepunkte (im Gelände markiert) erläutert.
Die Wanderung kann zudem als geführte Ranger:innentour über den Nationalpark Hohe Tauern Osttirol gebucht werden.

Wegbeschreibung

Vom Matreier Tauernhaus bis Innergschlöß
Vom Matreier Tauernhau folgt man anfangs der Straße taleinwärts. Bald kann man links durch ein Tor und über den Gschlößbach auf den Wanderweg (Nr. 925) wechseln. Gemütlich geht es zuerst über die Wiesen entlang des Baches. Durch den Wald geht es dann über einige Stufen aufwärts. Im Mittelstück ist es wieder etwas flacher und durch die Bäume hindurch erhascht man einen Blick auf das nette Außergschlöß mit den schönen alten Holzhäusern.

Immer noch entlang des Baches wandert man nun flach in den Talboden von Innergschlöß. Wer die Felsenkapelle besuchen möchte, nimmt die nächste Möglichkeit rechts auf die Forststraße zu gelangen. Sonst wandert man durch den Wald weiter und quert erst kurz vor den nächsten Häusern den Bach und folgt die letzten paar Meter wieder der Fahrstraße. Links und rechts des Baches reihen sich die Holzhäuser von Innergschlöß und im Hintergrund thront der Großvenediger. Ein tolles Fotomotiv.

Von Innergschlöß entlang des Gletscherweges
Nach den letzten Häusern wechselt man wieder auf die linke Bachseite und folgt dem flachen Weg (Nr. 921) bis zur Panoramatafel und dem großen Stein mit dem unübersehbaren Schriftzug „Gletscherweg Innergschlöß“. Hier nun auf dem markierten Wanderweg durch den Wald neben dem prächtigen Wasserfall aufwärts. Zwei kleine Aussichtskanzeln bieten einen tollen Blick auf die rauschenden Wassermassen. Vorsicht ist bei Nässe geboten, denn dann sind die Steine zum Teil rutschig. Die Anstiege sind teilweise steil und verlangen eine recht gute Kondition.

Hat man die Höhenmeter hinter sich gelassen, öffnet sich der fantastische Blick auf den Großvenediger mit dem Schlatenkees. Fast eben geht es über einen wunderschön mit großen, plattigen Steinen gelegten Weg über alpine Matten mit Almrosen, vorbei am Salzbodensee und dem „Auge Gottes“, einem kleinen See mit einer Wollgrasinsel. An den Wegweisern hält man sich immer an die Bezeichnung „Gletscherweg“, der tendenziell nach rechts führt. Beim Steinmann geht es ein Stück abwärts, über die Brücke über den Bach und dann durch den farbenprächtigen und formschönen Gletscherschliff.

Ein Wegweiser markiert noch den Abstecher zur Gletscherzunge, die sich schon weit zurückgezogen hat. Später erreicht man die Abzweigung „Prager Hütte-Innergschlöß“. Hier beginnt nun rechts der Abstieg ins Tal, der über einen schmalen, teils schottrigen Steig abwärts führt.

Von Innergschlöß zurück zum Matreier Tauernhaus
Unten angekommen wandert man entlang der Fahrstraße wieder nach Innergschlöß, wo man einkehren kann. Den Rückweg zum Matreier Tauernhaus kann man auf der Fahrstraße oder dem Wanderweg in Angriff nehmen. Alternativ nimmt man den praktischen Bummelzug bis zum Matreier Tauernhaus und lässt den Tag ganz gemütlich ausklingen.

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Anfahrt und Parken

Über Mittersill und den Felbertauerntunnel oder Matrei in Osttirol auf der B108 zum Südportal des Tunnels. Vom Südportal über die Kehren in den Talboden und dort gleich scharf nach rechts ins Innergschlöss abzweigen.

Vom Materie Tauernhaus besteht die Möglichkeit mit dem Taxi oder dem Traktor-Anhängerzug ins Innergeschlöss zu fahren.

Parkplatz

Kostenpflichtig beim Matreier Tauernhaus

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn nach Lienz und mit dem Bus ins Innergschlöß.

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All unsere Tourenbeschreibungen werden von Expertinnen und Experten überprüft. Trotzdem bist du selbst dafür verantwortlich, dich vor jeder Tour über die aktuellen Bedingungen zu informieren. Beachte die Sicherheitshinweise.

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