Räumlichkeiten
Zimmer |
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60 Betten |
Lage der Hütte

Das Rifugio Agostini, oder Rifugio Val d’Ambiez „Silvio Agostini“, ist ein Schutzhaus der Società degli Alpinisti Tridentini (SAT) in der Brentagruppe im Trentino.
Die Hütte
Die Schutzhütte liegt in der südlichen Brentagruppe im oberen sich weitenden Talabschluss des Val d’Ambiez auf 2.410 m Höhe. Letzteres zieht sich in südöstlicher Richtung etwa 5 Kilometer entlang und läuft bei San Lorenzo in Banale aus. Sie sind Überreste eines Bergsturzes, als in den Morgenstunden des 18. Juli 1957 der Torre Jandl, eine oberhalb der Vedretta Ambiez gelegene Felsnadel, einstürzte.
Sie ist dem Bergführer Silvio Agostini (1903–1936) gewidmet, der bei einem Bergunfall an der Südwand der Cima Brenta ums Leben kam. Die Hütte wurde im Laufe der Jahre erweitert und zwischen 1993 und 1995 vollständig renoviert. Im Februar 2014 wurde das Gebäude durch eine Lawine schwer in Mitleidenschaft gezogen und musste teilweise neu errichtet werden.
Kürzester Weg zur Hütte
Vom Rifugio Al Cacciatore, 1820 m, auf Weg 325 oder 325B in 1 Stunde 40 Minuten
Von Baésa, 903 m, auf Straße und Weg 325 in 4 Stunden 30 Minuten
Alternative Routen
Von Pont de Baésa, 798 m, auf Weg 349, 342 in 5 Stunden
Leben auf der Hütte
Die in der Regel von Mitte Juni bis Mitte September geöffnete Hütte verfügt über 60 Schlafplätze. Die Hütte wurde 1937 als Privathütte errichtet, die erst 1976 in den Besitz des SAT überging.
Die Hütte verfügt über 10 kleine Schlafzimmer mit Etagenbetten, zwei Waschräume pro Stock und eine warme Dusche. Im Speisesaal steht ein gemütlicher Kachelofen, der im Schutzhaus eine heimelige Wärme ausstrahlt.
Gut zu wissen
Unmittelbar hinter dem Schutzhaus liegen mehrere größere Felsblöcke, die als Kletterwände genutzt werden können.
Etwa 10 Gehminuten von der Hütte entfernt kann man Silvias Höhle besichtigen. Steigeisen und Stirnlampe soll man mitführen. Bergführer empfehlenswert.
Touren und Hütten in der Umgebung
Die Cima d’Ambiez über verschiedene Kletterrouten, vom Normalweg im 2. und 3. Grad UIAA und der Klassiker über die Via Vienna, Fox Stenico, Aste Salice, Concordia, Soddisfazione, Linea Nera, Bollicine, Goduria, bis zur eindrucksvollen Via degli Strapiombi, Perlage ‘87, Positive Vibrazioni und Sogno Libero.
Rifugio Tosa–Pedrotti, 2.491 m auf Weg 320, in 3 Stunden
Rifugio Dodici Apostoli, 2.182 m, Ferrata Via Ettore Castiglione Weg 321 in 2 Stunden 45 Minuten.
Rifugio Dodici Apostoli, 2.182 m, Ferrata Cesare Salvaterra–Cege Weg 358, 304 in 2 Stunden 45 Minuten.
Zum Rifugio Brentei, 2.182 m, Ferrata Martinazzi Weg 327 in 4 Stunden 30 Minuten
Zum Rifugio Alpenrose, 1.160 m auf Weg 325, 351 in 3 Stunden 30 Minuten
Gipfelbesteigungen von der Ambiezhütte aus:
Ausgangspunkt für die Besteigung der Cima d’Ambiéz. Weiter nördlich liegt die Cima Tosa und darunter die Reste des Gletschers Vedretta Ambiez.
Anfahrt
Von San Lorenzo in Banale etwa 3 Kilometer bis zum Parkplatz von Baesa (Bar-Restaurant Dolomiti).
Es besteht die Möglichkeit einen Taxi-Service bis zur Berghütte Cacciatore zu nehmen. Dann geht es zu Fuß für eine 1,20 Stunden weiter. Info: Matteo Margonari, Tel.: +39 0465 734121, Mobil: +39 333 5909327 und Giorgio Bosetti +39 333 3198204.
Parkplatz
Parkplatz von Baesa
Öffentliche Verkehrsmittel
Buslinie B208 von Molveno
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Die Überetscher Hütte oder Rifugio Roen (1.775 m) liegt auf einer kleinen Geländeterrasse am Mendelkamm, etwas nordöstlich vom Gipfel des Roen (2.116 m) und bietet einen wunderbaren Ausblick auf den Süden Südtirols und das Etschtal.Die Überetscher Hütte liegt mitten in einem echten Wanderparadies und ist Ausgangs- oder Stützpunkt einer Vielzahl von Touren, die Sie beliebig je nach Ansprüchen und Kondition kombinieren und gestalten können. Zahlreiche gut markierte Wanderwege führen zu den verschiedenen Gipfeln und Sehenswürdigkeiten in der Umgebung.
- Geöffnet
- Mai - Okt
- Verpflegung
- Bewirtschaftet
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Die Höchster Hütte liegt auf 2.560 m, oberhalb des Grünsees, im hintersten Ultental in Südtirol.Das Schutzhaus in den südlichen Ortleralpen ist ein idealer Stützpunkt für lohnende Hochtouren oder ein schönes Ausflugsziel für Tagesgäste. Bekannt ist die Hütte wegen ihrer guten Küche.
- Geöffnet
- Jun - Okt
- Verpflegung
- Bewirtschaftet
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Gelegen im Reich der Dreitausender des Cevedale- und Ortler-Massivs im Martelltal, zieht die Zufallhütte (2.265 m) Mountainbiker, Wanderer, Kletterer, Schneeschuhwanderer und Skitourengeher geradezu in Scharen an. Was – dem Hüttennamen zum Trotz – kein Zufall ist, gilt die Region doch als eines der schönsten Wander-, Rad- und Skitourengebiete Südtirols.Als Klassiker unter Mountainbikern gilt etwa die Tour auf das Madritschjoch, den höchstgelegenen schneefreien Alpenpass der Ostalpen. Für die meisten Gletschertouren (Hintere Schranspitze, Madritschspitze oder Zufallspitze) benötigt man Gletscherausrüstung, die Pederspitze erreicht man hingegen ohne.Puren Genuss verspricht die Drei-Täler-Wanderung von der Hütte zur Lyfialm und zurück. Rund 4 h Gehzeit ist man in diesem Fall unterwegs. Kletterer schätzen den Murmele Klettersteig direkt hinter der Hütte.Was die Abfahrten betrifft, zählt die Skitour auf die Zufallspitze zu den absoluten Höhepunkten, wobei man für den Aufstieg rund 5:30 h einplanen muss. Auf den Cevedale benötigt man bis zu 7 h – diese Tour ist auch noch im Sommer möglich.
- Geöffnet
- Feb - Okt
- Verpflegung
- Bewirtschaftet