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Rifugio Tissi

2.250 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Mobil

+39 347 593 18 33

Telefon

+39 0437 721 644

Homepage

www.rifugiotissi.com

Betreiber/In

Valter & Paola Bellenzier

Räumlichkeiten

Zimmer Winterraum
65 Betten 12 Schlafplätze

Details

  • Dusche
  • Gepäcktransport
  • Handyempfang
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Lage der Hütte

Das Rifugio 7. Alpini im obersten Val d'Ardo im Nationalpark der Belluneser Dolomiten liegt in einer einzigartig schönen Anhöhe unterhalb der Südwände der Schiaragruppe. Die 7.-Alpini-Hütte und der Severino-Lussato-Biwak (Winterraum der 7.-Alpini-Hütte) sind die einzigen bewirtschafteten Hütten in diesem Bereich des Schiara Massivs.

Fünf Klettersteige auf engstem Raum hat das Schiara-Massiv im Hinterland von Belluno zu bieten. Wer auf dem Rifugio 7° Alpini, der einzigen bewirtschafteten Hütte, übernachtet, kann alle fünf Ferrate kombinieren und wird am Südrand der Alpen ein Klettersteig-Abenteuer in wilder Landschaft erleben.

KÜRZESTER WEG ZUR HÜTTE

Aufstieg von Masarè: Der direkteste Zugang zum Rifugio Attilio Tissi auf dem aussichtsreichen Col Rean ist der Aufstieg vom Südwesten. An der Südspitze des Alleghesees zweigt der Weg 563 nach links von der Straße ab. Nach kurzer Zeit erreichen man die Talstation der Materialseilbahn zur Hütte, die am Beginn des Bergwaldes oberhalb der letzten Häuser von Masarè liegt.

Am beginn bequem und dann immer steiler bergauf führt der Weg zur Capanna Casamatta (1.650 m), bei der sich der Weg Richtung Osten wendet. Nach etwa vier Stunden erreicht man das Etappenziel. Entscheidet man sich für diese Aufstiegsvariante, so sollte man auch eine Übernachtung in Masarè statt in Alleghe in Erwägung ziehen. 

LEBEN AUF DER HÜTTE

Das Hüttenwirtepaar Valter und Paola zeichnen sich für ihre Gastlichkeit aus. Die Hütte, die erst kürzlich den zeitgemäßen Standards angepasst worden ist, bietet wie auch in Vergangenheit eine ausgezeichnete Verpflegung. Auch der Winterraum wurde kürzlich umgebaut und anlässlich des 40. Hüttenjubiläums nach Giovanni Rotelli, einem verdienten CAI-Funktionär benannt.

GUT ZU WISSEN

Die Schutzhütte Attilio Tissi ist nach dem Alpinist Tissi benannt, der am 9.9.1900 in Vallada, in der Provinz Belluno, geboren wurde. Tissi gelang im Jahre 1931 die erste italienische Begehung der Nord-West-Wand der Civetta. Damit erregte er in Italien großes Aufsehen und weckte die Begeisterung für den „Sesto Grado“ (6. Schwierigkeitsgrad).

Am 22.08.1959 ist er in der Zinnengruppe am Torre Lavaredo tödlich abgestürzt. 100 m hinter der Schutzhütte markiert das Gipfelkreuz des Col Rean den schroffen Abgrund hinunter zum Alleghe See. Ein herrlicher Panoramablick auf das UNESCO Weltnaturerbe Dolomiten.

TOUREN UND HÜTTEN IN DER UMGEBUNG

Etappe am Dolomitenhöhenweg Nr. 1 (Alta Via delle Dolomiti Nr.1), der 150 km lange Höhenweg, der am Pragser Wildsee beginnt und hier in Belluno endet.

Dolomiten Höhenweg Nr. 1 - Alta Via n°1, der durch ein blaues Dreieck markiert ist, in dessen Mitte eine 1 steht.

Beliebte Einkehr für die vielen Wanderer, die auf dem Fernwanderweg München-Venedig unterwegs sind.

Direkt bei der Hütte liegt die Cima di Col Rean, von dem man einen wahrhaft atemberaubenden Ausblick genießen kann. Nach einem senkrechten Absturz liegt der Alleghesee wie ein blauer Edelstein in schwindelnder Tiefe.

Rund um die Civetta sind neben der Tissi-Hütte, die Hütten Rifugio Sonino al ColdaiRifugio Torrani und Rifugio Mario Vazzoler beliebte Ausflugsziele.

Anfahrt

Von Bozen und Verona über die A22 oder die Strada Statale 12 bis nach Neumarkt. Auf die Strada Statale 48 einbiegen und bis nach Canazei weiter fahren. Hier auf die Provinzstraße Richtung Fedaia Pass abzweigen. Weiterfahrt nach Alleghe bzw. zum Ausgangspunkt des Zustieges in Masarè.

Parkplatz

Masarè

Die Berliner Hütte (2.044 m) ist keine Hütte, sondern ein denkmalgeschützter alpiner Prachtbau aus einer anderen Zeit. Eine Burg zum Schutz seiner Bewohner vor der Kraft und Energie des Wetters in dieser Höhe. Und ein von Menschenhand geschaffenes Abbild eines Zillertaler Gipfels, für die Ewigkeit gebaut. In der Erschaffung der Berliner Hütte steckt auch der Eroberungswille, der alpine Pioniere auszeichnet. In dem Schutzhaus beschleicht einen das Gefühl, dass man in den Gängen, beim Abendessen oder Frühstück jederzeit auf Hans Dülfer, Paul Preuss, Anderl Heckmair oder Hermann Buhl treffen könnte. Die Berliner Hütte steht auf der Schwarzensteinalm im oberen Zemmgrund in den Zillertaler Alpen. 1879, bei der Eröffnung, stand das Haus nahe der Gletscherzungen von Hornkees und Waxeggkees. Die beiden Gletscher zogen bergwärts. Über Zemmgrund, Berliner Hütte und das vergängliche Gletscher-Eis wachen, wie seit ewigen Zeiten, Dreitausender wie der Große Möseler, Turnerkamp, Rossruggspitze, das Schönbichler Horn, Furtschaglspitze und die Hornspitzen mit der Berliner Spitze zuoberst. Das Haus ist natürlich Ziel und Raststation von bergaktiven Menschen jeder Art, wie Hochtouren-Gehern, Kletterern, Ein-Tages- und Weitwanderern, die etwa auf dem Berliner Höhenweg unterwegs sind, sowie Ski-Bergsteigern und Schneeschuhwanderern. Es sollte aber auch Ziel von Menschen sein, die Berg schauen und aus der Distanz spüren wollen. Und Menschen, die Alpinhütten-Geschichte in sich aufsaugen wollen, die sich für die architektonische Beschaffenheit von Schutzhäusern begeistern können, sollten erst recht auf die Berliner Hütte gehen.   brightcove.createExperiences();
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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