Chamanna Boval

2.495 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

März bis Oktober

Skitourensaison ab Mitte März. Ab April beginnt die Sommersaison auf der Hütte.

Mobil

+41 79 5678765

Telefon

+41 81 8426403

Homepage

http://www.boval.ch/

Betreiber/In

Roberto Costa

Räumlichkeiten

Matratzenlager Winterraum
120 Schlafplätze 12 Schlafplätze

Details

  • Winterraum

Lage der Hütte

Die Bovalhütte in Graubünden (rätoromanisch Chamanna da Boval) ist eine 2.495 m hoch gelegene Schutzhütte des SAC in der Berninagruppe. Sie liegt im Morteratschtal, dort wo Morteratsch- und Persgletscher zusammen treffen. Im Süden und Westen erheben sich über der Hütte die bekannten und beeindruckenden Gipfel der Berninagruppe: Piz Palü, Piz Boval, Piz Morteratsch und der Viertausender der Berninagruppe, Piz Bernina mit dem Bianco-Grat. Der Hüttenzustieg von Morteratsch erfordert etwas Trittsicherheit, ist aber auch mit größeren und geübten Kindern gut machbar.

Die Kulisse um die Hütte ist ein atemberaubendes Schauspiel. Oft hört und sieht man im Sommer beeindruckende Eislawinen, die sich auf den Bergen lösen und herunterstürzen.

Im Sommer ist die Boval-Hütte Ausgangspunkt für lohnende Hochtouren in allen Schwierigkeitsgraden. Es gibt einen eigenen Klettergarten und eine einfache 7 Seillängen lange Klettertour auf den Corn da Boval.

Im Winter bietet sich die Boval-Hütte als Startpunkt für Touren im Morteratsch-Kessel an - oder von der Diavolezza-Seilbahn aus für die Einkehr (mit kurzem Gegenanstieg) auf der langen Abfahrt hinunter nach Morteratsch.

Leben auf der Hütte

2013 feierte die Bovalhütte ihr 100-jähriges Bestehen am jetzigen Standort über dem Morteratschgletscher. Seit 12 Jahren ist Roberto Costa aus Pontresina Chef auf der Hütte und versorgt seine Gäste mit Rösti, Palü Bier, Tourentipps und Infos über die aktuellen Verhältnisse. Auch hier macht der Rückgang der Gletscher manche Wege von Jahr zu Jahr schwieriger.

Gut zu wissen

Die Hütte ist im Sommer von April bis Oktober bewartet, in der Schitourensaison ab ca. Mitte März. Der Winterraum ist offen und bietet 12 Schlafplätze.

Die Zimmer sind durchweg Matratzenlager mit 8 bis 16 Schlafplätzen. Das Hüttenleben auf knapp 2.500 m Höhe ist einfach. „Man kann nicht jeden Tag Bettwäsche wechseln und waschen“, erklärt Hüttenwart Roberto Costa. „Wir bemühen uns um Sauberkeit, empfehlen unseren Gästen aber, einen eigenen Seiden- oder Baumwollschlafsack mitzubringen.“ Es gibt keine Duschen, aber heißes Wasser zum Waschen. Dafür sind die Kuchen auf der Hütte legendär und von vielen Gästen gelobt.

Touren in der Umgebung

Übergang zur Tschiervahüttte (2.583 m) über die Fuorcla da Boval (3.347 m, 3 h), Diavolezza (2.973 m, Gletschertour, 2:30 h), Piz Morteratsch (3.751 m, Hochtour, 4 h), Piz Argient über Bellavista (3.945 m, Hochtour, 4:30 h).

Anfahrt

Durch das Engadin von St. Moritz oder Österreich/Südtirol ins Val Bernina. Alternativ über den Berninapass. Im Tal bis zur Station Morteratsch bei Alp Nova.

Parkplatz

Parkplatz Alp Nova

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bernina-Bahn nach Alp Nova.

Hütte • Graubünden

Chamanna Coaz (2.610 m)

Gut zu erreichen und dennoch inmitten einer spektakulären Landschaftskulisse – so zeigt sich die charmante Schutzhütte Chamanna Coaz (2.610 m) des Schweizer Alpenclubs Sektion Räthia in der Berninagruppe. Eingebettet in die Vielfalt der Engadiner Bergwelt darf man sich über eine durchaus eigenwillige aber einladende Bauform und die damit einhergehenden Annehmlichkeiten dieser gediegenen Hütte freuen. Die Geschichte der Coaz Hütte geht bis ins 19. Jhdt. zurück. Im rundum mit Aufmerksamkeit bedachten Ambiente, darf sich auch der Gaumen auf die bodenständige und kreative Kochkunst der Hüttenwarte Ursula und Ruedi freuen. So bleibt einem auch die liebevolle Pflege des Hüttenzustieges nicht verborgen. Bachquerungen und Wegpassagen werden immer wieder entsprechend gut saniert oder erneuert.  Ein vielfältig in Eis gebetteter Flecken Land - während im Südwesten der Kapuziner (Il Capütschin) thront ist im Norden der Piz Corvatsch ein Ausgangspunkt für viele Unternehmungen in dieser Region.
Geöffnet
Mär - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Glarus

Claridenhütte (2.453 m)

Die Claridenhütte ist eine Schutzhütte des Schweizer Alpenclubs SAC (Sektion Bachtel) und liegt im Kanton Glarus (Glarner Alpen). Sie wurde 1941 errichtet und 1987 durch einen Zubau erweitert. 2013 wurde sie komplett renoviert. Das hübsche Haus aus Stein ist in traditioneller Bauweise errichtet und bietet eine wunderbaren Stützpunkt für alle Unternehmungen im Umkreis des Tödi.
Geöffnet
Mär - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Graubünden

Fornohütte (2.574 m)

Die Capanna del Forno (2.574 m) ist eine Schutzhütte des Schweizer Alpenclubs SAC (Sektion Rorschach) und liegt am Ende des Fornotals (Bernina Alpen). Erreichbar ist die Hütte zu Fuß vom Malojapass. Sie wurde bereits 1889 errichtet und wurde im Laufe der Jahre ständig erweitert - mittlerweile auf eine Kapazität von 72 Plätze im Matratzenlager und 8 Betten in Doppelzimmern.  Die Capanna del Forno ist ein Eintrittsticket für das Bergell und die westlichen Bernina Alpen. Eine wunderbare Alpenwelt im italo-schweizer Grenzgebiet, die keinen Vergleich mit den anderen großen Alpenregionen zu scheuen braucht. 
Geöffnet
Mär - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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