Cavardiras Hütte

2.649 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Ende Juni bis Mitte September.

Telefon

+41 52 233 20 63

Homepage

http://www.cavardiras.ch

Betreiber/In

Manuela Fischer

Räumlichkeiten

Matratzenlager Winterraum
65 Schlafplätze 30 Schlafplätze

Details

  • Winterraum
  • Für Familien geeignet

Lage der Hütte

Innmitten der Hochgebirgskulisse der Glarner Alpen im Schweizer Kanton Graubünden steht die Cavardirashütte erhaben auf einem Felskopf, östlich der Fuorcla da Cavardiras auf 2.649 m. Im Süden ragt der namensgleiche Piz Cavardiras (2.959 m) auf, nach Westen erstreckt sich der Brunnfirn, dahinter liegt im Westen der höchste Berg des Südwestteils der Glarner Alpen - der Oberalpstock/Piz Tgietschen (3.328 m). Die Cavardirashütte, eine Hütte der Sektion Winterthur des Schweizer Alpen-Clubs (SAC), lässt die touristische Bespaßungsindustrie und Gefälligkeitsarchitektur weit hinter sich und eröffnet echten Bergenthusiasten, von alt bis jung, die Hochgebirgswelt. 

Ursprünglich als Skitourenhütte erbaut, ist die Hütte bei alpinen Bergwanderern gleichermaßen beliebt, wie bei ambitionierten Hütte-zu-Hütte-Wanderern und Familien, die ihre Kinder an die Hochgebirgswelt heranführen möchten.  

Die begehrtesten Gipfeltouren führen auf den Oberalpstock/Piz Tgietschen (3.328 m) und den Gross Düssi (3.256 m). Auf den Piz Cavardiras führt eine Klettertour über den Südgrat. Als Ausflugsziele mit Bergtourencharakter bieten sich der Gwasmet (2.874 m) und der naheliegende Bergsee („Bergseeli“) an. Die Cavardirashütte ist auch eine beliebte Station mehrtägiger Rundwandertouren, wie der Großen Maderaner Rundtour oder der Kronenwanderung Cruna dalla Surselva. 

Speziell Kinder können sich rund um die Hütte an die Hochgebirgswelt herantasten. Hier gibt es vieles zu entdecken und zu erkunden. Angefangen vom Kristallsuchen in einem bekannt kristallreichen Gebiet, über die Erkundung eines angelegten steinernen Labyrinths bis hin zu Bergwandertouren unterschiedlichster Charakteristik. 

Die Vielfalt an Möglichkeiten und das kontemplative alpine Ambiente machen die Hütte zu einem beliebten Stützpunkt für mehrtägige Aufenthalte fernab jedes Trubels. 

Leben auf der Hütte

Die 1928 erbaute Cavardirashütte ist ein Ruhepol im Hochgebirge. Die Hüttenwarte Manuela Fischer Wiesmann und Ueli Wiesmann schaffen ein heimeliges Hüttenambiente und setzten auf eine frische, abwechslungsreiche und ausgewogene Kulinarik. Neben heimischen Leckerbissen werden auch immer wieder internationale Gerichte serviert. Der „Kafi“ Kaffee Cavardiras, „Der Kaffee für schöne Träume“ wie er auch noch genannt wird, gilt als Spezialität des Hauses. 

Während des Sommers bietet die Hütte 65 Schlaf- und Sitzplätze. In den Wintermonaten steht der Winterraum zur Verfügung. Dieser fasst 20 Sitz- und 30 Schlafplätze. 

Erholungssuchende können an aussichtsreichen Plätzen rund um die Hütte entspannen, sich ihren Weg durch das aus Steinen aufgeschichtete, mystisch anmutende Labyrinth finden oder in der Tradition von so genannten Strahlern (Kristall- und Mineraliensucher) nach Kristallen suchen, um wieder Kraft für die nächste Bergetappe zu tanken. 

Kinder sind gern gesehene Gäste auf der Cavardirashütte. 

Gut zu wissen

Für die Sommersaison sind Reservierungen notwendig und verbindlich. Reservierungen via Hütten-Website oder telefonisch. Im Sommer sind 65 Schlaf- und Sitzplätze verfügbar. Der Winterraum fasst 20 Sitz- und 30 Schlafplätze. Das Abendessen wird als Dreigängemenü serviert. Vegetarische Speisewünsche werden gerne bei Voranmeldung berücksichtigt.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Hinterbalmhütte auf 1.817 m, die in 2:30 h Gehzeit erreichbar ist. Die westlich gelegene Etzlihütte (2.052 m) ist in 5 h erreichbar und die nördlich gelegene Hüfihütte (2.334m) in 6 h. 

Mehrtägige Rundtouren
Düssi Rundtour (4 Tage), Große Maderaner Rundtour (5 Tage), Oberalp-Trun (5 Tage), Cruna dalla Surselva - die Kronenwanderung (12 Etappen)

Gipfeltouren
Oberalpstock (3.327 m, 2:30 - 3 h), Gwasmet (2.874, 0:45 h), Piz Ault (3.027m, 2 h Aufstieg), Brichlig Westgrat (2.964 m, 1:30 - 3 h), Stotzig Grat (2.990 m, 1:30 - 2 h), Gross Düssi (3.256 m, 6h)

Anfahrt

Von Zürich
Auf der N3 oder von St. Gallen auf der N13 nach Chur und weiter bis zur Ausfahrt Disentis/Reichenau. Via Flims, Laax, Illanz nach Disentis.

Von Basel
Auf der N2 via Luzern bis Göschenen. Auf der alten Passtrasse durch die Schöllenenschlucht mit der Teufelsbrücke nach Andermatt und über den Oberalppass nach Disentis.

Parkplatz

Im oberen Teil von Disentis bei den Parkplätzen der Luftseilbahn zur Caischavedra.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der SBB nach Chur, von dort via Illanz nach Disentis. Die Fahrt mit der Rhätischen Bahn durch die Schlucht des Vorderrheins ist ein einmaliges touristisches Erlebnis.

Oder mit der SBB von Luzern nach Göschenen, mit der Schöllenenbahn nach Andermatt und von dort mit der Furka-Oberalpbahn über den Oberalppass nach Disentis. Eine sehr schöne Panoramafahrt.

Die Hüfihütte, eine Berghütte der Sektion Pilatus des Schweizer Alpen-Clubs (SAC), liegt am östlichen Talschluss des wildromantischen Maderanertals in den Glarner Alpen im Schweizer Kanton Uri, auf einer Höhe von 2.334 m, eingebettet in eine mächtig anmutende hochalpine Gebirgskulisse aus Dreitausendern, ausgedehnten Schneefeldern und Gletscherseen.  Allein das sich nach Südwesten öffnende bzw. nach Westen in Richtung der Ortschaft Bristen erstreckende Maderanertal, gibt den Blick auf die sanfteren, almenhaften der ansonsten rauen und ursprünglichen Seiten der Region frei. Durch dieses malerische Tal führt der aussichtsreiche und lohnende Zustieg zur Hütte. Ab hier jedoch dominiert alpines und hochalpines Terrain: Gross Düssi (3.256 m), Schärhorn (3.294 m), Chammliberg (3.215 m) und Clariden (3.267 m) ragen um die Hüfihütte auf und laden ambitionierte Alpinwanderer zu Bergabenteuern ein.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Bern

Guggihütte (2.791 m)

Die Guggihütte ist eine Berghütte des Schweizer Alpinen Clubs im Kanton Bern und wird von der Sektion Interlaken betreut. Sie liegt im Berner Oberland, unterhalb des Mönch, auf 2.791 m Höhe.  Die gemütliche Selbstversorgerhütte wurde bereits 1910 auf einem Felssporn in hochalpiner Kulisse vor dem Dreigestirn Jungfrau, Eiger und Mönch errichtet. Sie thront oberhalb des Guggigletchers, einem 2 km langen und 500 m breiten Hängegletscher unterhalb des Jugfraujochs.  Der Zustieg zur Hütte empfiehlt sich nur für erfahrene Bergsteiger und erfolgt in gut 3:30 h auf steilem Weg ab Kleiner Scheidegg aus bzw. von der Station Eignergletscher der Jungfraubahn in 3h. Auch im Winter ist der Zustieg nur sehr erfahrenen Alpinisten zu empfehlen.  Die Guggihütte ist ein beliebter Ausgangspunkt für Besteigungen des Mönchs über den Nollen oder der Jungfrau über das Silberhorn.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Am Ende des schönen Val Carassina, im Bleniotal, geht es noch ein letztes Stück hinauf, wo man schließlich auf 2.393 m die Adula Hütte erreicht. Eingebettet in eine traumhafte Gipfellandschaft, ist sie ein Ziel für die ganze Familie. Die Hütte liegt am Fuße der Cima della Negra und somit am Weg zum Bresciana Gletscher, dessen Gipfel 3.402 m misst. Der Adula (auf deutsch: das Rheinwaldhorn) ist zwar der höchste Gipfel des Tessins, aber trotzdem auch für Anfänger unter den Bergsteigern ideal. Die Adula Hütte UTOE (Unione Ticinese operaio escursionisti) wurde 1923 als Schutzhütte für alle Bergfreunde gegründet, die die alpine Umgebung geniessen wollten.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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