Fragen und Antworten

Wie geht Campen? - Teil 3

Tipps & Tricks • 31. Juli 2017

Einschlafen mit dem Zirpen der Grillen, aufwachen, wenn die ersten Sonnenstrahlen die Füße wärmen. Ob am See oder am Berg – Campen ist die einfachste Sache der Welt. Wer doch noch Fragen hat, findet hier die wichtigsten Antworten.

Campen zelten Gjaid Alm
Foto: Mikela Endl
Auf der Gjaid Alm (Oberösterreich) kann man auf 1.738 m unter dem Sternenhimmel schlafen

Text: Mara Simperler


  • Antworten zu Gesetzeslage, Ausrüstung und Einstimmung findest du in Teil 1.
  • Antworten zu Zeltplatz, Zeltgröße und Zelten bei Nacht findest du in Teil 2.

1. Was ist ein Biwak?

Unter Biwakieren versteht man die Übernachtung unter freiem Himmel ohne Zelt, etwa mit Isomatte und Biwaksack. Unter Umständen fallen auch Notunterstände wie Tarps  (Plane, Stange und Heringe – sonst nichts) unter die Definition.

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2. Was ist das für ein Geräusch?

Wildschwein, Fuchs, Luchs und Alpensalamander zählen zu den nachtaktiven Tieren in unseren Breiten. Vermutlich ist es aber nur der Wind.

 

Campen Zelten
Foto: Katharina Hüttler
Nachtaktive Tiere

3. Wo sind die Besten Campingplätze in den Alpen?

Unter dem Sternenhimmel am Berg schlafen geht auf der Gjaid Alm auf 1.738 m. Wer mit Campingequipment aufsteigt, bekommt ein Lagerfeuer angeheizt und kann Dusche, Toiletten und Verpflegung der Berghütte nutzen.

Kosten: 30 Euro, mit Frühstück und Abendessen

Im Expeditionszelt kann man bei der Glungezerhütte über dem Tiroler Inntal schlafen; zwei bis vier Personen teilen sich die Zelte. Da die Glungezerhütte manchmal aber starkem Wind ausgesetzt ist, den Wetterbericht vorab gut studieren!

Kosten: mit eigenem Schlafsack 12 Euro, sonst 24 Euro (für AV-Mitglieder, sonst 10 Euro mehr).

  • Boofen Sächsische Schweiz, Sachsen

Dank einer langen Klettertradition kann man in der Sächsischen Schweiz an gekennzeichneten Freiübernachtungsstellen (Boofen) legal übernachten. Achtung: Diese Regelung gilt nur im Zusammenhang mit der Ausübung des Felskletterns!


4. Wo ist das Klo?

Wer in der Wildnis „mal muss“, sollte sich etwa 100 Schritte von der nächsten Wasserquelle entfernen und idealerweise eine 15 cm tiefe Grube ausheben, die danach wieder zugeschüttet werden kann. Selbst umweltfreundliches WC-Papier braucht lange zum Verrotten, ein absolutes No-Go sind aber Feuchttücher.

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