
Wie dicht ist meine Regenjacke? Wassersäule, Kategorien und Pflegetipps
Foto: Marco Rossi
von Denis Pscheidl
Inhalt
Auf einen Blick:
Was sagt die Wassersäule aus?
Wie wird die Wassersäule bestimmt?
Wasserdicht oder wasserabweisend: Wo liegt der Unterschied?
Wie hoch sollte die Wassersäule sein?
Welche Nachteile kann eine hohe Wassersäule haben?
Wie aussagekräftig ist die Wassersäule?
Was ist der Unterschied zwischen Imprägnierung und Wassersäule?
Wie bleibt meine Jacke möglichst lange dicht?
Fazit: Das Zusammenspiel mehrerer Faktoren macht's
Auf einen Blick:
- Die Wassersäule gibt an, ab welchem Druck ein Material Wasser durchlässt. Je höher der Wert, desto dichter das Material.
- Eine gute Regenjacke sollte mindestens 10.000 Millimeter Wassersäule haben.
- Bei höheren Anforderungen an das Material ist eine Wassersäule von mindestens 20.000 Millimetern empfehlenswert.
- Neben der Wassersäule spielen auch andere Faktoren, wie die Verarbeitung der Jacke oder die Anzahl ihrer Lagen, eine wichtige Rolle beim Schutz vor Nässe.
- Möglichst lange dicht bleibt eine Jacke dann, wenn man sie regelmäßig reinigt und nachimprägniert.
Was sagt die Wassersäule aus?

Wie wird die Wassersäule bestimmt?

Wasserdicht oder wasserabweisend: Wo liegt der Unterschied?
- Kategorien 1 und 2 (niedrige Anforderungen): rund 800 Millimeter. Schutz vor leichtem bzw. allgemeinem Niederschlag, nicht vor andauerndem Starkregen. Kurze bis mittellange Aufenthalte im Freien möglich.
- Kategorie 3 (hohe Anforderungen): rund 1.300 Millimeter. Hoher Schutz vor Regen und Schnee. Ganztägige Aufenthalte im Freien möglich.
- Kategorie 4 (sehr hohe Anforderungen): rund 2.000 Millimeter. Maximaler Schutz auch unter extremen Bedingungen.
Wie hoch sollte die Wassersäule sein?
Wassersäulen und Einsatzbereiche
- ab 3.000 Millimeter: Außenzelte
- ab 5.000 Millimeter: Zeltböden, Ponchos, Winterjacken (Alltag)
- ab 10.000 Millimeter: Regenjacken und Wintersportjacken
- ab 15.000 Millimeter: Regenhose, Ski- und Snowboardhosen
- ab 20.000 Millimeter: Hardshelljacken

Welche Nachteile kann eine hohe Wassersäule haben?
- Ab 10.000 g/m²/24h: Gilt als „sehr atmungsaktiv“ und ist der Standard für gute Outdoor-Bekleidung.
- Ab 20.000 g/m²/24h: Ideal für intensive Aktivitäten wie Trailrunning, Skitouren oder schnelles Bergsteigen.
- Je niedriger der Wert, desto besser (0–6 ist sehr gut)
Wie aussagekräftig ist die Wassersäule?

Was ist der Unterschied zwischen Imprägnierung und Wassersäule?
Wie bleibt meine Jacke möglichst lange dicht?

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