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Tourentipp

Überschreitung der Nagelfluhkette im Allgäu

• 21. März 2018

Die Überschreitung der Nagelfluhkette vom Hochgrat zum Mittag gehört zu den eindrucksvollsten Skitouren in den Allgäuer Voralpen. Nach einer ziemlich kalten Woche ist für das kommende Wochenende Hochdruckeinfluss vorhergesagt. Bei sicheren Lawinenverhältnissen kann man sich diese großartige Gipfelüberschreitung zu Gemüte führen.

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Foto: mauritius images / Bruno Kickner
Der Hochgrat (1.834 m) in den Allägauer Alpen ist Ausgangspunkt der Skitour über die Nagelfluhkette
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Die Tour

Man parkt am Bahnhof in Oberstaufen und fährt mit dem ersten Bus zur Talstation der Hochgratbahn. Nach der Auffahrt mit der Gondelbahn steigt man schnell hinauf zum Hochgrat (1.834 m) und genießt die Aussicht vom ersten Gipfel. Charakteristisch für die Skitour ist die Abfahrt durch die Gipfelrinnen, die bei guten Verhältnissen einfach nur Spaß machen. Nach dem Hochgrat folgt mit dem Rindalphorn (1.821 m) ein schöner, aber auch ziemlich exponierter Gipfel. Der weitere Tourenverlauf führt über den Gipfel des Gündlekopfes (1.748 m) und vorbei am Ruhegebiet des Buralkopfes in Richtung Gatteralpe. Nun folgt der letzte Aufstieg der Skitour. Vorbei am Sedererstuiben steigt man hinauf zum Stuiben (1.749 m) mit seinem großen Gipfelkreuz. Oben angekommen hat man sich zum Abschluss noch eine gemütliche Gipfelpause verdient.

 

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Foto: Bergwelten.com
3D-Kartenausschnitt der Skitour über die Nagelfluhkette im Allgäu

Die Abfahrt führt nordseitig in einem Bogen um den Gipfel herum zur Alpe Gund, die inzwischen nicht mehr bewirtschaftet ist. Man folgt den Spuren hinunter ins Steigbachtal. Durch das lange Tal fährt man hinunter nach Immenstadt, dem Endpunkt der Tour. Mit dem Zug geht es anschließend zurück nach Oberstaufen.

Die Tour im Detail

TIPP

Weitere lohnende Skitouren findet ihr im Tourenbuch „Münchner Skitouren-Schmankerl“ von Markus Meier, Janina Meier und Thomas Zanker, erschienen im Bruckmann Verlag.

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Foto: Bruckmann Verlag/Markus Meier
Cover: „Münchner Skitouren-Schmankerl“ von Markus Meier, Janina Meier und Thomas Zanker (Bruckmann Verlag)
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