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TV-Tipp: Das Wipptal – Ein Winter am Brenner

Aktuelles • 10. Dezember 2021

Das Wipptal ist eines der Seitentäler des Brennergebirges, das sich entlang der Grenze zwischen Nord- und Südtirol erstreckt. Eine wilde und ursprüngliche Bergwelt, in der man noch die große Stille findet. Wintersport-Legenden zeigen uns am 13. Dezember bei ServusTV ihre Heimat. 

Brennergebirge
Foto: ServusTV / Alpsolut
Blick auf das Brennergebirge

Die verschneiten Dreitausender der Tuxer, Zillertaler und Stubaier Alpen gelten als magischer Anziehungsort für Wintersportler. Ruhe, Abgeschiedenheit und Ursprünglichkeit werden hier, fernab vom Massentourismus, ganz ohne großen Zirkus zelebriert. Auch das kleine Bergsteigerdorf Gschnitz, Heimat von Manfred Pranger, Slalom-Weltmeister 2009 und Kitzbühel-Sieger 2005, findet sich hier. Im Pflerschtal auf Südtiroler Seite ist Patrick Staudacher daheim, Super-G-Weltmeister 2007. Die ehemalige italienische Biathletin Karin Oberhofer ist im Ridnauntal sesshaft und der erfolgreiche österreichische Naturbahnrodler Florian Glatzl stammt aus Navis in Nordtirol.

Naturbahnrodler Florian Glatzl
Foto: ServusTV / Alpsolut
Der Tiroler Naturbahnrodler Florian Glatzl

Alle vier Sportler verbindet eine große Liebe zum Schnee und zu den Bergen ihrer Heimat. Obwohl die Winter in den Wipptaler Hochtälern oft lang und kalt sind, kann sich keiner von ihnen einen schöneren Ort zum Leben vorstellen.

Manfred Pranger und Arthur Lanthaler auf Skitour in den Wipptaler Bergen

Facettenreiche Heimat

Manni Pranger beschreibt das Wipptal als „unentdecktes Juwel abseits der Autobahn“. Nach seiner Rennkarriere verbringt er nach wie vor die meiste Zeit auf zwei Brettern. Ob beim Skitraining seiner beiden Kinder auf der Bergeralm, beim gemütlichen Langlaufen im Gschnitztal oder bei einer Skitour durch die unberührte Winterlandschaft der Brennerberge. Auch der Südtiroler Patrick Staudacher arbeitet nach seiner aktiven Zeit als Skitrainer. Daneben bewirtschaftet er mit seiner Familie die Allriss-Alm, ein beliebtes Rodelziel im hinteren Pflerschtal. Für die zweifache Mutter Karin Oberhofer spielt der Biathlonsport nach wie vor eine große Rolle. Beinahe täglich dreht sie ihre Langlaufrunden auf der Loipe im Ridnauntal.

Karin Oberhofer
Foto: ServusTV / Alpsolut
Biathletin Karin Oberhofer

Naturbahnrodler Florian Glatzl hat neben dem trainingsintensiven Rodelsport eine zweite große Leidenschaft: hochalpine Touren. Für Bergwelten unternimmt er mit seinem Vater eine Winterbesteigung des 3.476 Meter hohen Olperers – alpines Wahrzeichen des Wipptals.

Die Alpen als Inspiration

Nicht nur Sportler, auch Wipptaler Künstler schöpfen Kraft und Inspiration in den heimatlichen Brennerbergen. Der Metallbildhauer Anton Amort zum Beispiel findet die Motive für seine im Licht strahlenden Schleifbilder beim Skibergsteigen. Sein Sohn Christoph tut es ihm gleich, arbeitet jedoch mit den modernen Techniken der digitalen Fotografie. Die Astrofotografen Norbert Span und Bernd Willinger dagegen brechen zur Motivsuche auf, wenn alle anderen schon schlafen. Die Gipfel ihrer Heimat porträtieren sie in eiskalten Winternächten einzig im Licht der Sterne. 

Im Valsertal vollbringt Sennerin Helga Hager währenddessen beim „Heuziehen“ eine der gefährlichsten Arbeiten, die es in den Bergen gibt. Auf sogenannten „Ferggln“ bringt sie mit Hilfe erfahrener Schlittenzieher die Heuernte von der Alm bis ins Tal. 

TV-Tipp 

ServusTV zeigt die Bergwelten-Doku „Das Wipptal – Ein Winter am Brenner“ am Montag, den 13. Dezember 2021, um 20:15 Uhr in Österreich und um 21:15 Uhr in Deutschland.

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