Das Höhenprofil ist meist sanft, aber keineswegs langweilig. Auf Waldgebiete folgen ausladende und skifreundliche Almflächen. Selten macht man mehr als 1.000 Höhenmeter auf einer Tour, trotzdem werden auch Könner gefordert. Die Hänge sind ideal, um bei fast allen Verhältnissen gehen zu können.
Im Bergwelten Winter-Special 2019/20 findest du alle Informationen zum Skitourenparadies der Chiemgauer Alpen, den schönsten Skitouren und den beliebtesten Abfahrten. Das Heft ist ab 10. Oktober 2019 im Zeitschriftenhandel oder ganz bequem per Abo für Österreich, Deutschland und die Schweiz erhältlich.
Der bekannteste Berg im Chiemgau ist die Kampenwand. Von Weitem erkennt man ihren felsigen Gipfelkamm mit dem mächtigen Heimkehrerkreuz am Ostgipfel. Gerade im Frühwinter bietet der Anstieg zur Steinlingalm an der Kampenwand eine ideale Skitour, kann man doch für die Abfahrt die gewalzten Pisten nutzen.
Der Spitzstein gehört zu den beliebtesten Skitourenbergen im Chiemgau. Daher muss man früh aufstehen, um die ersten Schwünge in den Pulverschnee ziehen zu können. Neben schönen Hängen und einer tollen Aussicht lockt das bewirtschaftete Spitzsteinhaus zur Einkehr.
Auch nicht zur Kategorie „zahm“ gehört die Skitour auf die Hörndlwand. Nach einem sanften Auftakt durch den Wald gelangen wir in das steile Ostertalkar, das eine rassige Abfahrt verspricht.
Lang, aber eher einfach ist der Anstieg auf den Geigelstein. Nach dem fast schon meditativen ersten Abschnitt zur Priener Hütte folgt schönes Skigelände bis kurz unter den Gipfel. Oben erwartet uns dann eine der umfassendsten Aussichten der Chiemgauer Berge.