Oberhalb der Dörfer Kastelruth, Seis am Schlern, Völs am Schlern und Tiers am Rosengarten gelegen, verbindet die Seiser Alm weite Wiesen mit unmittelbarer Nähe zu Schlern, Lang- und Plattkofel sowie zur Rosengartengruppe. Besonders eindrucksvoll zeigt sie sich beim Aufstieg zum Schlern (2.563 m) in den frühen Morgenstunden – eine Tour, die Bergführer Egon Resch im Herbst regelmäßig mit Besucherinnen und Besuchern macht.
Noch unter dem Sternenhimmel startet die Wanderung, während Kuhglocken bimmeln und die Milchstraße den Weg weist. Mit jedem Schritt weicht die Dunkelheit der Dämmerung – bis schließlich die Sonne den Himmel in Gold und Orange taucht.
Was wichtig ist zu wissen: Bei Sonnenaufgangstouren ist man zu einer sensiblen Zeit unterwegs. Die Natur braucht Ruhe, die Tiere ihre Morgenstunden, in denen sie ungestört Nahrung aufnehmen können. Egon Resch führt seine Sonnenaufgangstouren selektiv und kaum im bewaldeten Raum. Es ist ein absolutes Tabu, den Weg zu verlassen.
Nach der morgendlichen Besteigung des Schlern bietet sich eine Frühstückspause im Schlernhaus an. Dort gibt die Rennrodlerin Andrea Vötter noch einen Tipp, wie man die Seiser Alm – die längst kein Geheimtiipp mehr ist – noch möglichst ruhig erleben kann: „Nicht die typischen Wanderungen untertags machen – sondern auch in der Früh oder am Abend losgehen. Das sind dann die Momente, in denen man von der Natur noch mehr zurückbekommt."
Einige der schönsten Touren rund um die Seiser Alm findest du hier:
Dieser Podcast ist in bezahlter Zusammenarbeit mit der Dolomitenregion Seiser Alm entstanden – dort, wo der Herbst die Landschaft in ein buntes Naturschauspiel verwandelt und eine besondere Atmosphäre einkehrt. Mehr über die Dolomitenregion erfährst du unter seiseralm.it/herbst.