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Berg-Knigge

Darf man Schnarcher wecken?

Tipps & Tricks • 29. Oktober 2019
1 Min. Lesezeit
von Peter Kapelari

Peter Kapelari, Leiter der Abteilung Hütten, Wege und Kartographie beim Österreichischen Alpenverein, über das Schlafen im Bettenlager.

Schnarchen in der Hütte
Foto: Leandro Alzate
Über allen Gipfeln ist Ruh?
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Jeder kennt die Situation: Man will einschlafen und kann einfach nicht, weil in der Nähe jemand die ganze Aufmerksamkeit mit seinem Schnarchen auf sich zieht. Sosehr man sich auch bemüht, nicht hinzuhören, man konzentriert sich immer mehr auf das Geräusch, das gar nicht mal laut sein muss, um unerträglich zu werden.

Gemein daran ist, dass keiner gern schnarcht und ein Störer für die anderen ist. Es ist furchtbar unangenehm, am nächsten Morgen Gesprächsthema Nummer eins zu sein und die gestauten Aggressionen zum Frühstück serviert zu bekommen. Dem Schnarcher (mehrheitlich sind es ja Männer) wäre sicher lieber, er wäre in der Nacht durch leichtes Stupfen oder Rütteln „beruhigt“ worden. Wobei: Meist beschert ein derartiges Wecken nur kurzen Erfolg.

Es bleiben letztlich immer die gleichen Empfehlungen:

1. Schnarcher, outet euch am Vorabend und legt euch in ein Schnarcherzimmer. Oft würde es auch helfen, das eine oder andere Bier wegzulassen.

2. Seichtschläfer, verwendet doch wie empfohlen Ohrstöpsel und trinkt einfach selber ein Bier mehr, dann schlaft auch ihr tiefer!

Bergwelten Magazin, AT/DE-Ausgabe (Oktober/November 2019)

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