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Bergwelten

Eine Tour von

Beschreibung

Ein stiller, felsiger Anstieg auf das Hochplateau von Niederösterreichs höchstem Berg, dem Schneeberg: Vom Schneebergdörfl führt die Runde zunächst durch das Schrattental und den unteren Schneidergraben, ehe der Novembergrat zwischen Krummer Ries und Schneidergraben deutlich alpiner wird. Der Grat verlangt Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Freude an leichter, unversicherter Kletterei – belohnt aber mit Blicken ins Puchberger Becken, weiter zu den letzten Ausläufern der Alpen und auf die Felsformationen der Ostflanke des Schneebergs. Abstieg über den Bergbahnhof Hochschneeberg, die Schutzhütte Baumgartner und das Mieseltal – Tagesrundtour für geübte Bergwanderer.

Tourcharakter: Lange, abwechslungsreiche Bergwanderung mit leichtem Felsgelände am Novembergrat (T4). Die Kletterstellen erreichen etwa UIAA I, vereinzelt I+; der Grat ist kein Klettersteig und nicht versichert. Aufstieg und Abstieg sind steil, die Gesamtrunde verlangt Kondition.

Höchster Punkt: Optional Aufstieg auf das Klosterwappen, 2.076 m, oder den Waxriegel 1.888 m; sonst Hochplateau bei Damböckhaus/Hochschneeberg, rund 1.800 m.

Beste Jahreszeit: schneefreie, trockene Monate; bei Nässe, Altschnee, Vereisung oder schlechter Sicht ist insbesondere der Novembergrat nicht geeignet für eine Tour.

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Beste Jahreszeit

Juli bis Oktober
  • Aussichtsreich

  • Einkehrmöglichkeit

  • Rundtour

Hütten entlang dieser Tour

Damböckhaus

Österreich, Puchberg am Schneeberg

Damböckhaus

Von Mai-Okt geöffnet

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Bergwelten Tipp


Im Abstieg lohnt sich die Einkehr in der Schutzhütte Baumgartner. Hier gibt es legendär gute Buchteln! Die Mehlspeise hat der Hütte den Zweitnamen „Buchtelstation“ eingebracht.

Wegbeschreibung

Der Wegverlauf in Kürze

  • Schneebergdörfl
  • Schneidergraben
  • Nördlicher Grafensteig
  • Novembergrat
  • Schneebergplateau/Damböckhaus
  • Bergstation Hochschneeberg
  • Kaltwassersattel
  • Mieseltal
  • Schneebergdörfl

Anstieg

Vom Parkplatz im Schneebergdörfl folgt man der Straße Richtung Schwabenhof und wandert weiter durch das Schrattental Richtung Schneidergraben und Nördlicher Grafensteig. Sowohl Schneidergraben als auch Nördlicher Grafensteig sind ausgeschildert – der Novembergrat selbst allerdings nicht. Die Forststraße führt zunächst zum Unteren Schneidergraben; der links als Steig abzweigt und die Forststraße später noch mehrfach quert.

Zwischen Wald und Geröll geht es steil hinauf, bis der Nördliche Grafensteig erreicht ist. Rechts abzweigen, der Weg durch den Wald erreicht wenig später die Sitzstatt auf 1.371 m: eine Lichtung, die sich gut für eine Rast vor dem Grat eignet. Dort links vom Grafensteig abzweigen und der roten Markierung des Novembergrats folgen, wo es schnell felsig wird. Ausschau nach den roten Markierungen halten. Immer wieder sind die Hände gefragt, die Felsstufen – allesamt unversichert – verlangen umsichtiges, sicheres Steigen.

Mit der Höhe wird die Felslandschaft markanter und offener. Auf rund 1.800 m endet der Grat auf dem grasigen Schneebergplateau, nahe des Damböckhauses, wo man einkehren kann.

Abstieg

Von dort weiter, dann an der Bergstation Hochschneeberg vorbei am Zahnradbahnwanderweg Richtung Schutzhütte Baumgartner auf 1.398 m, wo es legendär gute Buchteln gibt. Danach kurz weiter parallel zur Zahnradbahn bergab in den Kaltwassersattel zur Adolf-Kögler-Hütte. Links abzweigen: Ein gut markierter Steig führt steil durchs Mieseltal hinab. Zum Schluss auf dem langen, talauswärts führenden Forstweg zurück ins Schneebergdörfl.

Die wichtigsten Infos in Kürze

  • Ausgangspunkt: Schneebergdörfl
  • Stützpunkte: Damböckhaus, nahe dem Ausstieg des Novembergrats, Bergbahnhof Hochschneeberg, Schutzhütte Baumgartner, an einer Zwischenstation der Zahnradbahn, bekannt für ihre Buchteln
  • Anforderungen: Gute Ausdauer für eine steile Tagestour, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, keine Probleme in Kletterstellen UIAA I, vereinzelt I+; kein Klettersteig.
  • Schlüsselstelle: Novembergrat: Kletterstellen UIAA I, vereinzelt I+; bei Nässe, Altschneefeldern und schlechter Sicht nicht empfehlenswert!
  • Ausrüstung: Festes Schuhwerk, normale Bergausrüstung (warme Kleidung nicht vergessen - Wind am Schneeberg)
  • Varianten: Zusätzlich Aufstieg auf das Klosterwappen, 2.076 m, oder den Waxriegel 1.888 m


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Anfahrt und Parken

Von Wien auf der B26 nach Puchberg am Schneeberg und weiter nach Schneebergdörfl, bei der Feuerwehr rechts halten und bis zu den Parkmöglichkeiten auf der linken Seite.

Parkplatz

Der Parkplatz befindet sich nach der Feuerwehr auf der linken Seite.

Öffentliche Verkehrsmittel

Von Wien aus kommt man per Zug in knapp eineinhalb Stunden mit Umstieg in Wiener Neustadt nach Puchberg. In der Wandersaison gibt es wochenends vereinzelte Direktverbindungen ab Wien. Ins Schneebergdörfl geht es entweder in 5 Minuten per Taxi oder ab Puchberg zu Fuß (3,5 km).

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Sicherheitshinweis

All unsere Tourenbeschreibungen werden von Expertinnen und Experten überprüft. Trotzdem bist du selbst dafür verantwortlich, dich vor jeder Tour über die aktuellen Bedingungen zu informieren. Beachte die Sicherheitshinweise.

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