Man beginnt die kurze Rundwanderung vor dem Burgtor der Bischofsresidenz Ziesar und geht ostwärts am Storchenturm aus dem 15. Jahrhundert vorbei, auf dem seit Jahrhunderten Störche nisten. Vorbei am Bergfried mit der sogenannten Bischofsmütze, die im 16. Jahrhundert als Schutz für die Wachmannschaften auf den mittelalterlichen Turm aufgesetzt worden ist, verlässt man den kleinen Burgpark und wandert auf einem mit der Nr. 51 markierten Wanderweg an einigen Viehweiden entlang.
Nach 10 Minuten kommt man am ehemaligen Waldbad vorbei, dessen mit Schilf bestandenes Schwimmbecken man rechts unterhalb des Weges sehen kann. Unmittelbar danach überquert man Gleise einer stillgelegten Eisenbahnlinie. Dann geht es am Rand eines Bruchwaldes und später einer großen Hecke entlang weiter nach Süden. An einer Schotterstraße hält man sich mit der Markierung rechts.
Jetzt muss man aufpassen, dass man nach 5 Minuten die Abzweigung nach rechts nicht übersieht. Auf einem Pfad durch lichten Wald kommt man zu einem Rastplatz. Auf einer Infotafel werden die Besonderheiten der Landschaft und des Alten Sees erklärt. Nach ein paar Minuten führt der Pfad aus dem Wald hinaus. Auf einem Feldweg kommt man an einer Regenschutzhütte vorbei und erreicht nach 10 Minuten wieder den Wald.
Hier geht es auf einem schmalen Pfad, der neben einer Forststraße verläuft, zu einer Landstraße. Auch hier wandert man etwas abseits im Wald weiter, überquert noch einmal die Gleise der stillgelegten Bahnlinie und gelangt zum Sportplatz. Unser Wanderweg leitet jetzt an den Rand der Viehweiden bei Ziesar zurück, von wo man noch einmal einen schönen Blick auf die nahe Burganlage hat. Auf der Straße „Mühlentor“ läuft man zur Bischofsresidenz, dem Ausgangspunkt, zurück.
Zum Schluss bietet sich noch eine Besichtigung der Burganlage an. Neben dem Palais mit dem Museum für brandenburgische Kirchen- und Kulturgeschichte des Mittelalters liegt die mit gotischen Fresken geschmückte Burgkapelle. Vom Bergried hat man einen schönen Ausblick auf die Umgebung Ziesars.