Saison-Auftakt

6 Tipps für die perfekte Wanderung

Aktuelles • 28. März 2018

Wir glauben fest daran: Der Frühling steht vor der Tür. Und damit auch – endlich – der Auftakt für die Wandersaison. Was es bei den ersten Touren in den Bergen zu beachten gilt, verraten wir euch schon jetzt hier.

Wanderer in den Tannheimer Bergen in Tirol
Foto: mauritius images / go-images
Saison-Auftakt: Wanderer in den Tannheimer Bergen in Tirol

1. Sorgfältige Planung

Jede Wanderung will geplant sein, denn: Die richtige Vorbereitung hilft, etwaige Risiken am Berg zu minimieren. Auch wenn sich die Widrigkeiten von Natur und Wetter – zum Glück – nicht beeinflussen lassen, hilft eine sorgfältige Planung dabei, bestmöglich auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein.

  1. Wetterbericht lesen, um mögliche Unwetter ausschließen zu können.
  2. Über Hütten-Öffnungszeiten informieren, um nicht vor verschlossenen Türen zu stehen.
  3. Für den Saison-Auftakt eine leicht Route zum Eingehen und Warm-Werden wählen.
  4. Aktuelle Informationen zur Region beachten:
  • Gibt es am Berg noch Altschneefelder?
  • Ist meine Route begehbar oder aktuell gesperrt?
  • Was berichten Leute in Foren, die heuer schon am Berg unterwegs waren?

2. Die richtige Ausrüstung – sinnvoll gepackt

Schweres Gepäck verleidet das Vergnügen am Berg. Darum: lieber reduziert und sparsam packen.


Wie das geht, liest du hier:

Berg-Know-How: Rucksack richtig packen
Das Wandern könnte so schön sein – wenn da nicht das elende Geschleppe wäre. Falsch gepackte Rucksäcke können einem das Bergvergnügen nämlich gehörig vermasseln. Damit das nicht passiert, verraten wir euch, worauf ihr beim Packen für eure nächste Bergtour achten solltet.

Blaue Stunde im Gebirge
Foto: Stocksnap/Luca Zanon
Blaue Stunde: Blick ins Gebirge

3. Auf markierten Wegen bleiben

Und das aus gutem Grund! Im freien Gelände kann man nicht nur schnell die Orientierung verlieren und sich verlaufen, man dringt auch in den Lebensraum von Fauna und Flora. Gerade Tiere können sich davon bedroht und zurückgedrängt fühlen.

4. Regelmäßige Pausen einlegen

Regelmäßige Pausen tragen schon bei kurzen Regenerationszeiten wesentlich zur sinnvollen Einteilung der Energie bei. Grundsätzlich gilt: Wer etwa alle 2 Stunden pausiert, erleichtert sich die Wanderung erheblich. Nicht minder wichtig ist regelmäßiges Trinken. Im Sommer kann der Körper pro Stunde bis zu 1 Liter Flüssigkeit verlieren. Das reicht aus, um die Herzfrequenz um acht Schläge pro Minute zu erhöhen und die Leistungsfähigkeit drastisch zu vermindern. Darum gilt: Regelmäßig kleine Schlucke trinken – und zwar nicht erst, wenn man Durst hat!

5. Keinen Mist bauen

Und das meinen wir wörtlich! Am Berg wird kein Abfall zurückgelassen: Alles, was an Müll anfällt, muss gesammelt wieder mit ins Tal zurückgenommen und dort entsorgt werden.

Wer diese Tipps bei seiner nächsten Wanderung berücksichtigt, kann zum letzten (und wichtigsten) Punkt übergehen:

6. Die Tour genießen!

Wir wünschen Viel Spaß am Berg!

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