
Eine Speed-Alpenüberquerung in Bildern
von Katrin Rath
Er hat es geschafft! Extremskibergsteiger Benedikt „Beni“ Böhm überquerte die Alpen im Zuge des Projekts „Dynafit Speedtransalp“ per Tourenski. Unfassbare 210 Kilometer und 10.500 Höhenmeter hat er dabei in nur 28 Stunden und 45 Minuten zurückgelegt!
Bereits 2006 hat Benedikt Böhm die Strecke von Ruhpolding in Bayern nach Kasern in Südtirol per Tourenski zurückgelegt. Damals im 7er-Team und mit zwei Übernachtungen. 13 Jahre später fasste er den relativ kurzfristigen Entschluss, das Abenteuer noch einmal zu wagen – allerdings nonstop und ohne seine 6 Mitstreiter von damals. Denen war die Idee dann doch etwas zu ambitioniert. Einige von ihnen beschlossen aber, Beni zumindest etappenweise zu begleiten.
Nonstop von Ruhpolding nach Kasern
Am 9. März um 6:03 Uhr schnallt Beni die Ski in Ruhpolding in Bayern an und nimmt gemeinsam mit Bergführer „Much“ die erste Etappe in Angriff. Über rund 1.000 Höhenmeter geht es in drei Stunden bis nach Lofer, wo die beiden verkünden: „Jetzt werd'ma erst richtig warm!“ Wie es weitergeht und ob Beni auch mal ins Schwitzen kommt, lest ihr in der Fotogalerie.

Am Vorabend: Letzte Routen-Details werden besprochen
Foto: yourbigstories

Kurz vor 6:00 Uhr: Die Spannung steigt, Beni füllt am Versorgungs-Van in Ruhpolding noch seine Trinkflasche auf
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Die letzten Vorkehrungen werden getroffen, die GPS-Uhr aktiviert
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6:00 Uhr: Es geht los für Beni und Begleiter Much
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Diese Täler und Gipfel gilt es in den nächsten Stunden zu passieren
Foto: Unknown
9:00 Uhr, Ankunft in Seegatterl: 1.000 Höhenmeter sind bereits geschafft
Foto: Katrin Rath
Hier wartet der Versorgungs-Van schon mit Verpflegung
Foto: Katrin Rath

Die (gar nicht immer so flachen) Flachstücke in den Tälern werden skatend zurückgelegt
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Pünktlich um 12:00 Uhr bereitet (Hauben-)Koch Klausi das Mittagessen in Lofer vor
Foto: Katrin Rath

Nach 56 Kilometern und 2.700 Höhenmetern schmeckt selbst Fertigsuppe köstlich
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Eine Wurstsemmel geht sich auch noch aus, während der weitere Routen-Verlauf nochmal besprochen wird
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Noch schnell die nassen Innenschuhe gegen trockene getauscht...
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...und dann wird auch schon wieder aufgefellt
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Zu dritt geht es von Lofer auf das Loferer Skihörndl und von dort hinunter nach Hochfilzen
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16:40 Uhr: Ankunft mit lächelnden Gesichtern in Hochfilzen
Foto: Katrin Rath

Die ersten Meter zu Fuß geht es weiter auf den stürmischen Reiterkogel und anschließend hinunter nach Lengau
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19:25 Uhr: Bei der Ankunft in Lengau ist es bereits stockdunkel
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Kurzer Check: Die Hälfte des Weges ist geschafft
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Und Beni ist doch tätsächlich ins Schwitzen gekommen...
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...und Bergführer Finn freut sich über die gemeisterte Etappe und auf ein paar Stunden Schlaf, die nun vor ihm liegen
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Weiter geht es nach Neukirchen am Großvenediger...
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...wo man Beni die Strapazen dann doch schon langsam ansieht
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Mit Penne al Arrabiata gestärkt geht es um 4:38 Uhr von den Krimmler Wasserfällen in die letzte Etappe nach Kasern
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Nichtsdestotrotz bewältigt er die letzte Etappe über die Krimmler Tauern bravourös und kommt am 10. März um 10:45 Uhr in Südtirol an
Foto: Katrin Rath

Die Freude nach der Ankunft in Kasern ist groß!
Foto: yourbigstories

Die Freude nach der Ankunft in Kasern ist groß!
Foto: Katrin Rath

Was sagt die Uhr?
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Unfassbare 210,5 Kilometer in nur 28 Stunden und 45 Minuten!
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Das Team, das Benedikt Böhm vor und während des Projekts unterstützt hat
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Der Extremskibergsteiger Benedikt Böhm mit 210 Kilometern und 10.000 Höhenmetern in den Beinen
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Am Vorabend: Letzte Routen-Details werden besprochen
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Insgesamt 8 Etappen gilt es für den Extremskibergsteiger zu überwinden, der immer von ein bis zwei erfahrenen Bergführern und abschnittsweise von Teamkollegen von 2006 begleitet wird. Von Sonne über Wind bis hin zu Schneeregen erlebt Beni auf seinem Weg nach Kasern sämtliche Wetterbedingungen. Seiner guten Laune tun aber weder die Witterung, noch die enormen Strapazen einen Abbruch: „Das Lässige ist, dass es wirklich komplett durchs Gelände geht – Skibergsteigen wie man es mag!“
Für den guten Zweck
Im Rahmen des Projekts „Dynafit Speedtransalp“ wurden Dynafit Stirnbänder verkauft, deren Erlös zur Gänze an die Albert Schweitzer -Kinderdörfer geht. Vor dem Start versprach der Extremskibergsteiger (und Dynafit-Chef) den gesammelten Betrag zu verdoppeln, falls er es in unter 36 Stunden nach Kasern schafft. Knapp 29 Stunden nach dem Start in Ruhpolding steht es dann fest: 13.000 € werden an die Organisation gespendet.


