15.500 Touren,  1.700 Hütten  und täglich Neues aus den Bergen
Anzeige
Ausrüstungstipps

5 Dinge fürs Langlauf-Skating

22. März 2021

Der Skating-Stil ist die moderne Variante des Langlaufens. Der Bewegungsablauf ist dynamischer, komplexer und anspruchsvoller und die Intensität ist im Allgemeinen deutlich höher als beim klassischen Skilanglauf. Auch die Ausrüstung unterscheidet sich in einigen Punkten. Wir stellen euch fünf Dinge für optimale Performance vor.

Langlauf-Skating kombiniert Naturgenuss mit intensivem Ganzkörpertraining
Foto: Chris Ringer
Langlauf-Skating kombiniert Naturgenuss mit intensivem Ganzkörpertraining
Anzeige

1. Mid Layer

Ob als Ausgleich zum Arbeitsalltag, zur Verbesserung der persönlichen Fitness oder als Vorbereitung auf einen Wettkampf – bei der Skating-Technik erreicht die Anstrengung schnell einen hohen Grad an Intensität. Dabei entstehende Wärme und Feuchtigkeit sollen möglichst rasch abtransportiert, Kälte und Wind wiederum abgehalten werden. Funktionsbekleidung im Schichtprinzip unterstützt diese Anforderungen ideal. Elastische Materialien und anatomisch angepasste Schnitte sorgen für maximale Bewegungsfreiheit.

Die hohe Bewegungsintensität erfordert funktionelle Bekleidung
Foto: Chris Ringer
Die hohe Bewegungsintensität erfordert funktionelle Bekleidung

2. Handschuh

Ein großer Teil des Vortriebs wird bei der Skating-Technik über den Stockeinsatz generiert. Für eine solide Kraftübertragung auf den Stock bedarf es eines Handschuhs mit engem Sitz und gutem Grip. Damit der Handschuh wie eine zweite Haut sitzt, nichts verrutscht und keine Falten durch überschüssiges Material entstehen, sollten die Handschuhe vor dem Kauf unbedingt probiert werden – die gemessene Handschuhgröße allein reicht dafür meist nicht aus.

Handschuh mit integrierter Schlaufe und Verstellsystem von Leki
Foto: Chris Ringer
Handschuh mit integrierter Schlaufe und Verstellsystem von Leki

Produkttipps:

3. Schuh

Für eine gute Kraftübertragung muss der Skatingschuh über eine hohe Stabilität verfügen: Skatingschuhe sind daher höher geschnitten als Schuhe für klassischen Langlauf und ihre Sohle ist wesentlich steifer. Eine Schalenkonstruktion im Bereich des Sprunggelenks ermöglicht eine Vor- und Zurückbewegung, stützt den Fuß aber in seitlicher Richtung. Für Bindung und Schuh sind unterschiedliche Systeme am Markt zu finden, die nur bedingt untereinander kompatibel sind, denn nicht jeder Schuh passt auf jede Bindung.

Schuh und Bindung ermöglichen eine effiziente Kraftübertragung
Foto: Chris Ringer
Schuh und Bindung ermöglichen eine effiziente Kraftübertragung

4. Kopfbedeckung

In der kalten Jahreszeit ist es auch bei schweißtreibenden Aktivitäten notwendig, die Ohren vor der Kälte zu schützen. Weiche, hautsympathische und feuchtigkeitsabsorbierende Materialien sorgen für hohen Tragekomfort und verhindern, dass der Schweiß in die Augen rinnt. Je nach Temperatur, Wind und eigener Vorliebe ist entweder ein Stirnband oder eine Mütze der bessere Kompromiss aus Temperaturregulierung und Kälteschutz.

Auch bei intensiver Anstrengung wollen die Ohren vor der Kälte geschützt werden
Foto: Löffler
Auch bei intensiver Anstrengung wollen die Ohren vor der Kälte geschützt werden

5. Brille

Langlaufbrillen mit einer gebogenen, knapp am Gesicht anliegenden Scheibe schützen die Augen optimal vor Streulicht und Fahrtwind. Gegen Beschlagen helfen Beschichtungen sowie Belüftungssysteme, die den Luftstrom gezielt auf die Innenseite der Scheibe lenken. Lichtschutz in den Kategorien 2 und 3 ist fürs Langlaufen bei Sonnenschein ideal, bei ungünstigen Lichtverhältnissen können gelb- oder orange-getönte Gläser Kontraste verstärken und somit die Konturen der Loipe besser sichtbar machen. Verstellbare Nasenstücke und Bügelenden sorgen für einen guten Halt der Brille.

Schutz vor Sonne, Wind und Schnee
Foto: Glorify
Schutz vor Sonne, Wind und Schnee

Produkttipps:

Mehr zum Thema

Bergwelten entdecken