Gletscherstube Märjelensee

2.363 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juli bis Oktober

Von Anfang Juli bis Mitte Oktober geöffnet. 

Telefon

+41 27 971 47 83 od. +41 27 971 19 88

Homepage

http://www.gletscherstube.ch

Betreiber/In

Hotel Jungfrau AG

Räumlichkeiten

Matratzenlager
34 Schlafplätze

Lage der Hütte

Die Gletscherstube Märjelensee befindet sich auf 2.363 m Seehöhe am Ufer des Märjelen-Stausees am Grossen Aletschgletscher mitten im UNESCO-Welterbe Jungfrau - Aletsch in den Berner Alpen im Schweizer Kanton Wallis. Der Aletschgletscher ist der größte und längste Gletscher der Alpen und liegt eingebettet zwischen Eggishorn, Gross Wannenhorn und Dreieckhorn. Am so genannten Konkordiaplatz kommen drei große Gletscherströme zusammen, der Grosse Aletschfirn, der Jungfraufirn und das Ewigschneidfeld, von dem aus der Grosse Aletschgletscher gegen Süden zieht. 

Die gesamte Umgebung ist eine einzige faszinierende Naturlandschaft, geprägt und geformt von den Gletschern. Der Märjelensee befindet sich östlich des Aletschgletschers und des Eggishorns.

Kürzester Weg zur Gletscherstube 

Es gibt mehrere Wege, um zur Gletscherstube zu gelangten. Beispielsweise nimmt man von Fiesch aus die Luftseilbahn bis zur Fiescheralp und folgt dort dem breiten Weg über das Obere Tälli und den Tunnel bis zur Gletscherstube. 

Gehzeit: 1:30 h

Höhenmeter: 185 m

Alternativen
Luftseilbahn Fiescheralp, Eggishorn und über den Tälligrat (1:30 h); Fiesch-Fiescheralp weiter über Unteres Tälli (2:30 h), Bettmeralp-Bettmerhorn und über Gletscherweg Grosser Aletschgletscher (1:45 h), Mörel-Riederalp-Riederfurka-Aletschwald und Gletscherweg (4 h).

Leben auf der Gletscherstube

Der Märjelensee gehört zu einem ganzen Seensystem am östlichen Rand des Aletschgletschers. Im 19. Jahrhundert, zur Zeit des Gletscherhöchststandes, kam es immer wieder zu einem natürlichen Aufstauenden des Wasser mit anschließendem Eisbruch und oftmals verheerenden Überflutungen im Tal der Massa. 

In den 1980er Jahren wurde zur Wasserversorgung der Gemeinde Bettmeralp der zu diesem Zeitpunkt schon stark abgesunkene Märjelensee aufgestaut. Das Projekt war aus Sicht des Naturschutzes höchst umstritten, denn immerhin wurde der Wasserspiegel durch die Stauung um 12 m angehoben. Die für die Bauarbeiter damals errichtete Unterkunft ist die heutige Gletscherstube und der ebenfalls für den Bau der Staumauer errichtete Tälligrattunnel dient heute als Wanderweg. 

Heute bietet die Gletscherstube eine ideale Einkehrmöglichkeit in der atemberaubenden Naturlandschaft des Aletschgebietes und dient auch als Übernachtungsmöglichkeit bei mehrtägigen Wanderungen. 

Gut zu wissen

Die Gletscherstube bietet 34 Übernachtungsplätze an. Reservierungen sind über das online Reservation- und Anfrageformular zu tätigen. Kurzfristige Buchungen (4 Tage und weniger) sollten unbedingt telefonisch erfolgen. Ein eigener Schlafsack ist nicht erforderlich, Bettdecken vorhandne. 

Touren in der Umgebung

Riederalp-Märjelensee, Eggishorn-Märjelensee-Fiescheralp, Fieschertalrunde

Anfahrt

Von Basel-Zürich: A1 bis Bern, A6 bis Spiez, Weiter Richtung Kandersteg und Autoverlad Kandersteg-Goppenstein, weiter Richtung Gampel, Visp, Birg, Nufenen-,Furka- und Grimselpass bis nach Fiesch.

Von Genf: A1 bis Lausanne, weiter Richtung Sion/Sierre, Leuk, Visp - weiter wie oben. 

Von Mailand: A8/A26 Richtung Simplon. Autoverlad Iselle-Brig, weiter Richtung Nufenenpass und wie oben. 

Parkplatz

Fiesch Parking. Fiescheralp ist autofrei und kann mit der Luftseilbahn Fiesch-Eggishorn erreicht werden. 

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der SBB und Matterhorn Gotthard Bahn nach Fiesch.

Hütte • Bern

Dossenhütte (2.663 m)

Die Dossenhütte ist eine Schutzhütte des SAC und liegt auf 2.663 m Höhe, südwestlich von Innertkirchen im Kanton Bern. Sie thront einem Adlerhorst ähnlich auf dem Grat zwischen Gstellihorn und Dossen.  Die urige Schutzhütte im Berner Oberland dient als idealer Ausgangspunkt für Touren auf das Wetterhorn. Ein beliebtes Ziel ist die Hütte auch bei Rundwanderungen mit Aufstieg über das Urbachtal oder die Gletscherschlucht Rosenlaui. Bei gutem Wetter genießt man nicht nur herrliche Blicke in die Bergwelt. Auch so mancher wunderschöne Sonnenuntergang sorgt für einen unvergesslichen Abend auf der Hütte.
Geöffnet
Jul - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Graubünden

Bifertenhütte (2.482 m)

Inmitten der intakten Bergwelt der Glarner Alpen liegt die Bifertenhütte, eine Berghütte des Akademischen Alpenclubs Basel (AACB), auf einem 2.482 Meter hoch gelegenen Hochplateau über Breil / Brigels im Schweizer Kanton Graubünden. Der im Norden an der Grenze der beiden Kantone Graubünden und Glarus verlaufenden Gebirgskamm verbindet den namensgebenden Bifertenstock/Piz Durschin, der mit seinen 3.421 Metern der zweithöchste Gipfel der Region ist, mit dem eigentlichen Hausberg der Bifertenhütte – das Kistenstöckli/Muot da Rubi (2.745 m). Lohnenden Wandertouren, Alpinwanderouten und Gipfeltouren in diesem Gebiet machen die Bifertenhütte zu einem beliebten Ausgangspunkt und Einkehrort für Bergbegeisterte mit unterschiedlichen alpinen Ambitionen.    Einer der höchsten Gipfel der Glarner Alpen - der Bifertenstock ist für erfahrene Alpine Bergwanderer innerhalb von vier bis fünf Stunden von der Hütte aus erreichbar. Für Bergwanderer, die nicht ganz so hoch hinaus wollen, führen eine Reihe von Bergwandertouren auf umliegende Gipfel. Dazu gehören das Kistenstöckli / Muot da Rubi – der Hausberg im Norden der Bifertenhütte, der Piz d’Artgas (2.786 m) und der Muttenstock (3.089 m), um nur einige zu nennen.  Wer die vielseitige Alpenregion weiträumig erkunden möchte, dem stehen mehrtägige Rundtouren, vorbei an Bergseen, über raue Hochalpinplateaus und hoch gelegene, aussichtsreiche Bergpässe vor einer alpinen Kulisse, die von der Silvretta bis zum Rheinwaldhorn reicht, zur Auswahl.  
Geöffnet
Jul - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Lauteraarhütte (2.393 m) der SAC Sektion Zoffingen liegt zuhinterst im Grimselgebiet und thront auf einem Felssporn hoch über dem Unteraargletscher. Die hochalpine Schutzhütte bietet eine unübertreffliche Aussicht auf die höchsten und schönsten Bergen der Berner Alpen. 1931 erbaut sieht man der Lauteraarhütte das Alter nicht an. Gegenüber anderen ist sie eine der wenigen Hütten, an der man noch keine großen Veränderungen vorgenommen hat. In einer von Google Schweiz und dem SAC lancierten Umfrage wurde die Lauteraarhütte 2014 zur beliebstesten Hütte der Schweiz gewählt. In keiner anderen ist man dem Gletscher so nah – und kann dessen Rückgang so gut mit verfolgen. Der Weg zur Hütte gilt als schönster Hüttenweg der Schweiz. Er schlängelt sich auf der rechten Seite des Grimselsees entlang, durch geschützte Hochmoore und mit Arven durchsetzte Blumenmatten. Und wer den letzten Aufstieg zur Hütte geschafft hat, erfährt was es mit dem viel beschriebenen "Hüttenzauber" auf sich hat. Die kleine ursprüngliche Lauteraarhütte ist und bleibt - egal ob als Zwischenstation auf lohnenden Hochtouren oder als End- und Wendepunkt einer Wanderung - ein lohnendes, hochalpines Wanderziel mit überwältigender Aussicht.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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