In wenigen Tagen geht’s los. Die Lakemania, einer der wohl ungemütlichsten Radmarathons im diesjährigen Eventkalender, startet am 25.1. mittags und wird sich für manche Teilnehmer bis weit in den Folgetag ziehen. Zu bewältigen sind – teils über Ungarn – drei Runden um den größten See Österreichs, was in Summe 360 Kilometern entspricht. Streckenweise über Feldwege und bei jedem Wetter!
Neben rund 100 erfahrenen Ultra-Cyclern aus ganz Europa mit dabei sind Katrin und Martin aus der Bergwelten Online-Redaktion. Was sie sich bei der Extrem-Tour gegenseitig zutrauen, verraten sie hier.
Wenn meine Kollegin Katrin so schnell Rad fährt wie sie arbeitet, mache ich mir über den Ausgang des Rennens überhaupt keine Sorgen. Dann wird sie die drei Runden um den Neusiedlersee (360 km) noch vor Mitternacht einer Erledigung zuführen und am nächsten Morgen Punkt 8 Uhr im Büro ausgeschlafen die Social-Media-Kanäle von Bergwelten managen, was sie seit mittlerweile zwei Monaten erstklassig tut. Auch dem bei Radfahrern gefürchteten „Hungerast“ beugt sie schon seit einiger Zeit mit sehr großem Appetit auf unsere Kantinen-Desserts und regelmäßigen Burger-Restaurant-Besuchen vor.
So habe ich mich vorbereitet:
Meine bisher extremsten Touren:
Ganz ehrlich? Ich habe seit Wochen ein schlechtes Gewissen, wenn ich Martins Insta-Stories am Wochenende verfolge. Kamerafahrten, Fotos vom Radeln im Schnee und dann auch noch die neuen Überschuhe in Aktion. Martin ist eindeutig der Lakemania-Streber von uns beiden und in sportlicher Hinsicht wird die Tour sicher kein Problem für ihn darstellen.
Mental sieht es da schon ein bisschen anders aus. Trotz des vielen Trainings und der unzähligen Radkilometer unterm Hintern machen sich dann nämlich doch hin und wieder Zweifel in ihm breit, die er mir dann im Büro schildert: „Die Labestationen sind aber schon sehr weit voneinander entfernt. Was ist, wenn wir irgendwo im Nirgendwo in Ungarn nicht mehr können?“ Danke Martin, mein schlechtes Gewissen wächst weiter!
Ich glaube ja, dass mein Kollege unterbewusst weiß, dass die Bedenken in seinem Trainingszustand unbegründet sind und sie ihm am 25. Jänner nicht im Weg stehen werden. Alles in allem hat er meiner Meinung nach das richtige Rezept für ein Projekt dieser Art gefunden: Respekt, Ehrgeiz und eine gute Portion Galgenhumor.
So habe ich mich vorbereitet:
Meine bisher extremsten Touren:
Am 26.1. um 4 Uhr 30 starten übrigens die Geher über eine Neusiedlersee-Runde (120 km). Mit rund 3.500 Teilnehmern aus über 20 Nationen das weitaus größere Event. Ob Katrin und Martin da noch auf dem Rad sitzen werden? Ihr könnt es
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