
Was sind die häufigsten Unfallursachen am Berg?
Foto: Alpinpolizei
von Riki Daurer
Die Zahlen im Überblick

Empfehlung zur Unfallprävention
- Realistische Selbsteinschätzung in Bezug auf Können, Kondition sowie Kenntnisse der alpinen Gefahren und der Ausrüstung.
- Richtige Auswahl des technisches Anspruches (
SAC-Skala ) nach eigenem Können. - Richtige Auswahl der Dauer, Länge und Höhe der Tour nach eigenem Können.
- Dauer, Höhenmeter, Kilometer und (technische) Schlüsselstellen studieren.
- Daraus ein realistisches Zeit-Weg-Diagramm (Zeitplanung) erstellen (inklusive Pausen).
- Aktuelle Wetterinformationen beachten und mit der Weg-Zeitplanung, den tageszeitlichen Veränderungen und den lokalen Gegebenheiten abgleichen.
- Qualitative Tourenbeschreibung in Textform durchgehen und wichtige Checkpoints, auch für eine eventuelle Umkehr oder einen Rückzug, schaffen. Planen von Alternativ-Routen, damit entsprechend der Tagesverfassung und der Verhältnisse reagiert werden kann.
- Tour auf einer analogen Karte inspizieren und wichtige Checkpoints markieren.
- Digitale Karte bzw. Track offline auf das Smartphone laden. Daneben analoges Karten- und Führermaterial (kann auch ein Ausdruck der Online-Daten sein) mitnehmen.
- Während der Tour sollten ALLE (!) Informationen regelmäßig abgeglichen werden, damit ein rechtzeitiges Umkehren im Bedarfsfall gewährleistet ist:
Wetter ,Weg-Zeit-Berechnung und Tageszeit, Standort und Orientierungsmöglichkeit, körperliche Verfassung sowie Netzabdeckung.

Alpinwissen
Wie sieht eine gute Tourenplanung aus?
„Ohne Planung keine Tour“, weiß Bergführer Walter Zörer. Mit guter Vorbereitung könnten viele alpine Notfälle verhindert werden. Doch wo anfangen? Was ist das Wichtigste? Wir haben die fünf Grundsteine einer erfolgreichen Tourenplanung für euch zusammengefasst.

Alpinwissen
Weg-Zeit-Berechnung - Schlüsselstellen
- Lokale Bedingungen
- Orientierung und Orientierungspunkte
- Schwierigkeitsbewertung und Begehbar- oder Befahrbarkeit der Wege oder Touren
- Bedarf an Tourenbeschreibungen, z.B. Topos bei Klettertouren und Klettersteigen.

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Klettersteig-Basics: Antworten auf die häufigsten Fragen
Was müssen Klettersteig-Anfänger wissen, bevor es losgeht? Wir geben Antworten auf die wichtigsten elf Fragen rund ums Klettersteiggehen.

- Bei bekannten Erkrankungen ist vor dem Wanderurlaub unbedingt ein Arzt zu konsultieren.
- Vermeidung von Überanstrengungen (wenn notwendig die Vitalwerte mittels
Pulsuhr oder ähnlichem überwachen). - Regelmäßig Pausen einlegen.
- Ausreichende
Flüssigkeitzufuhr . - Auswahl der Länge und Dauer der Tour nach eigener Kondition und Tagesverfassung.
- Rechtzeitiger Aufbruch.
- Ausreichend Schutz vor
Hitze im Sommer . - Bei den ersten Anzeichen von zu hoher Belastung stoppen und eventuell umkehren.

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Fit fürs Wandern: 3 Tipps für die Ausdauer
Wie bereiten wir uns mit Laufen, Klettern, Slacklinen und richtiger Ernährung auf die Wandersaison vor? Trailrunner Hendrik Auf’mkolk gibt uns Trainingstipps für die Ausdauer.

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