An der Wiege des Freikletterns

Elbsandsteingebirge, die Sächsische Schweiz

Aktuelles • 20. Oktober 2015

Das Elbsandsteingebirge, südlich von Dresden, ist eine beeindruckende Felsenlandschaft. An den riesigen Tafelbergen und steil aufragenden Felstürmen locken unzählige Kletterrouten. In der Sächsischen Schweiz, wie der deutsche Teil des Elbsandsteingebirges heißt, wurde einst sogar Klettergeschichte geschrieben, denn hier befindet sich die Wiege des Freikletterns. Aus dieser Tradition heraus, darf im Elbsandsteingebirge auch heute nur nach strengen Regeln geklettert werden: nur aus eigener Kraft und ohne jegliche technische Hilfsmittel. Das ist weltweit einmalig.

Elbsandsteingebirge
Foto: ServusTV/ Holger Heuber
Das Elbsandsteingebirge

Stefan Glowacz und Bernd Arnold – zwei große Persönlichkeiten des Klettersports – gehen gemeinsam im Elbsandsteingebirge klettern. Stefan kommt aus dem Gebiet des ehemaligen West-Deutschlands und gilt in der Kletterszene längst als Medienstar. Bernd war zur Zeit der Berliner Mauer gewissermaßen der ungekrönte Freikletter-König der DDR. Inmitten der spektakulären Felsenkulisse der Sächsischen Schweiz erzählt er die Geschichte seines Lebens als Kletterer, zuerst in der DDR und später nach dem Fall der Mauer.

Dazu erfährt Stefan Glowacz auch mehr über das Elbsandsteingebirge: seine Entstehungsgeschichte, seine Maler in der Romantik und seine neue Rolle als Spielwiese der Boulderer.

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Wenn der Wanderer in der Sächsischen Schweiz draußen in seinem Schlafsack liegt und in die Sterne blickt, ist die Hektik der Welt weit weg. Man verliert das Gefühl für die Zeit, lässt den Alltag außen vor. Dieses Lustgefühl haben die Menschen in der Sächsischen Schweiz kultiviert. „Boofen“ nennen sie diese ganz besonderen Schlafplätze – meist weitläufige Höhlen oder Aussichtsflächen unter felsigen Überhängen.

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