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Mountain Yoga Festival
5 Gründe, warum du ein Mountain Yoga Festival besuchen solltest
Tipps & Tricks2 Min.13.09.2016
Foto: Daniela Bily
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von Martin Foszczynski

Yoga-Festivals gibt es weltweit einige, in freier Natur hingegen gehen nur die wenigsten über die Bühne. Bergwelten-Redakteur Martin war beim ersten Mountain Yoga Festival in St. Anton dabei - hier kannst du seine Eindrücke lesen.

Allen Interessierten nennt er 5 Gründe, warum sie in Zukunft ebenfalls ein Yoga-Festival in freier Natur besuchen sollten.

1. Du bist nie alleine

Man ist niemals alleine – und zwar in mehrerer Hinsicht. Das gilt einerseits für das Gefühl, wieder ein Teil der Natur und „zuhause“ zu sein. Zum anderen bietet ein Yoga-Festival viel Gelegenheit zum Austausch mit Gleichgesinnten und internationalen Experten. Neue Zugänge können erprobt und entdeckt werden. Oder wie es der US-amerikanische Yoga-Lehrer Karl Straub in St. Anton ausdrückte: „Hier in der Gemeinschaft hat man das Gefühl, dass das, was man macht, doch nicht ganz so verrückt ist...“.


2. Du entdeckst Orte (neu)

Die Kursstätten sind in St. Anton über den ganzen Ort verteilt und führen die Teilnehmer auch in die Berge. Eine gute Möglichkeit, um ein Reiseziel in kurzer Zeit ausgiebig – und sehr leger in bequemer Yoga-Kluft – zu erkunden. Der Wirt von nebenan wundert sich abends zwar ein wenig über die ungewohnten Gäste, wird dir aber bald darauf versichern, dass er dich prügelnden Briten vorzieht. Einheimischen öffnet das Yoga vielleicht die Augen für einen neuen Blick auf ihre Heimat.

Yoga vor der Gampenbahn in St. Anton am Arlberg© Daniela Bily

3. Du wechselst deine Perspektiven

Berge ermöglichen es, die gewohnte Perspektive zu wechseln. Von oben nach unten, oder auch mal von unten nach oben zu blicken. Das ist wichtig beim Yoga. Und noch wichtiger ist es als Fähigkeit im täglichen Alltag. 


4. Du spürst die Natur und besinnst dich aufs Elementare

Nichts gegen Yogastudios, aber nur in freier Natur gelingt es wirklich, sich auf elementare Dinge zu konzentrieren: Sonne, Wind, Naturgeräusche. Eine gute – und bereichernde – Meditationsübung. Und: es ist schon etwas Besonderes, auf der Yogamatte liegend die Augen zu öffnen und vor dem Blau des Himmels einen Adler vorbeisegeln zu sehen und Ameisen über seine Wade krabbeln zu spüren.


5. Du nimmst Kraft und Ruhe in den Alltag mit

Drei Tage in der Natur helfen zur Ruhe zu kommen, Yoga-Praxis verstärkt diese Wirkung zusätzlich. Nicht nur werden die Lungen mit Bergluft, sondern auch der Seelenspeicher mit Kraft und Gelassenheit gefüllt – beides kann man in stressigeren Zeiten gut brauchen.

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Die zweite Ausgabe des Mountain Yoga Festivals in St. Anton findet vom 31. August bis 3. September 2017 statt. Organisatorin Iris Höll hat bereits verraten, dass die Austragungsstätten noch weiter in die umliegende Bergwelt angesiedelt werden.

Wer nicht so lange warten – und schon mal trainieren – will, dem verrät sie ihren persönlichen Kraftort in St. Anton: das hintere Verwalltal. Hier geht’s zur Tour:


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